Gefangen auf dem Kanal Brunsbüttel/Kiel

gefangen_auf_dem_kanal Gefangen auf dem Kanal Brunsbüttel/Kiel Der gestiegene Pegel sorgte gestern am Nord-Ostsee-Kanal für Einschränkungen im Fährverkehr. Zwischen Brunsbüttel und Holtenau wurden an den meisten Fährstationen nur Personen mitgenommen. Lediglich die Fähren in Brunsbüttel und Hochdonn beförderten noch Autos. Ein besonderes Schicksal ereilte zwei Autofahrer, die am Morgen in Oldenbüttel (Kreis Rendsburg-Eckernförde) auf der Fähre „Tilsit“ nach Norden übersetzen wollten. Als sie am anderen Ufer ankamen, war der Wasserstand bereits so hoch, dass die Fähre nicht mehr mit der Spitze unter die Anleger kam. Die Autos waren auf der „Tilsit“ gefangen, denn auch auf der anderen Seite war das Wasser mittlerweile zu hoch. Telefonisch fragte der Kapitän bei den Fähren Breiholz und Fischerhütte an, doch auch deren Anleger waren bereits unbenutzbar. Lediglich der etwas anders gebaute Anleger in Hohenhörn/Schafstedt (Kreis Dithmarschen) an der A 23 konnte noch angefahren werden. Die Fährbesatzung entschloss sich, dorthin zu fahren, wo dann nach anderthalb Stunden und fast 20 Kilometern Fahrt die beiden Autos die Fähre verlassen konnten.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne