2009 war die «Lisco Gloria» ausgebrannt

Lisco Gloria wird verschrottet Ausgebrannte „Lisco Gloria“ wird endgültig verschrottet 2009 war die «Lisco Gloria» ausgebrannt. Foto: Thomas Nyfeler/Archiv • Vilnius/Riga (dpa) - Das ausgebrannte Wrack der „Lisco Gloria“ soll rund eineinhalb Jahre nach der Explosion auf der Ostseefähre endgültig verschrottet werden. Bis Mai wird der Schiffsrumpf in der Abwrackwerft im litauischen Klaipeda in seine Einzelteile zerlegt. Das berichtete die Tageszeitung „Lietuvos Rytas“ am Dienstag. Das litauische Schiff-Bauunternehmen, welches das ausgebrannte Schiff im vergangenen Jahr erwarb, will aus dem 15 000 Tonnen schweren Wrack mehr als 8000 Tonnen Metall erlösen und verkaufen. Anderweitige Pläne, die einen Umbau der Fähre und Weiterverwendung als Lastkahn vorsahen, sind damit vom Tisch. Die litauische Ostsee-Fähre „Lisco Gloria“ war im Oktober 2009 mit 236 Menschen an Bord vor der Insel Fehmarn in Brand geraten. Alle Passagiere und Crewmitglieder konnten damals gerettet werden.

BSU legt Untersuchungsbericht vor

Ursache für Feuer auf "Lisco Gloria" bleibt ungeklärt

Samstag, 04. Februar 2012   "Lisco Gloria" soll endgültig verschrottet werden. Foto: Schlepperei Johannsen Der dramatische Brand auf der Ostseefähre "Lisco Gloria" im Herbst 2010 wurde durch einen technischen Defekt verursacht. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen (BSU) und der entsprechenden litauischen Behörde. Doch wie und wo es genau zu dem Fehler kam, lässt sich nicht mehr klären. Bei dem Feuer waren alle 235 Menschen an Bord gerettet worden, 28 von ihnen erlitten Verletzungen. "Das Ergebnis war am Ende sehr positiv", sagte der Direktor der BSU, Jörg Kaufmann, am Freitag. Aber die Ermittlungen hätten auch einige Stolpersteine beim Einsatz aufgedeckt. Ob für das Feuer etwa ein Defekt im bordeigenen Stromnetz, in einem Kabel oder in der Kühlanlage des Lasters verantwortlich sei, bleibe unklar, sagte Kaufmann. Zu den Schwachpunkten, die die deutschen und litauischen Ermittler entdeckten, gehörte unter anderem das Versagen einer Sprühflutungsanlage. "Ihr Funktionieren hätte nicht zwingend das Feuer gelöscht, aber zumindest einen Zeitgewinn gebracht", sagte Kaufmann."Vielleicht hätte sich das Feuer auch am Entstehungsort eindämmen lassen." Kritik äußerten die Ermittler auch an der Koordination der Einsatzkräfte. Es fehlte zum Beispiel im Havariekommando ein Flugkoordinator für die Rettungsflieger. Außerdem seien wegen personeller Grenzen Informationen verzögert an die Rettungsleitstelle Ostholstein weitergegeben worden, heißt es. Umweltschäden habe es nur geringfügige gegeben. Die "Lisco Gloria" war am 8. Oktober 2010  auf der Fahrt von Kiel nach Klaipeda, als kurz vor Mitternacht nördlich von Fehmarn ein Matrose beim Kontrollgang auf dem Oberdeck Brandgeruch bemerkte. Auf einem Lastwagen mit gekühlten Geflügelhälsen, der an das bordeigene Stromnetz angeschlossen war, war Feuer ausgebrochen.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne