Spatenstich für Brunsbütteler Schleusenbau 2012

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Spatenstich für Brunsbütteler Schleusenbau 2012
Der steigende Schiffsverkehr und die zunehmend größeren Schiffe stellen den
Kanal vor große Herausforderungen. Der Weg für den Bau einer fünften
Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bei Brunsbüttel im Kreis
Dithmarschen ist frei. Der Haushaltsausschuss des Bundes beschloss in einer
Nachtsitzung die Aufstockung des Etats für das Bundesverkehrsministerium –
damit kann die marode Schleusenanlage ausgebaut werden. Im kommenden Jahr
gibt es zunächst eine Anschubfinanzierung von 60 Millionen Euro. Für die
weiteren drei Jahre ist eine Rate von jeweils 80 Millionen Euro vorgesehen. 300
Millionen Euro kostet das Projekt. Der Bundestag muss jedoch noch seine
Zustimmung geben.
De Jager freut sich über „klares Signal“
Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) hat seinen Spaten
für den Spatenstich bereits geputzt. „Das ist ein ebenso erfreuliches wie klares
Signal des Bundes in Richtung Schleswig-Holstein. Damit löst Bundesminister
Ramsauer ein Versprechen ein, das er mir bereits vor den Verhandlungen in
Aussicht gestellt hatte“, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de
Jager. Der CDU-Politiker rechnet mit einem Baubeginn im kommenden Jahr.
„Ich habe jedenfalls den Spaten für den Spatenstich schon geputzt.“
Jubelstimmung in Brunsbüttel
Auch in Brunsbüttel war die Freude groß, dass die Politiker in Berlin nach
langer Zeit des Bangens nun das Geld für den Schleusenbau freigegeben haben.
Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck (parteilos) verspricht sich von
dem Großprojekt „positive Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und mehr
Besucher in der Stadt, wenn es gelingt die Baustelle touristisch zu vermarkten“.
Der Geschäftsführer der Brunsbütteler Hafen-Gesellschaft betonte, dass die
fünfte Schleusenkammer die Erreichbarkeit der Häfen im Industriegebiet sichern
wird. „Die Betriebe dort beziehen nämlich einen Großteil ihrer Rohstoffe über
den Nord-Ostsee-Kanal, viele Produkte verschiffen sie auch über diese Route“,
sagte Frank Schnabel.
„Richtige Entscheidung zur richtigen Zeit“
Der Ältermann der Brunsbütteler Lotsenbrüder, Michael Hartmann, appelliert
schon seit Monaten, dass die fünfte Schleusenkammer gebaut werden muss. Für
ihn ist der Beschluss im Berliner Haushaltsauschuss, „die richtige Entscheidung
zur richtigen Zeit“.


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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM