JadeWeserPort: Spundwandschäden werden untersucht

Jade WeserPort Spundwände defekt

Hohe Erwartungen an JadeWeserPort

Luftbild mit eingebauter Grafik vom Jade Port Weser © JadeWeserPort Wilhelmshaven Detailansicht des Bildes Der JadeWeserPort soll Niedersachsens Seehäfen helfen, mehr Güter umzuschlagen. (Archivbild) In Niedersachsens Seehäfen sind im vergangenen Jahr weniger Güter umgeschlagen worden als 2010. Das hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) am Montag in Oldenburg bekannt gegeben. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 46,1 Millionen Tonnen be- und entladen worden. Im Jahr zuvor waren es noch 400.000 Tonnen mehr. Für das laufende Jahr rechnet der Wirtschaftsminister bei den Seehäfen insgesamt mit einem Zuwachs von bis zu drei Prozent.
Die größte Baustelle Norddeutschlands: In Wilhelmshaven entsteht der deutschlandweit einzige Tiefwasserhafen JadeWeserPort. Anfang August 2012 sollen hier die größten Containerschiffe der Welt in den Hafen laufen und ihre Ladung löschen.
Das Hafengelände von Wilhelmshaven ist weitgehend aufgespült und die Kajenanlage fast vollendet. Im Hintergrund sind die Anleger des Ölterminals zu sehen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Ingo Wagner

JadeWeserPort-Betreiber halten am Zeitplan fest

Rund 50 Löcher sollen es mittlerweile sein, die an den Verbindungsstellen der Spundwandbohlen des neuen Kais entstanden sind. Insgesamt gibt es 4.000 dieser Verbindungen. Sobald es die Witterung zulässt, werden Taucher die Schäden ganz genau überprüfen. Für die Realisierungsgesellschaft des Tiefseehafens sind die Schäden kein Grund, unruhig zu werden: "Der Inbetriebsnahmetermin für den JadeWeserPort am 5. August ist nicht gefährdet." Darauf vertraut auch Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen. Um eine mögliche Verschiebung des Starts mache er sich keine Gedanken, so Bullwinkel. Das Bauverfahren sei geprüft worden. Medienberichten zufolge könnten die Schäden an der Kaimauer möglichweise dafür sorgen, dass nicht wie geplant Anfang August das erste Containerschiff im JadeWeserPort festmachen und seine Ladung löschen kann .
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Container warten in Hamburg am Containerterminal Burchardkai an Deck zweier Containerschiffe auf ihre Löschung. © dapd Fotograf: Philipp Guelland
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Umschlagszuwachs bei Seehäfen

NDR Fernsehen: NDR aktuell
Fast alle niedersächsischen Seehäfen konnten im vergangenen Jahr ihren Umschlag erhöhen. Einzig Wilhelmshavens Umschlagsvolumen blieb hinter den Erwartungen zurück. Video starten (01:49 min)
Zum größten Projekt von nationaler Bedeutung werde sich der neue Tiefseehafen in Wilhelmshaven entwickeln. Im JadeWeserPort als zentralem Dreh- und Ankerpunkt des internationalen Containerverkehrs sollen mehr als 2.000 Arbeitsplätze neu entstehen. Allerdings sorgen dort derzeit Löcher an den Spundwänden für Ärger.   Arbeitsgemeinschaft weist Kritik zurück JadeWeserPort: Spundwandschäden werden untersucht     Die Sandaufspülungen für den JadeWeserPort sind beendet. Die neue Fläche ist 3,6 Quadratkilometer groß. Foto: Hero Lang Der JadeWeserPort kann Anfang August pünktlich und in bester Qualität in Betrieb gehen. Das versicherte die Arbeitsgemeinschaft JadeWeserPort unter Federführung der Johann Bunte Bauunternehmung aus Papenburg am Freitag. Die jüngst aufgetretenen Spundwandschäden in Wilhelmshaven seien bedauerlich, jedoch bei Hafenbauprojekten dieser Dimension nicht ungewöhnlich, so Bunte-Geschäftsführer Manfred Wendt. Die geäußerte Kritik an der technischen Ausführung der Rammarbeiten wies er zudem zurück. Diese seien nach dem neuesten Stand der Technik und mit höchsten Genauigkeiten erfolgt. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht" Mit großem Erstaunen hat die JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG die derzeitige Berichterstattung über die Schlosssprengungen zur Kenntnis genommen und gibt dazu folgende Stellungnahme ab: An den ca. 4.000 Schlossverbindungen in der Spundwand des JadeWeserPort sind derzeit 47 Schlosssprengungen festgestellt worden, davon 34 bereits im abgelaufenen Jahr. Am 19.01.2012 hat die ausführende ARGE die Gesellschaft über weitere 13 Schlosssprengungen informiert. Aus keiner Schlosssprengung läuft Sand in die bereits auf Endtiefe ausgebaggerte Liegewanne aus. In einigen Bereichen befindet sich hinter den Schadstellen Lauenburger Ton, dessen Konsistenz alleine ein Austreten verhindert. In anderen Bereichen befinden sich Sande und Schluffe hinter der Spundwand. Diese Bereiche wurden und werden durch Zement-HDI-Säulen (Hochdruckinjektion) verfestigt, die ein Auslaufen der Sande und Schluffe ausschließen. Die endgültige Sicherung der Schadstellen mit vorgeschweißten und vermörtelten Stahlplatten erfolgt witterungsabhängig ab der 6 Kalenderwoche 2012. Dieses Verfahren entspricht den Vorgaben der EAU (Empfehlung des Arbeitsausschuss Ufereinfassungen) und ist Stand der Technik. Bis Ende Februar wird die Spundwand auf Endtiefe zwecks Feststellung, ob weitere Schlosssprengungen vorhanden sind, abgetaucht. Ein Gutachter des Bauleistungsversicherers ist in die Ermittelung der Schadensursache und deren Regulierung eingeschaltet. Die Standsicherheit der 1.725 Meter langen Hauptkaje war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Die Gesellschaft weist aus gegebenem Anlaß darauf hin, dass alle Rammarbeiten entsprechend der Ausschreibung und dem abgeschlossenen Bauvertrag durchgeführt wurden. In diesem wurde sowohl eine mäklergeführte Rammung als auch das Arbeiten mit einem Rammgerüst zugelassen. Die ARGE hat sich für die Ausführung mittels Rammgerüst entschieden. Beide Ausführungsvarianten entsprechen der EAU und somit den Regeln der Technik. Der Inbetriebnahmetermin für den JadeWeserPort am 5. August 2012 ist nicht gefährdet. « zurück zur Übersicht      
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne