Bau auf 125 Pfählen – Richtfest am Kanal Neues Werkstattgebäude des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der Ostermoorer Straße soll im Sommer 2012 fertig sein

wsa_brunsb__ttel_werkstatt Bau auf 125 Pfählen – Richtfest am Kanal Neues Werkstattgebäude des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der Ostermoorer Straße soll im Sommer 2012 fertig sein Brunsbüttel Nach neunmonatiger Bauzeit wurde gestern auf dem Bauhofgelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel Richtfest gefeiert. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtsanierung entsteht in der Ostermoorer Straße ein neues Werkstattgebäude für das WSA. Rund 150 Anwohner, Handwerker und Gäste aus Wirtschaft und Politik begrüßte Tobias Schubotz bei strahlendem Sonnenschein am Ufer des Nord- Ostsee-Kanals. „Hier zu bauen ist nicht unbedingt einfach, aber es entsteht ein Gebäude, das sich sehen lassen kann“, so der Geschäftsbereichsleiter Bundesbau der GMSH. Besonders froh äußerte sich Schubotz darüber, dass ein großer Teil der Aufträge an Firmen aus Schleswig-Holstein vergeben werden konnte. Auf 125 Pfählen, die bis zu 25 Meter tief in den Boden reichen, wird der rund acht Millionen Euro teure Bau errichtet. 5,9 Millionen Euro der Bausumme stammen aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. „Die übrigen Kosten werden aus Mitteln des Ministerium finanziert“, erläutert Schubotz. Sofern es keine Komplikationen während der Bauphase gibt, sollen die letzen Arbeiten im Sommer 2012 fertiggestellt werden. Bislang gab es zwei unterwartete Ereignisse: Zum einen musste im Bereich eines Lagers mehr Boden ausgehoben werden als geplant – denn er hatte sich als stärker kontaminiert erwiesen als angenommen. Zum anderen setzte eine Wasserleitung, die bei Erdarbeiten durchtrennt wurde, den Bauplatz unter Wasser. Die Leitungen waren in keiner Karte verzeichnet. Ab dem nächsten Jahr sollen die etwa 100 Mitarbeiter und Auszubildenden des Bauhofs und des Außenbezirks des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel ihre Arbeiten unter einem Dach aufnehmen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 2800 Quadratmeter vereinen sich Werkstätten, Magazinhalle und der Büro- und Sozialtrakt. Derzeit sind diese Bereich noch über das gesamte WSA-Gelände vereilt. „Das Gebäude ist schön geworden. Für die Mitarbeiter wird es eine Umstellung werden, aber die direkte Nähe zu den Arbeitskollegen birgt auch das Potenzial soziale Kontakte zu stärken“, sagte Gesa Völkl, Leiterin des WSA Brunsbüttel. Notwendig wurde der Bau eines neuen Werkstattgebäudes, da sich die alten Gebäude in einem schlechten baulichen und energietechnischen Zustand befinden. Zudem haben sich die Aufgabenschwerpunkte beim Personal des WSA Brunsbüttel aufgrund von Stelleneinsparungen im öffentlichen Dienst verlagert, so dass die Arbeitsstätten nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Und schließlich stehen einige der Werkstätten und Lager dort, wo die 5. Schleusenkammer entstehen soll. erb         
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Bauwesen WSA Brunsbüttel von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne