TenneT im Dialog -Hohe Strompreise: „Konsumenten zahlen für Milliarden-Geschenke an die Industrie“

http://www.maritimheute.de/6-hdt-tagung-turme-und-grundungen-bei-windenergieanlagen-2/

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6. HDT Tagung: Türme und Gründungen bei Windenergieanlagen

Türme und Gründungen bei Windenergieanlagen Die Windenergie war Ende des Jahrs 2011 mit 29.000 MW installierter Nennleistung bzw. 22.000 Windenergieanlagen(WEA) die tragende Säule der erneuerbaren Energien in Deutschland. Steigende jährliche Energieerträge von modernen Windenergieanlagen verbessern die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. An Land sind dabei Türme mit Nabenhöhen von über 100 m eine Schlüsseltechnologie. Fachleute erwarten, dass die Türme in Zukunft noch höher werden. Eine sichere Unterkonstruktion, die in der Lage ist, den wechselnden Belastungen von Sturm, Frost und Nässe zu widerstehen, ist dabei zwingend notwendig. Immer größere Windkraftanlagen stellen die Fachleute bei der Bemessung der Tragstrukturen vor neue Herausforderungen. Mit der anstehenden Einführung der neuen Eurocodes im Jahr 2012 wurde auch eine Aktualisierung der DIBt-Richtline für Windenergieanlagen (WEA) erforderlich.

Bis zu 1,7 Milliarden Euro Mehrkosten prognostiziert

Offshore-Kosten höher als geplant

Freitag, 28. Dezember 2012

Im Sommer 2013 soll der erste Strom fließen. Foto: Riffgat Beim Bau von Offshore-Windparks kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Archivbild: alpha ventus
Die Verzögerungen beim Bau von Stromleitungen zu Offshore-Windparks könnten für die Verbraucher laut einer Studie deutlich teurer werden als von der Bundesregierung prognostiziert. Je nach Szenario seien 2,2 beziehungsweise 2,7 Milliarden Euro Entschädigung für die Betreiber von Offshore-Windparks bis 2015 zu erwarten, heißt es in der im Auftrag der Grünen erstellten Studie, aus der die "Berliner Zeitung" zitiert. Im Gesetz, das kürzlich auch vom Bundesrat verabschiedet worden war, sei dagegen von einer Milliarde Euro die Rede. Das Bundeswirtschaftsministerium sprach von Panikmache. Mehr: Im THB Täglicher Hafenbericht  

Bürger sollen Risiko mittragen

Neue Haftungsregelungen beschlossen

Montag, 17. Dezember 2012

Die neuen Haftungsregelung sollen Investitionssicherheit geben. Foto: EnBWDie neuen Haftungsregelung sollen Investitionssicherheit geben. Foto: EnBW
Nach langen Debatten um mögliche Zusatzlasten für Verbraucher sind die Haftungsregelungen beim Bau von Offshore-Windparks vor den Küsten nun beschlossen. Energieunternehmen hatten mit ihren Milliarden-Investitionen gezögert, weil ihnen die Risiken eines verspäteten Netzanschlusses oder von Netzausfällen zu groß erschienen. Die Haftungsregelung soll ihnen Investitionssicherheit geben. Der Netzbetreiber soll künftig nur bei Vorsatz haften, ansonsten sollen die Bürger über den Strompreis die Kosten mittragen. Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"

Anschluss des Hauptstromkabels erfolgt

Fortschritte bei Windpark "Riffgat"

Dienstag, 11. Dezember 2012

Im Sommer 2013 soll der erste Strom fließen. Foto: RiffgatIm Sommer 2013 soll der erste Strom fließen. Foto: Riffgat

Der Bau des Offshore-Windparks "Riffgat" bei Borkum kommt voran. Mit dem Anschluss des Hauptstromkabels sei ein wichtiger Zwischenschritt erreicht, teilte der Energieversorger EWE jetzt in Oldenburg mit. Der Netzbetreiber TenneT habe zudem 15 Kilometer Seekabel der insgesamt 50 Kilometer langen Strecke verlegt. Im Frühjahr 2013 wollen EWE und der ostfriesische Projektplaner Enova das Umspannwerk auf See an das vorbereitete Kabel anschließen. Danach ist der Aufbau der Türme, Gondeln und Rotoren geplant. Im Sommer soll der erste Strom fließen; rein rechnerisch könnte "Riffgat" rund 120.000 Haushalte versorge

http://www.business-on.de/weser-ems/nordsee-windpark-riffgat-offshore-netzanbindung-durch-tennet-kommt-voran-_id27831.html

Nordsee-Windpark "Riffgat" Offshore-Netzanbindung durch Tennet kommt voran

Oldenburg. Der Oldenburger Energieversorger EWE lässt aktuell in Zusammenarbeit mit dem Windparkprojektierer Enova aus dem ostfriesischen Bunderhee den Offshore-Windpark "Riffgat" in der Nordsee errichten. EWE teilte nun mit, dass neben dem Bau auch der Netzanschluss voran kommt. Dennoch bleibt auch für den Netzbetreiber Tennet noch einiges zu tun.
Nordsee: Montageschiff bei Arbeiten im 'Riffgat'-Baufeld, Copyright: EWE AG Nordsee: Montageschiff bei Arbeiten im "Riffgat"-Baufeld
Das Seekabel, mit dem der erzeugte Windstrom später Richtung Festland transportiert werden soll, ist in diesen Tagen vor der Küste Borkums in die Unterkonstruktion des künftigen Umspannwerkes des Offshore-Windparks eingezogen worden. Bislang hat der Netzbetreiber Tennet insgesamt 15 Kilometer des insgesamt 50 Kilometer langen Seekabels verlegt und in den Meeresgrund eingespült. In den kommenden Monaten sollen dann die restlichen 35 Kilometer Richtung Festland verlegt werde. Bei dem Kabel handelt es sich um ein 155 Kilovolt-Seekabel mit einer Dicke von rund 28 Zentimetern und einem Gewicht von 85 Kilogramm pro Meter. Erdkabeltrasse weit fortgeschritten Im ostfriesischen  Pilsum landet das Seekabel an. Dort wird künftig der im Offshore-Windpark produzierte Strom auf ein Erdkabel übertragen, welches seinerseits mit dem Umspannwerk Emden-Borssum verbunden ist. Nach EWE-Angaben sind in diesem Abschnitt, der ebenfalls von Tennet betreut wird zeitgleich bereits 80 Prozent der insgesamt 30 Kilometer langen Strecke fertiggestellt worden.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/04/offshore-umlage-milliarden-geschenke-an-die-industrie/

Hohe Strompreise: „Konsumenten zahlen für Milliarden-Geschenke an die Industrie“

 |  Veröffentlicht: 04.12.12, 12:06  |  Aktualisiert: 04.12.12, 12:40  |  12 Kommentare
Nach Verabschiedung der Offshore-Umlage müssen die Konsumenten ab 2013 etwa 13 Prozent mehr für ihren Strom zahlen. Das Geld ist nichts anderes als eine zentralistisch verordnete Zwangsabgabe, bei der die Bürger dafür zahlen müssen, dass der Staat nicht in der Lage ist, die Erneuerbaren Energien in die Netze einzuspeisen. Die Unternehmen, die die Wette auf den Wind vom Meer eingegangen sind, halten sich schadlos.
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Vergangene Woche beschloss der Deutsche Bundestag die sogenannte Offshore-Umlage. Diese ist nichts anderes als eine gesetzlich verordnete Umlage der Windpark-Anschlusskosten zu Lasten der Konsumenten. Dadurch erhöhen sich die Strompreise für 2013 um 13 Prozent. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, hält diese Mehrkosten nicht für gerechtfertigt. Den Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte er, dass man die Preiserhöhungen im Rahmen der Energiewende nicht auf eine umweltfreundliche Umstellung der Energieversorgung zurückführen könne. Es handele sich vielmehr um „Milliarden-Geschenke an die Industrie“, so Peters. Für Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, ist die Offshore-Umlage auf die Verbraucher ein Milliarden-Geschenk an die Industrie (Foto: Energieverbraucher.de) Für Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, ist die Offshore-Umlage auf die Verbraucher ein Milliarden-Geschenk an die Industrie (Foto: Energieverbraucher.de) Das mit Hilfe des neuen Gesetzes zusätzlich eingenommene Geld fließt den Betreibern von Windparks zu, die noch nicht an das Stromnetz angeschlossen sind. Auch Betreiber von Windparks, die gar keinen Strom liefern, bekommen so Geld vom Staat – ganz und gar ohne Gegenleistung. Das Problem liegt darin, dass der Staat eine Energieform auf Verdacht fördert, von der man heute noch nicht mehr weiß, als dass sie großen Schwankungen unterliegt und dass die vorhandenen Netze in keiner Weise geeignet sind, den aus Erneuerbaren Energien gewonnenen Strom adäquat in die Netze einzuspeisen. Außerdem enthält das Gesetz Vorschriften, mit denen die Betreiber konventioneller Kraftwerke dazu gezwungen werden sollen, bei Stromengpässen auch unrentable Anlagen weiter zu betreiben. Ebenfalls in der letzten Woche beschloss die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel, stromintensive Unternehmen bei Versorgungsengpässen finanziell zu entschädigen, wenn sie vorübergehend weniger Energie verbrauchen. Die Planung der Energieversorgung liegt in Deutschland zum Großteil in der Hand des Staates, wie auch die Offshore-Umlage zeigt. Die Verstrickung von Politik und Energiewirtschaft wird auch darin deutlich, dass beispielweise der Versorger EnBW mehrheitlich dem Bundesland Baden-Württemberg gehört. Inzwischen wird der Anteil der Steuern und Abgaben im Strompreis von knapp 50 Prozent nur von derzeit bis zu 90 Prozent Steuern bei Zigaretten übertroffen.

http://www.tennettso.de/site/

http://www.tennettso.de/site/netzausbau/de/home Map Overlay2http://www.tennettso.de/site/netzausbau/de/offshore-projekte

Aktuelles Tag der offenen Tür im Umspannwerk Büttel Windcomm: Offshore-Fachtagung OBMC in Husum

20.11.2012

TenneT hat die Arbeiten an der Höchstspannungs-Freileitung von Büttel nach Wilster und am Umspannwerk Büttel erfolgreich abgeschlossen. Doch was leistet eigentlich diese Leitung und wieso wird dafür ein Umspannwerk benötigt? Diese Fragen möchten wir gern beantworten und interessierten Bürgern die Gelegenheit geben, sich vor Ort einen Einblick zu verschaffen, wie der in Offshore Windparks erzeugte Strom in das Netz der überregionalen „Stromautobahnen“ eingespeist wird. Daher laden wir alle Interessierte ein, das Umspannwerk in Büttel am Tag der offenen Tür zu besichtigen. Samstag, 24. November, von 10:00 bis 18:00 Uhr Umspannwerk Büttel, Kuhlen 5, 25574 Büttel An diesem Tag stehen den Besuchern Mitarbeiter der TenneT aus verschiedenen Fachbereichen für Fragen und Informationen zur Verfügung. Zudem werden unter fachkundiger Begleitung regelmäßige Führungen über das Umspannwerk und die Konverterhalle angeboten. Wir empfehlen dafür robuste Bekleidung und festes Schuhwerk. PDF-Download
Der 395 Tonnen schwere Transformator wird von einem Schwimmkran auf den 26-achsigen Tieflader gehoben.  Foto: brunsbüttel ports
Der 395 Tonnen schwere Transformator wird von einem Schwimmkran auf den 26-achsigen Tieflader gehoben.
Foto: brunsbüttel ports

Brunsbüttel Ports: 395 Tonnen schwere Offshore Transformatoren verladen

  Wichtiger Schritt für die Netzanbindung der Offshore- Windparks in der östlichen Nordsee: TenneT bestückt das Umspannwerk Büttel mit zwei Transformatoren. Umschlag der Schwerlasten über den Elbehafen abgewickelt. Mittels des Schwimmkrans ENAK wurden bei Brunsbüttel Ports zwei Transformatoren mit einem Einzelgewicht von 395 Tonnen entladen. Die gigantische Ladung maß 13 Meter Länge und vier Meter in der Höhe und Breite. Der Transport begann beim Hersteller Siemens in Nürnberg und führte mit dem Binnenschiff „Timaja“ über den Wasserweg nach Brunsbüttel, wo die Transformatoren gelöscht und auf einem Tieflader abgesetzt wurden. Der Elbehafen assistierte beim Zusammenbau des 26-achsigen Schwertransporters, der später die Transformatoren zu der Konverterstation in Büttel lieferte. Hier werden sie für die Offshore Netzanbindung SylWin1 die Spannung von 332 auf 400 Kilovolt transformieren.

http://worldmaritimenews.com/archives/67787

http://www.maritimheute.de/tennet-furchtet-tod-der-offshore-windkraft/

Tennet fürchtet “Tod der Offshore-Windkraft”

TenneT-Vorstand Lex Hartmann hat in der Diskussion um die Haftungsregeln bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) kritisiert. Auf Intervention von Aigner wurde in den Gesetzentwurf, der diese Fragen klären soll, die Haftung der Netzbetreiber erweitert. Es geht um die Frage, in welchen Fällen und in welcher Höhe ein Netzbetreiber haftet, wenn der Netzanschluss von Offshore-Anlagen nicht rechtzeitig erfolgt. Federführend in Sachen Netzanbindung ist Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Der hatte im ursprünglichen Gesetzentwurf, der gemeinsam mit dem Umweltministerium erarbeitet worden ist, die Haftung der Netzbetreiber auf maximal 40 Mio. Euro pro Fall beschränken lassen, und zwar nur im Falle grober Fahrlässigkeit. Aigner intervenierte und sorgte dafür, dass diese Obergrenze auf 100 Mio. Euro je Schadensereignis erhöht wurde und dass der Haftungsfall auch bei leichter Fahrlässigkeit eintrit

UK: Seajacks Secures ISO 14001 Certification

Posted on Oct 24th, 2012 with tags , , , , , , .
  Following an assessment by an independent body, Seajacks has been awarded ISO 14001 Certification. This certification has only been achieved by less than 1% of UK Businesses and this prestigious award is supported by the Government and recognised world-wide.
Koalition sucht neue Lösungen für Offshore-Haftung
Berlin
Angesichts immer neuer Verzögerungen beim Ausbau der Windenergie auf hoher See sucht die Koalition händeringend nach einem Ausweg für die Bezahlung der Milliardenschäden. In der Unionsfraktion wird daher eine Änderung des derzeit im parlamentarischen Verfahren befindlichen Gesetzentwurfs zur Haftung für die Netzprobleme gefordert. „Es bedarf Änderungen, so dass wir privates Kapitel gewinnen können und gleichzeitig hohe Belastungen der Verbraucher verhindern“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, gestern in Berlin. „Das ist ein Spagat.“ Übertragungsnetzbetreiber wie Tennet müssen sich laut Gesetzentwurf zur Offshore-Haftung bei fahrlässigem Verhalten mit bis zu 100 Millionen Euro jährlich an möglichen Schadenersatzzahlungen bei Problemen beteiligen. Tennet forderte eine Abmilderung, weil sonst dringend benötigte private Kapitalgeber vergrault würden. Die Verbraucher sollen laut dem Entwurf Zusatzkosten für Anschlussprobleme über den Strompreis mitbezahlen – mit einer Haftungsumlage, gedeckelt auf maximal 0,25 Cent je Kilowattstunde. In der Koalition wird nun befürchtet, dass die Stromkunden über Jahre rückwirkend für die schweren Probleme beim Start der Großtechnologie im Zuge der Energiewende zahlen müssen. Die Schäden werden mittlerweile auf weit mehr als eine Milliarde Euro geschätzt.
dpa Norddeutsche Rundschau
Tennet warnt vor Scheitern der Windenergie-Ziele durch neue Schadenersatzregeln
BERLIN/KIEL
Der für Norddeutschland zuständige Stromnetzbetreiber Tennet fürchtet ein Scheitern des geplanten Ausbaus von Meereswindparks vor der deutschen Küste. Grund ist ein Gesetz der Bundesregierung, das Investoren eigentlich Risiken abnehmen und den Bau von Nordsee-Windparks erleichtern sollte. Doch nach Einschätzung von Tennet-Chef Lex Hartmann erreicht die neue Regelung genau das Gegenteil: „Dieses Gesetz ist der Tod von Offshore“,sagte er gestern im Vorfeld einer Anhörung im Bundestag. Der Ausbau der Windkraft auf dem Meer stockt schon jetzt erheblich. Auch vor Schleswig-Holsteins Küste sind vier geplante Windparks vor Helgoland und vor Sylt in Verzug. Bisher sind gerade mal Rotoren mit einer Gesamtleistung von rund 200 Megawatt in der deutschen Nord- und Ostsee aufgestellt. Von den 10 000 Megawatt, die es nach Plänen der Bundes bis 2020 werden sollen, lassen sich nach Branchenschätzungen höchstens noch 7000 rechtzeitig verwirklichen.

http://www.ee-news.ch/de/wind/article/25487/windcomm-offshore-fachtagung-obmc-in-husum http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Startseite/Artikel/121106_Windeignungsflaechen.html Seajacks Secures ISO 14001 Certification (PM) Offshore, klappt nicht! Das ist in den letzten Monaten häufig in der Öffentlichkeit und den Medien zu hören. Zu hohe Kosten für die Projekte, zu wenig Erfahrung und vor allen Dingen zu riskant für den deutschen Mittelstand. Das falsche Pferd eben zur Umsetzung der Energiewende.
Doch bei genauem Hinsehen ergibt sich ein differenzierteres Bild: Auf der einen Seite die Risiken, auf der anderen Seite die Umsetzung der ersten Offshore-Projekte in der deutschen Nordsee, die bereits einigen schleswig-holsteinischen Unternehmen Aufträge beschert haben. Für den Einstieg in den Offshore-Markt brauchen kleine und mittelständische Unternehmen Informationen über Trends und Marktentwicklungen sowie Kontakt zu internationalen Firmen, um sich neue Absatzpotenziale zu erschliessen.Zweitägige Fachkonferenz Die Offshore Business Meeting and Conference (OBMC) 2012 im Husumer NordseeCongressCentrumIm stand deshalb im Zeichen des Dialogs und der Vernetzung. Die Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein organisierte die zweitägige Fachkonferenz mit internationalen Gästen in diesem Jahr zum vierten Mal. „Die nackte Wahrheit Offshore“ hatte windcomm als provozierenden Titel gewählt, um mit Gästen aus Deutschland, England, Belgien, Dänemark, den Niederlanden, Kanada, Südkorea und Indien über Probleme und ihre Lösungen für die deutsche Offshore-Industrie zu diskutieren. Windparks wichtig für Energiewende Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Energiewendeminister, machte anlässlich der Veranstaltung deutlich: "Wir wollen Offshore-Windparks auch für Schleswig-Holstein. Offshore hat den Vorteil, dass der Wind draussen auf See stetig weht. Damit sind diese Windparks ein wichtiger Baustein der Energiewende. Und sie bieten gute Chancen für unsere Häfen und unsere Wirtschaft."In der anschliessenden Podiumsdiskussion sprachen Hermann Albers vom Bundesverband Windenergie, Jörg Kuhbier von der Stiftung Offshore Windenergie, Dr. Klaus Rave vom Global Wind Energy Council und Pieter Wasmuth von der Vattenfall GmbH unter anderem über Perspektiven und technische Möglichkeiten, um kleine und mittlere Unternehmen am Offshore-Markt zu beteiligen und langfristig Projektkosten zu senken.Verbindlicher Offshore-Netzplan erforderlich Doch wer zahlt, wenn der Windpark fertig ist, aber die Kabelverbindung zum Festland nicht funktioniert? Für eine schnelle gesetzliche Lösung setzt sich die Stiftung Offshore Windenergie ein. Deren Vorstandsvorsitzender Jörg Kuhbier erläuterte die Massnahmen zur Vermeidung solcher Störungen, die seine Organisation im Gesetz verankert wissen will. "Ein verbindlicher Offshore-Netzplan muss her, den Netzbetreiber und Windparkbetreiber gemeinsam abstimmen. Die Netzanschlusssysteme müssen miteinander vermascht werden. Realisierungsfahrpläne sorgen für kostensparende Abstimmungen unter allen Beteiligten. Ein wirksames Netzanschlussmanagement sichert die wirtschaftliche Auslastung der Netzverbindungen. Das alles nutzt dem Verbraucher und reduziert Haftungsrisiken weit über die Hälfte", betonte Kuhbier.Zwei Ziele Im Anschluss wurden in weiteren Konferenzblöcken die Themen Offshore-Netzausbau in Europa, neue Ansätze bei Logistik und Installation sowie Sicherheitskonzepte diskutiert. Dr. Matthias Hüppauff, Projektkoordinator von windcomm, zeigte sich mit dem Verlauf des ersten Veranstaltungstages zufrieden: "Wir verfolgen mit der OBMC zwei Ziele. Erstens wollen wir zeigen, in welchen Ländern Offshore besser läuft, um daraus zu lernen. Zum anderen wollen wir die regionalen Unternehmen vor der Haustür mit internationalen Partnern zusammenbringen. Denn Offshore funktioniert nur mit internationaler Kooperation."Am zweiten Konferenztag lag der Schwerpunkt auf Asien. Dabei präsentierte sich eine Wirtschaftsdelegation aus Südkorea. Letzter Programmpunkt am war ein Workshop des Maritimen Cluster Norddeutschland, in dem es unter anderem um Qualifikationen und Fachkräfte ging.Text:windcomm
http://www.stern.de/wirtschaft/pne-wind-ag-ebit-von-249-mio-euro-nach-neun-monaten-ergebnis-pro-aktie-048-euro-1920721.html Seajacks Secures ISO 14001 Certification ANS-News: PNE WIND AG: EBIT von 24,9 Mio. Euro nach neun Monaten / Ergebnis pro Aktie 0,48 Euro Utl.: • Veräußerung der "Gode Wind"-Projekte sorgt für signifikante Umsatz- und Ergebnisbeiträge • Prognose für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 mit EBIT in Höhe von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro bestätigt Cuxhaven (euro adhoc) - 5. November 2012 - Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG (ISIN DE000A0JBPG2) hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012 mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. Das Unternehmen erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 80,9 Mio. Euro (Vorjahr: 33,1 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich sehr deutlich auf 24,9 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 0,48 Euro. Durch den Bilanzgewinn stieg auch die Eigenkapitalquote zum 30. September 2012 auf rund 49 Prozent nach rund 39 Prozent am 31. Dezember 2011. Das geht aus dem Quartalsbericht hervor, den die PNE WIND AG heute veröffentlichte. Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand seine Prognose des Betriebsergebnisses (EBIT) in Höhe von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013. Der Verkauf der Offshore-Projekte "Gode Wind" I bis III an DONG Energy im dritten Quartal 2012 sowie weitere operative Fortschritte waren die Grundlagen der sehr positiven Geschäftsentwicklung. So erhielt die PNE WIND AG von DONG Energy im Rahmen des Offshore-Projektverkaufs eine erste Rate in Höhe von rund 57 Mio. Euro für die Anteile an den Projektgesellschaften "Gode Wind" I und II sowie für aufgewendete Projektierungskosten. Über Meilenstein-Zahlungen aus dem Offshore-Projektverkauf erwartet die PNE WIND AG in den kommenden zwei bis drei Jahren zusätzliche rund 100 Mio. Euro aus Zahlungen, die beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte fällig werden. Darüber hinaus wird die PNE WIND AG in den kommenden fünf Jahren DONG Energy als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Dieser Dienstleistungsvertrag beläuft sich auf zusätzliche mindestens 5 Mio. Euro bei einem budgetierten Rahmen von 8,5 Mio. Euro. Der Berichtszeitraum war durch intensive Projektarbeit an On- und Offshore-Projekten geprägt. Zusätzlich zu den Erfolgen im Offshore-Bereich konnte die PNE WIND AG auch im Onshore-Segment weitere Fortschritte erzielen. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Repowering-Projekt "Kemberg II" befindet sich in Deutschland ein weiterer Windpark im Bau. Zusätzliche Projekte im In- und Ausland werden folgen: So stellt die PNE WIND AG in Deutschland und Großbritannien ein Portfolio von Windparks mit rund 180 MW zu installierender Nennleistung zusammen, die in den kommenden Jahren fertiggestellt werden sollen. Dieses Projektpaket wird im ersten Halbjahr 2013 Investoren zum Kauf angeboten und für zusätzliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge sorgen. Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, kommentiert die aktuelle Entwicklung: "Mit dem Verkauf der "Gode Wind"-Projekte haben wir unsere Kapitalbasis entscheidend gestärkt. Dies zeigt sich auch in unseren hervorragenden Neun-Monats-Zahlen. Wir werden die bereits erhaltenen und noch erwarteten Zahlungen auch weiterhin dazu nutzen, unsere vorhandene Projektpipeline onshore wie offshore beständig weiterzuentwickeln und damit einhergehend auch unser Dividendenpotenzial zu erhöhen." Der komplette Quartalsbericht ist auf der Internetseite www.pnewind.com verfügbar. Unternehmensprofil Die PNE WIND AG mit Sitz in Cuxhaven plant und realisiert Windpark-Projekte an Land (onshore) sowie auf hoher See (offshore). Dabei liegt die Kernkompetenz in der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und Finanzierung von Windparks sowie deren Betrieb bzw. Verkauf mit anschließendem Service. Bisher errichtete das Unternehmen 98 Windparks mit 568 Windenergieanlagen und einer Gesamtnennleistung von 814 Megawatt. In Deutschland (onshore) befinden sich derzeit Windpark-Projekte mit mehr als 1.100 Megawatt Nennleistung in der Bearbeitung.
http://www.maritimheute.de/brunsbuttel-ports-395-tonnen-schwere-offshore-transformatoren-verladen/
Grund für die Verzögerungen sind vor allem große Investitionsrisiken, die mit der Errichtung von Windrädern, Umspannplattformen und Kabeln weit draußen auf dem Meer verbunden sind. So lassen sich etwa Leitungsstörungen weit schwieriger beheben als an Land. Windparkbetreiber sorgen sich daher, dass sie ihren Strom mitunter monatelang nicht loswerden. Um das Risiko abzufedern, will die Bundesregierung ihnen mit einem neuen Gesetz für solche Fälle Schadenersatzansprüche gegen die Netzgesellschaften einräumen, die diese sich wiederum über eine Umlage vom Stromkunden zurückholen können – allerdings nur zum Teil. Und genau das alarmiert die Netzbetreiber. Weil sie Schäden von bis zu 100 Millionen Euro jährlich selbst tragen sollen und das auch in Fällen leichter Fahrlässigkeit, sieht Tennet-Chef Hartmann keine Chance, das dringend gebrauchte zusätzliche Kapital für den teuren Netzausbau im Meer zu gewinnen: „Einfache Fahrlässigkeit bei Offshore gibt es jeden Tag!“, sagt er. „Dann müssten wir uns darauf einstellen, jedes Jahr 100 Millionen Euro selbst zu zahlen – das ist viel zu viel.“ Hartmann fordert daher den Bund auf, zur alten Fassung des Gesetzentwurfs zurückzukehren. Darin ist der Selbstbehalt der Netzbetreiber auf grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Alle anderen Schadenersatzzahlungen könnten sie an Stromkunden abwälzen. Hartmann rechnet mit eigenen Haftungskosten von höchstens 40 Millionen Euro im Jahr. Dadurch würde die Umlage für die Verbraucher allerdings höher und könnte wohl nicht mehr auf 0,25 Cent pro Kilowattstunde begrenzt bleiben. Deshalb hatte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf eine Änderung gedrungen. http://www.maritimheute.de/trianel-kundigt-klage-gegen-ubertragungsnetzbetreiber-tennet-an/

Trianel kündigt Klage gegen Übertragungsnetzbetreiber TenneT an

Trianel kündigt Klage gegen Übertragungsnetzbetreiber TenneT an „Mit der vorgeschlagenen Neuregelung des Energiewirtschaftgesetzes zeigt die Bundesregierung, dass sie sich der Herausforderungen des Offshore-Ausbaus annehmen. Um die Haftungsfragen für Windpark-Betreiber zu klären, sind allerdings Nachbesserungen erforderlich“, so Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. Der Geschäftsführer des Stadtwerke-Netzwerks Trianel war bei der gestrigen Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages als Sachverständiger geladen. Im Fokus der Anhörung stand der Entwurf eines dritten Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften. „Grundsätzlich begrüßen wir den Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie auf See“, betont Becker vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme, von denen die gesamte Offshore-Branche betroffen ist. Um den Ausbau nicht zu gefährden, seien vor allem die Haftungsfragen im Zusammenhang mit den Verzögerungen beim Netzausbau zu klären. Becker kritisiert konkret zwei Punkte. Erstens beschneide der in der Diskussion befindliche Gesetzesentwurf das Recht des Windpark-Betreibers, seinen tatsächlich durch die Verzögerungen entstandenen Schaden gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber geltend zu machen. Insbesondere Betreiber, deren Parks aktuell im Bau seien, würden hier benachteiligt. Zugleich beinhalte der aktuelle Entwurf ein gravierendes technisches Problem. Um den Anspruch auf Entschädigung nutzen zu können, müsste neben der abgeschlossenen Errichtung der Fundamente auf See ebenfalls das parkinterne Umspannwerk fertig gestellt sein. „Genauso wie die Windenergieanlagen muss das Umspannwerk mittels Dieselgeneratoren versorgt werden. In unserem Fall müsste es während des Spätherbstes und Winters durchgängig gewartet und betankt werden. Das ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll“, erläutert Becker. Die Bundesregierung hat dem Gewährleistungsproblem bei der Errichtung der Windenergieanlagen bereits Rechnung getragen, hier müssen als Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch lediglich die Fundamente gesetzt sein. Bei den Umspannwerken jedoch fordert der Gesetzesentwurf fälschlicherweise eine vollständige Errichtung vor dem Netzanschluss. Becker: „Durch eine einfache redaktionelle Änderung kann hier nachgebessert werden.“ So könne der Nachweis für die Betriebsbereitschaft der Anlagen auch anhand der fertiggestellten und abgenommenen Gewerke erfolgen.
Ernüchternde Bilanz
Windparks weit draußen auf dem Meer sind womöglich wirklich zu teuer
HENNING BAETHGE bg Henning Baethge Norddeutsche Rundschau
Im Fernsehen sieht es meist eindrucksvoll aus: Windräder auf der Nordsee – scheinbar so weit das Auge reicht. Doch täuschen die geschickt aufgenommenen Windpark-Bilder über das wahre Tempo beim Ausbau der Offshore-Energie in Deutschland hinweg: Von gut 2000 bereits genehmigten Anlagen für Nord- und Ostsee stehen bisher gerade mal 52, die tatsächlich Strom produzieren. Und die schönen Bilder stammen fast stets von der staatlich besonders geförderten Versuchsanlage Alpha Ventus, die auch noch näher am Festland steht als viele andere geplante Hochseewindparks. Nein, die Bilanz ist ernüchternd: Die Offshore-Technik kommt in Deutschland nicht voran. Das Regierungsziel, 10 000 Megawatt Leistung bis 2020 auf den Meeren zu installieren, ist längst nicht mehr haltbar. Es wird zunehmend deutlich, dass alle Beteiligten die Probleme und Kosten beim Bau von Windrädern, Umspannstationen und Stromleitungen auf See gewaltig unterschätzt haben. Und es zeigt sich, dass eine eigentlich vernünftige Entscheidung der damaligen rot-grünen Bundesregierung einen hohen Preis hat – einen zu hohen womöglich: die Entscheidung, Meereswindparks nur außerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone und damit außerhalb der Sichtweite von der Küste zuzulassen. Zwar betonen die Befürworter gern die Vorteile der Parks weit draußen auf dem Meer: Weil dort fast immer Wind weht, können die Rotoren viel mehr Energie produzieren – und das auch noch nahezu schwankungsfrei. Doch gilt die Rechnung natürlich nur, wenn auch die Anlagen immer funktionieren. Das aber steht in Frage: Tritt etwa im stürmischen Winter hundert Kilometer vor der Küste eine Panne auf, kann eine Reparatur wegen der rauen See monatelang unmöglich sein. Solche Probleme drohen alle Erträge aufzufressen. Die Rechnung des Netzbetreibers Tennet ist also nicht von der Hand zu weisen: Entweder die Bürger sind bereit, mehr für Offshore-Strom zu zahlen – oder die Vision von Windparks auf dem Meer könnte in Deutschland bald zu Ende sein.
Trafo-Giganten für Umspannwerk
Tonnenschwere Technik gelangt per Spezialtransport nach Büttel/Ab 2014 Umwandlung von Offshore-Gleichstrom in Wechselstrom
Brunsbüttel/Büttel
Der 395 Tonnen schwere Transformator wird von einem Schwimmkran auf den 26-achsigen Tieflader gehoben.  Foto: brunsbüttel ports
Der 395 Tonnen schwere Transformator wird von einem Schwimmkran auf den 26-achsigen Tieflader gehoben.
Foto: brunsbüttel ports
Siemens konzentriert sich auf Wind
Technik in gigantischen Dimensionen sind auf dem Wasserweg von Nürnberg bis zum Elbehafen Brunsbüttel transportiert werden. Der Bugsier-Schwimmkran „Enak“ hob gestern zwei jeweils 395 Tonnen schwere, von Siemens gebaute Transformatoren aus dem Laderaum des Frachtschiffes „Timaja“ und senkte sie in millimetergenauer Maßarbeit auf einen ebenso gigantischen Spezialtieflader eines holländischen Unternehmens ab. Beide Trafos sind für das Umspannwerk Büttel bestimmt, in dem ab 2014 der Offshore-Windstrom vor Sylt von Gleich- in Wechselstrom umgewandelt und die Spannung von 332 auf 400 Kilovolt transformiert werden soll. Die jeweils 13 Meter langen, vier Meter breiten und über vier Meter hohen Trafos, die komplett ausgestattet sogar jeweils 530 Tonnen wiegen werden, werden in zwei nächtlichen Einzeltransporten an ihren Bestimmungsort Büttel gebracht. Für die sechs Kilometer lange Strecke benötigt der 26 Achsen zählende Tieflader, der seine Räder um 90 Grad drehen und somit auch seitlich bewegt werden kann, fünf Stunden. Der erste Transport wird heute Abend gegen 22 Uhr gestartet, der zweite folgt in der Nacht zum Donnerstag. Die Route führt vom Elbehafen über die Hamburger und Schleswiger Straße sowie über den Holstendamm zum Umspannwerk Büttel.

Die Landstation Büttel ist für den Netzbetreiber TenneT ein wesentliches Element für die Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee. Dort endet auch die erste 864 Megawatt starke Netzanbindung von „SylWin1“, wie der Windpark 70 Kilometer westlich von Sylt bezeichnet wird. Um die Windparks anbinden zu können, muss bis zum Höchstspannungsnetz eine Distanz von gut 200 Kilometern überbrückt werden. Die Windparks vor Sylt können künftig große Mengen von Windstrom ins deutsche Netz einspeisen. Die Kabelverbindung umfasst rund 160 Kilometer Seekabel und 45 Kilometer Landkabel von Büsum bis Büttel. Die Kabeltrasse im Küstenmeer und an Land verlaufen parallel zur Trasse für das Projekt „HelWin1“, dem Windpark vor Helgoland. Im Sommer 2011 wurde bereits mit Horizontalbohrungen der Deich bei Büsum unterquert. Im vergangenen Monat folgte die Verlegung der ersten Kabel an Land. Die Verlegung des restlichen Seekabels und die Errichtung einer Konverterplattform „SylWin alpha“ sind für 2013 vorgesehen. Die landseitige Konverterstation wird parallel zu diesen Arbeiten am Standort Büttel errichtet. Mit der Fertigstellung des Anschlusses wird im Frühjahr 2014 gerechnet.Jochen Schwarck Norddeutsche Rundschau

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Siemens konzentriert sich auf Wind

Siemens konzentriert sich auf Wind Im Zuge des angekündigten Unternehmensprogramms 2014 nimmt Siemens eine Änderung von Geschäftsstrategie und Aufstellung bei den Erneuerbaren Energien vor. Das Unternehmen plant, sich von seinen Solargeschäften zu trennen und führt dazu Gespräche mit Interessenten. Bei den erneuerbaren Energien will sich Siemens künftig auf die Wind- und Wasserkraft konzentrieren. Im Rahmen der Neuordnung soll der Sektor Energy verschlankt und die Division Solar & Hydro aufgelöst werden. Die Stärkung der Kernaktivitäten ist eines der fünf Themenfelder des in seinen Grundzügen kürzlich vorgestellten Unternehmensprogramms 2014. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen, geringeren Wachstums und starken Preisdrucks in den Solarmärkten haben sich die Erwartungen im Bereich Solarenergie nicht erfüllt. “Der globale Markt für Solarthermie ist von vier Gigawatt auf zuletzt etwas über ein Gigawatt zurückgegangen. Hier werden künftig Spezialanbieter ihre Stärken ausspielen können“, sagte Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Energy. Auch von den Photovoltaikaktivitäten der Division Solar & Hydro will sich Siemens trennen. Siemens führt Gespräche mit Interessenten, um beide Geschäfte zu verkaufen. Für Solarthermie- und Photovoltaik-Kraftwerke geeignete Produkte wie Dampfturbinen, Generatoren und Netz- und Leittechnik, die außerhalb der Division Solar & Hydro angesiedelt sind, wird Siemens weiterhin anbieten. Die beiden Business Units Solar Thermal Energy sowie Photovoltaic werden bei Siemens bis zur Veräußerung weitergeführt. Bestehende vertragliche Pflichten bleiben somit zunächst unberührt. Die beiden Business Units werden bilanziell als Discontinued Operations (nicht-fortgeführtes Geschäft) außerhalb des Sektor Energy berichtet. Die restlichen Geschäfte der Division Solar & Hydro, also das Wasserkraftgeschäft und die Lösungen für Energiespeicher, sollen im Sektor Energy verbleiben. Die Wasserkraftaktivitäten umfassen das Joint Venture Voith Hydro für konventionelle Wasserkraftwerke sowie das im Frühjahr 2012 voll übernommene Geschäft mit Gezeitenströmungsturbinen. “  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne