Analyse Hamburg Hafen

Internationale Hafenorganisation IAPH analysiert Hafenkommunikations   Internationale Hafenorganisation IAPH analysiert Hafenkommunikations-Systeme: Bestnoten für Hamburger Hafen-IT Über ein halbes Jahr nahm sich ein fünfköpfiges, internationales Expertenteam der IAPH Zeit, um die Hafenkommunikations- und -telematiksysteme unter die Lupe zu nehmen. Neben Hamburg wurden unter anderen IT-Dienstleister und Behörden aus den Häfen Le Havre und Marseille (Frankreich), Felixstowe (Großbritannien), Fukuoka und Nagoya (Japan), Antwerpen (Belgien), Seoul (Südkorea), Rotterdam (Niederlande) und Barcelona (Spanien) berücksichtigt. Die untersuchten Systeme gelten weltweit als wegweisend in der Branche. Wichtiges Marketingargument für den Hafenstandort Hamburg „Die Anwendungen von DAKOSY finden sich bei vielen Kriterien im Vergleich ganz oben“, freut sich Claudia Roller, Vorstand der Marketingorganisation Hafen Hamburg Marketing e.V. Schon lange, so die Erfahrung von Roller, spiele die Qualität der begleitenden IT-Dienstleistungen für Hafenkunden eine ähnlich bedeutende Rolle wie der eigentliche Umschlag oder die Hinterlandanbindungen. „Die Ergebnisse der neutralen IAPH-Studie und das Abschneiden Hamburgs darin werden somit ein weiteres wichtiges Marketingargument für Verkehre über unseren Hafen sein“, ist Roller überzeugt. Zu den grundsätzlichen Kriterien wie Betriebsdauer und damit Erfahrung der Systemanbieter, Gesellschaftsstruktur, jährlicher Umsatz, Nutzungsart (optional oder verpflichtend für Hafenkunden), Entstehungskosten der Kernanwendung oder Anzahl der angebundenen Unternehmen, flossen eine ganze Reihe weiterer Punkte in die Untersuchung ein. „Vor allem bei den Kriterien Funktionsumfang und Grad der Automatisierung liegen wir mit DAKOSY im oberen Bereich“, kommentiert Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY AG. „So bilden wir deutlich mehr Funktionen ab als die Systeme in anderen Häfen. Das bedeutet, dass die Integration der einzelnen Datenströme sowie der Grad der Wiederverwendung der Daten, beispielsweise durch unsere Import-Plattform, in Hamburg als besonders hoch einzustufen sind.“ Und: „Die Ausweitung der Kommunikationskette auf die Wasserseite wurde nach den Ergebnissen der Studie außer von DAKOSY bisher von keinem der analysierten Systeme umgesetzt.“ Alleinstellung bei wasserseitiger Kommunikation Gerade diese wasserseitige Kommunikation, also die Informationen zu Gütern, die Hamburg über die Elbe erreichen, ist auch für Claudia Roller von immer stärkerer Bedeutung: „Auch wenn die Anzahl der Schiffsbewegungen auf der Elbe in der Summe zurückgeht – die Zahl der Großcontainerschiffe steigt weiter. Und damit nimmt auch die Komplexität der Prozesse für die Planung und Durchführung der Schiffsabfertigung zu, denn es müssen pro Anlauf in kurzer Zeit enorm viele Boxen bewegt werden. Wir brauchen daher schnellere Informationen für alle beteiligten Unternehmen und damit eine höhere Transparenz des gesamten Prozesses.“ Hier setzt DAKOSY mit seiner neuen, speziell auf die Bedürfnisse Hamburgs zugeschnittene IT-Plattform „PRISE“ (für Port River Information System Elbe) an. Sie soll existie-rende Informationen zu den Bereichen Schiffszulauf, Schiffsabfertigung und Schiffsabgang zusammenführen und den Beteiligten wie Makler, Schlepper, Festmacher, aber vor allem auch den Terminals, aktuell zur Verfügung stellen. Davon profitiert die komplette Hamburger Hafenwirtschaft: „Mit diesem Alleinstellungsmerkmal zu anderen Häfen erleichtern wir die Planung der Schiffszuläufe und -abgänge. Auch verbessern sich die Reaktionsmöglichkeiten auf kurzfristige Veränderungen für alle Partner deutlich“, freut sich Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA), über die PRISE-Einführung. Die HPA ist für das gesamte Hafenmanagement verantwortlich und unter anderem Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs und der Hafenbahnanlagen. Außerdem konnte DAKOSY bei der Anzahl der kleineren Unternehmen, die an die bereitgestellten Plattformen angeschlossen werden konnten, punkten. Keines der anderen in der Studie betrachteten Port Communication-Systeme verfügt über ein derart großes, zusätzliches Softwareangebot für die Speditions- und Zollabwicklung. Auch bei der Einbindung der Hinterlandverkehre und deren Tracking liegt Hamburg mit an der Spitze: Diesen Service bieten neben der Hansestadt nur noch Marseille und Barcelona an. Auf ein abschließendes Ranking aller Anbieter mit allen ihren Anwendungen hat die IAPH bei der 73-seitigen, nicht öffentlichen Untersuchung allerdings verzichtet – ein fairer, direkter Vergleich der untersuchten Systeme wäre auf Grund der vielfältigen Unterschiede beispielsweise beim Einsatzprofil kaum möglich. Hintergrund zur IAPH: Die International Association of Ports and Harbors (IAPH) gilt als eine der wichtigsten weltweit agierenden Hafenvereinigungen. Die in Tokio ansässige Non-Profit- und Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) vertritt ihre Mitglieder bis in höchste internationale Gremien. Die IAPH hat unter anderem ein Mitwirkungsrecht bei der International Maritime Organization (IMO) mit Sitz in London. Zu den Mitgliedern gehören führende Häfen aus 90 Ländern. Die IAPH wurde am 7. November 1955 von Delegierten aus 38 Häfen und maritimen Organisationen aus 14 Ländern in Los Angeles gegründet. Aktuell hat sie rund 230 ordentliche Mitglieder, darunter sowohl staatliche und private Hafenbetreiber als auch Hafenbehörden. Über die in der globalen Allianz vertretenen Häfen werden mehr als 60 Prozent der Tonnage des weltweiten Seehandels abgewickelt. Der Anteil am weltweiten Containerverkehr beträgt sogar über 80 Prozent. Ne-ben den Vollmitgliedern hat die IAPH mehr als 100 assoziierte Mitglieder. Diese stammen aus den Bereichen Produktion, Logistik, hafennahe Dienstleistungen sowie nationale und regionale Verbände. Hauptziel der IAPH ist die Entwicklung und Förderung der guten Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen allen Häfen der Welt. Zugleich versteht sie sich als Forum für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu den aktuellen Trends der Hafenwirtschaft. Hintergrund zur DAKOSY AG: Als einer der führenden IT- und Softwaredienstleister für die Transportwirtschaft und die logistischen Bereiche von Handel und Industrie bietet die in Hamburg ansässige DAKOSY AG seit 30 Jahren zukunftsweisende Lösungen an, insbesondere für die internationale Speditions- und Zollabwicklung. Weitere Softwareschwerpunkte liegen in der Gefahrgut- und Verkehrsträgerabwicklung. Über die hochmodernen Rechenzentren wickeln mehr als 2.000 Un-ternehmen deutschland-, europa- und weltweit ihre Geschäftskommunikation ab. Zu diesem Verbund gehören sowohl international agierende Handelshäuser, Markenartikler und Indust-rieunternehmen, als auch Spediteure, Carrier, Transporteure, Terminals und Behörden (Zoll, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr etc.). Darüber hinaus betreibt DAKOSY das Port Community System für den Hamburger Hafen. Alle in die Export-, Import- und Transitprozesse involvierten Unternehmen und Behörden können durch die Nutzung der Kommunikationsservices, die über die Plattformen „EMP - Export Message Platform“ bzw. „IMP – Import Message Platform“ bereitgestellt werden, ihre Transportprozesse schnell und elektronisch unterstützt abwickeln. In international standardisierten Nachrichtenformaten werden alle für die Transportabwicklung erforderlichen Dokumente (z.B. Transportaufträge, Zollanträge, Gefahrgutanmeldungen und andere Behördendokumente, Hafenaufträge, Bills of Lading, Manifeste, Lieferavise bis hin zu Statusinformationen für jeden Teilnehmer) an die beteiligten Branchen übertragen. Die Plattformen unterstützen dabei sowohl die branchenindividuellen Anforderungen der Carrier, Terminals, Spediteure, Transporteure und aller involvierten Behörden als auch den Transportprozess in seiner Gesamtheit. Pressekontakt: Katrin Woywod, Tel.: 040 37009 320, E-Mail: woywod@dakosy.de
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne