Vertreter von Reedereien aus ganz Norddeutschland und den benachbarten Niederlanden haben die Genossenschaft ,,CF Container Feeder eG” gegründet.

Dokument2 Genossenschaft für Container-Feederschiffe gegründet

Vertreter von Reedereien aus ganz Norddeutschland und den benachbarten Niederlanden haben die Genossenschaft ,,CF Container Feeder eG” gegriindet. Der Zweck der Gesellschaft ist die Koordinierung und Biindelung der Schifffahrtsaktivitéten fiir von Mitgliedern eingebrachte Feeder Containerschiffe. Bereits innerhalb nur weniger Wochen nach der formellen Griindung Ende 2011 haben nahezu 200 Schiffsgesellschaften, Reedereien und Befrachter aus ganz Norddeutschland sowie aus den Niederlanden ihren Beitritt vollzogen. Die Gesellschaft ist fLir den Beitritt weiterer Gesellschaften offen, um die Genossenschaft auf eine méglichst starke Basis zu stellen. Die Genossenschaft wendet sich an Reedereien, Schiffsfonds, Emissionshéiuser, Befrachtungsmakler, Banken, natiirliche Personen und andere interessierte Gruppen. Die lnitiatoren sind davon Uberzeugt, dass die Reedereien angesichts des Marktumfeldes mehr denn je gefordert sind, alle Anstrengungen zu unternehmen, um durch gemeinschaftliches Auftreten und Handeln auf der K0sten ebenso wie auf der Erlésseite eine Stérkung der eigenen Marktsituation zu erreichen. Mit Griindung der Genossenschaft wurde daftir ein praktikables und wirksames Instrument geschaffen. lnsofern wird von den lnitiatoren erwartet, dass sich zéihlbare Erfolge ziigig einstellen. Schon im Vorfeld der Griindung hatten Gespréiche und Uberlegungen zur Biindelung der lnteressen und Aktivitéiten Liber die értlichen Reederei Vereinigungen stattgefunden. Dabei ist deutlich geworden, dass seitens der Banken die Bemiihungen und die Zielsetzung nicht nur sehr positiv gesehen werden, sondern ein gemeinsames Handeln und Auftreten sogar von der der Reederschaft erwartet wird. Eine in der Schiffsfinanzierung téitige Genossenschaftsbank hat die lnitiatoren bei den Voriiberlegungen und der Griindung aktiv unterstiitzt. Die nach dem lvluster des Genossenschaftsverbandes erstellte Satzung sieht bewusst einfache und unbiirokratische Regelungen und Strukturen vor. Der durch Erwerb eines Genossenschaftsanteils erfolgende Beitritt ist bewusst sehr kostengiinstig gehalten. Die unternehmerische Selbsténdigkeit und Unabhéingigkeit der beteiligten Reedereien und Betriebe wird in der Rechtsform einer Genossenschaft in keiner Weise eingeschréinkt. Mit der Leitung der Genossenschaft wurde ein hauptamtlicher Geschaftsfijhrer beauftragt. Hier konnte mit Herrn Joachim van Grieken ein erfahrener Schifffahrtsexperte gewonnen werden. Herr van Grieken bekleidete in der \/ergangenheit leitende Funktionen unter anderem bei Werften und Emissionshéiusern. Der Genossenschaftsgedanke, der selbst in seiner modernen Form schon iiber 150 Jahre alt ist, ist auch in heutiger Zeit die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Markte. Das Prinzip hat sich vielfach und seit langer Zeit bewéihrt. Schlieffilich ist daraus nicht nur eine wichtige Saule der deutschen Kreditwirtschaft entstanden, sondern wird nicht zuletzt auch in der Binnenschifffahrt seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. In einer Genossenschaft kann das gemeinsame unternehmerische Handeln mit den Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung in Einklang gebracht werden. Damit, so erhoffen sich die lnitiatoren, kénnen auch Reedereien selbst zur \/erbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage beitragen. Nach einer Untersuchung des lnstituts fijr Genossenschaftswesen der Universitat |VlLinster kennen 83 Prozent der Deutschen den Begriff Genossenschaft und assoziieren mit ihm Begriff wie vertrauenswijrdig, krisenfest, kompetent und zuverléissig. Nicht ohne Grund hat die UN das Jahr 2012 zum internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Dies ist ein gutes Umfeld fiir die ambitionierten und Erfolg versprechenden Bemtihungen der Container Feeder Genossenschaft. In Ktirze werden weitere Gesprache der Mitglieder stattfinden und konkrete Maiinahmen besprochen und umgesetzt. Dazu soll die Genossenschaft auch Banken und Emissionshausern vorgestellt werden. Nahezu zeitgleich wurde mit der European Minibulk eG, einer Genossenschaft fiir Massengutschiffe, in Haren eine Gesellschaft mit der gleichen Zielsetzung fLir einen anderen Schiffstyp ins Leben gerufen.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne