Die beiden führenden Hersteller der Offshore-Windkraftbranche sitzen in Hamburg.

Die beiden führenden Hersteller der Offshore Die beiden führenden Hersteller der Offshore-Windkraftbranche sitzen in Hamburg. "Mit unserer neuen Windkraftzentrale in der Stadt sind wir bestens dafür gerüstet, unser weltweites On- und Offshore-Geschäft kräftig weiter auszubauen", sagte Felix Ferlemann, Chef der Siemens-Windkraftsparte, dem Abendblatt. Mit 700 installierten Anlagen in europäischen Gewässern sei der Konzern derzeit Weltmarktführer. Optimismus herrscht auch beim Hamburger Unternehmen Repower Systems: "Deutschland ist einer der wichtigsten Offshore-Märkte weltweit und zudem Repowers Heimatmarkt", sagte Sprecherin Caroline Zimmermann. Die Repower-Offshore-Anlagen seien für den Einsatz in der deutschen Nord- und Ostsee optimiert. "Wir erwarten weiteres Wachstum und streben an, nachhaltig die Nummer zwei im Offshore-Markt zu bleiben." Der Windkraftpionier Nordex schließlich, der sich bislang auf das Geschäft mit Windturbinen an Land konzentriert hat, will von 2014 an mit einer neu entwickelten Anlage ebenfalls aufs Wasser gehen. Offshore-Windparks sind ein kompliziertes und riskantes Geschäft. Vor allem in der deutschen Nordsee, weil hier bei schwerem Wetter Montagearbeiten in Wassertiefen von teils mehr als 40 Metern bewältigt werden müssen. Die Bundesregierung verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 25 000 Megawatt Nennleistung in deutschen Gewässern installieren zu lassen. Das aber kann nur funktionieren, wenn die beteiligten Investoren und Unternehmen sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Je mehr Kapital und Expertise in diesen neuen Wirtschaftszweig fließen, desto größer wird die Chance, dass der Aufbau riesiger Kraftwerkskapazitäten vor den Küsten gelingt. Die Schwergutreederei SAL liefert ein weiteres Beispiel dafür, wie um die Offshore-Windkraft herum ein neues Netzwerk von Unternehmen aus der maritimen Wirtschaft entsteht: Küstenhäfen wie Bremerhaven oder Cuxhaven richten sich als Basisstationen für Offshore-Windparks ein, ehemalige Werften wie die Nordseewerke in Emden produzieren nun riesige Stahlfundamente und Turmröhren für Windturbinen auf dem Meer. Und ein Schifffahrtsunternehmen wird zum Dienstleister für Montagen auf hoher See. Im Dezember ließ Rolner die "Lone", das Flaggschiff von SAL, bei der Hamburger Norderwerft für Montagearbeiten nachrüsten. Das Schwergutschiff bekam für zehn Millionen Euro neue Steuerungstechnik, um bei Montagearbeiten auch in rauer See exakt an einem Platz positioniert zu bleiben (siehe nebenstehenden Text). Erst 2011 war die "Lone" von der Neuenfelder Sietas-Werft an SAL abgeliefert worden. Mit zwei bordeigenen Schwerlastkränen kann sie, ebenso wie ihr Schwesterschiff "Svenja", 2000 Tonnen heben. Das reicht aus, um etwa die 900 Tonnen schweren Tripod-Fundamente präzise am Meeresgrund abzusetzen, die bei den Nordseewerken in Emden für Offshore-Windparks geschweißt werden. "Zum Teil wurden solche  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne