Piraten zum Stöbern, was ich auf meiner alten HP hatte

  Piraten!!!!!!!!!!!!!!!Libya Verwechslung auf hoher See Kapitänshaftung reduzieren Neuer Beitrag 19.12.2011 english direkt aus der Region Asian piracy politcs http://maritimesecurity.asia/free-2/piracy-2/the-german-navy-off-the-horn-of-africa-people-politics-video/ De Maziere lehnt bewaffnete deutsche Kräfte an Bord ab Deutschland gibt Kommando Mission Atalanta ab Bewaffnete Kräfte an Bord von griechischen Schiffen Bundesregierung macht Feinabstimmung private Sicherheitskräfte Fregatte Lübeck zurAtalanta Mission Piraten erweitern Aktionsradius haben aber nur noch halb so viel Erfolg GsD Verlängerung der Mission Atalanta Kosten 97.1 Mio. Zertifizierung von Sicherheitskräften IMO Holländisch deutsche Zusammenarbeit Piraten Vortrag Brunsbüttel über piraten Keine Piratenbekämpfung in Holland Reeder flaggen aus http://maritimesecurity.asia/free-2/piracy-2/nigeria-pirates-release-oil-tanker-seized-last-week/ Haushaltsberatungen,der innenminister referiert das er für piraterie nicht zuständig ist, das problem sollen private, söldner,lösen. frech! Hijacked tanker, MV Liquid Velvet 01.11.2011 2 other vessels attacked as well Dänische Familie 195 Tage in Piratenhand http://huntoftheseawolves.net/blog/?m=201110 http://marsec247.blogspot.com/2011/01/gulf-of-aden-arabian-sea-and-somali.html • • •◦ Guenther Goettling , das ganze Problem habe ich auf NOK21.de Küstenwache /Piraten !!!!mit sämtlichen Zeitungsartikel dazu dargelegt, von Sicht der Seeleute ist es besser organisiert private bewaffnete Bewacher mitzuschicken mit Unterstützung von Atlanta und im Bundestag diesen Weg zu beschreiten, weil wie man es an der Hansa Stavanger gesehen die Bundesrepublik CDU FDP nicht in der Lage ist dieses Problem zu lösen.- Der Bundesverteidigungsminister hat recht private ist die richtige Lösung , ich verfolge das ganze zusammen mit dem NOK seit über 1 Jahr. Das Problem basiert schlicht auf nicht vorhandenem Personal Bundespolizei Grenzschutz, die schon Probleme haben ihrer innerstaatlichen Aufgabenstellung gerecht zu werden. http://www.vdks.org/aktuell Aktuelles tippen : Ratschläge zum Umgang mit den Piraten vom VDKS sehr hilfreich Erfolg für Piratenjäger Mission Atlanta Dover und Montchristo frei schön für meine Kollegen an Bord Qualifizierte Bewacher an Bord deutscher Schiffe / Reedereien z:B Hapag Lloyd Engländer Milliarden € Schaden durch Piraten Piratenboote versenkt Mission Atlanta Piraten lassen Tanker frei Probleme Marine durch CDU/CSUFDP Regierung Piraten entern 2 Tanker Einsatz privater Kräfte an Bord deutscher Schiffe genehmigt aber keine Kriegswaffen Deutsche Schiff am stärktes von Piraterie betroffen Skepsis gegen Bundespolizei auf Schiffen. Verteidigungsministerium für private Sicherheitskräfte an Bord deutscher Schiffe Hamburg fordert Schutz vor Piraten Piraten austrocknen Es gibt keinen Rum mehr an Bord CDU streitet um Einsatz von Söldnern Bewaffnete Kräfte an Bord gegen Piraten thb 18.08.2011 Kieler leitet Piratenmission Erfolgreiche Abwehr von Piraten mit Sicherheitskräften an Bord Besatzung im Sicherheitsraum Lybische Rebellen entführen lybischen Tanker mit 40.000 to Benzin an Bord hinchliffe_regt_tribunal_unter_dem_dach_des_seegerichtshofes_an.pdf Piraten immer brutaler und effektiver Kapitäne erwarten Angriffe Lybische Rebellen kapern Lybischen Tanker vor Lybien 2. Fregatte Atlanta Mission am Sept.2011 Die Piraten werden brutaler Neuste Medungen besagen, dass in Somalia die Islamisten wieder die Piratenstädte übernommen , zB. Harare hätten, aber bei dem Chaos blickt eh keiner mehr durch, kann man nur hoffen, dass die hungernde Bevölkerung versorgt werden kann, aber da kommt viel aus der Luft. Neueste Nachrichten aus Somalia und angrenzenden Gewässern Die aktuellsten Ereignisse direkt aus Somalia Schiffe wieder befreit vor Ost-und Westafrika Überfall auf italienischen Tanker Piraten wieder vor Westafrika aktiv Dienstag, 26. Juli 2011 Vor der westafrikanischen Küste haben Piraten einen italienischen Dieseltanker in ihre Gewalt gebracht. Der Überfall auf das Schiff, dessen Name mit „Anema e Core" angegeben wird, ereignete sich nach Informationen der BBC bereits am Sonntag 43 Kilometer südlich von Cotonou, dem Regierungssitz des Staates Benin. Angeblich bestand das Kommando aus nur drei Piraten. Die 23-köpfige Besatzung setzt sich aus Italienern, Philippinern und Rumänen zusammen.Im Golf von Guinea, wo sich der Überfall ereignete, werden große Ölvorkommen vermutet. Bislang ist die afrikanische Ostküste, speziell der Indische Ozean vor Somalia, berüchtigt für Piratenangriffe. In jüngster Zeit ereignen sich aber auch wieder mehr Schiffsüberfälle vor der westafrikanischen Küste. Generell wollen die Kidnapper von den Reedereien Lösegeld erpressen, es kommt aber immer wieder auch zu Verletzten unter den gekidnappten Besatzungen.Tanker von Piraten gekapert 16.07.2011 Bundesrepublik erlaubt private Wachmannschaften an Bord von Seeschiffen an der Küste von Somalia und bei anderen Piraten gefährdeten Gebieten thb Quelle Schiffswiki Fregatte "Bayern" nimmt Kurs auf Somalia Die Fregatte "Bayern" hat am Montag vom Marinestützpunkt in Wilhelmshaven abgelegt und sich auf den Weg zu ihrem Anti-Piraten-Einsatz am Horn von Afrika gemacht. Das Kommando hat Flottillenadmiral Thomas Jugel. An Bord: 240 Besatzungsmitglieder sowie zwei Hubschrauber. Anfang August wird das Schiff in Dschibuti eintreffen und dort die Fregatte "Niedersachsen" ablösen. Am 13. August wird die "Bayern" dann ihren Dienst als Führungsschiff der EU-Mission "Atalanta" aufnehmen. http://www.sivola.com/portals/0/landing_yt.aspx?vid=64Xl-yvWOUE Der „Latschen" ist  Maersk Containerschiff Computergesteuert bis ins Detail. Ich kann mir nicht vorstellen das der Seemann sich als solcher empfindet, denn ehr als Montagearbeiter. Ich habe gerade gelesen, im Februar dieses Jahres wollte eine Horde halbnackter Schwarzer, bewaffnet mit Kalaschnikow und Panzerfäuste den „Riesen" vor der somalischen Küste überfallen/entern. Also Sachen gibt's... Ich möchte mal einen Blick in den Maschinenraum dieses Giganten werfen. Das Schiff zeugt aber auch davon, dass „Größenwahn" nicht automatisch deutschlastig sein muss. Auch afrikanische Staaten werden jetzt aktiv 30.10.2011 http://www.boston.com/bigpicture/2009/03/pirates_of_somalia.html Erster nachgewiesene  Entführung seit April 2011 Somalia http://maritimesecurity.asia/category/free-2/piracy-2/ Neueste Infos direkt aus Afrika von dem maritimen Sicherheitscenter Immer mehr Piratenüberfälle im ersten Halbjahr 2011 Überfälle durch Piraten nehmen wieder zu Juli2011 Bewaffnete Kräfte an Bord deutscher Schiffe http://neptunemaritimesecurity.posterous.com/ http://www.eunavfor.eu/ Sicherheitskonferenz befürwortet deutsche bewaffnete Kräfte an Bord Somali pirates abandon seized Turkish vessel türkisches Schiff widersetzt sich erfolgreich durch Safety room dem Angriff von Piraten somali_islamist_insurgents_seize_pirate_haven. FDP Politiker Staffeldt zu Piraterie Sorge um Piraterie trübt Aussichten der deutschen Reeder Neues Juli 2011 Piraterie Somalia Piraterie: 62 Tote in vier Jahren Angeblich zwölf Millionen Dollar Lösegeld für Neues von Piraten Juni 2011 Konferenz Piraten geben syrischen Bulker frei 2,5 Mio Lösegeld Haverie eines Mutterschiffes thb 17.05.11 Prozesse in Madrid und Hamburg 439 Jahre Haft für Piraten Einstimmige Abhandlung UN Piraten Susan K Rosalia D´Amato Die aktuellsten Ereignisse direkt aus Somalia Rosalia D´Amato" entführt Piraten schlagen wieder zu Freitag, 22. April 2011 thb Die "Rosalia D´Amato" wurde 350 Seemeilen vor Salalah entführt. Foto:Nachdem zuletzt der indische Frachter „Asphalt Venture" freigegeben wurde, haben ostafrikanische Piraten erneut ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt. Am vergangenen Donnerstag enterte und entführte eine Seeräubergruppe den italienischen Bulker „Rosalia D´Amato". Der 74 700-Tonner fährt für die neapolitanische Reederei Perseveranza und war mit einer Sojaladung auf dem Weg von Brasilien in den Iran, als er 350 Seemeilen vor der Küste des Omans attackiert wurde. Nach Angaben der Reederei sind sechs italienische und 15 von den Philippinen stammende Seeleute an Bord, denen es den Umständen entsprechend gut gehen soll. Über eine Lösegeldforderung wurde zunächst nichts bekannt.  Darüber hinaus befand sich  auch das südkoreanische Containerschiff „HanjinTianjin" kurzzeitig in der Gewalt ostafrikanischer Piraten. Der 6500-TEU-Frachter war am frühen Donnerstagmorgen laut der Reederei Hanjin etwa 250 Seemeilen östlich der Insel Socotra im Golf von Aden attackiert worden. Mit 20 Seeleuten an Bord war es auf dem Weg von Europa nach Singapur. Nach einem Notrufsignal gab es zunächst bis Donnerstagnachmittag keinen Kontakt zur „Hanjin Tianjin", hieß es. Nach der Attacke nahm ein südkoreanisches Kriegsschiff Kurs auf die Region, in der das Containerschiff angegriffen wurde. Kurz darauf meldete die Reederei, dass die Soldaten an Bord des Frachters gegangen sind, dort aber keine Piraten vorgefunden haben. Der Crew ging es gut. Sie hatte bei der Attacke die Maschine gestoppt und sich in einer Zitadelle an Bord verbarrikadiert. Als die Seeräuber dies bemerkten, verließen sie das Schiff. Quartalsbericht des IMB Weltweite Piraterie auf Rekordhoch Freitag, 15. April 2011 thb Mit weltweit 142 Überfällen steigt die Seepiraterie in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf ein historisches Rekordhoch. Ausschlaggebend für den starken Anstieg war nach Angaben des International Maritime Bureaus eine Welle von Piraten-Attacken vor der Küste Somalias. Dort wurden im ersten Quartal des Jahres 97 Überfälle verzeichnet, in der Vorjahresperiode waren es dagegen "nur" 35  Von Januar bis März 2011 wurden 18 Schiffe gekapert, 344 Besatzungs-mitglieder als Geiseln genommen und sechs entführt,stellte das IMB in seinem aktuellen Quartalsbericht fest. Weitere 45 Schiffe wurden aufgebracht und zusätzliche 45 berichteten von Beschuss durch Piraten.  „Die aktuellen Zahlen zu Piraterie und bewaffnetem Raub auf See sind die höchsten, die je in einem ersten Quartal registriert wurden", sagte Pottengal Mukundan, Direktor des IMB. Die Piraten töteten in den vergangenen drei Monaten sieben Seeleute. Verletzt wurden bislang 34. In 2006 gab es im gleichen Zeitraum „nur" zwei Verletzte.Von den in diesem Jahr weltweit entführten 18 Schiffen waren 15 vor der Küste Somalias und in anderen Teilen des Arabischen Meeres sowie eines im Golf von Aden aufgebracht worden. Allein dort wurden 299 Geiseln genommen und weitere sechs Personen von ihrem Schiff verschleppt. Die letzte Zählung des IMB am 31. März zeigte, dass somalische Piraten derzeit 596 Seeleute auf 28 Schiffen gefangen halten.„Die Gewalt und die Techniken, die die Piraten vor der somalischen Küste einsetzen, nehmen dramatisch zu", berichtet Kapitän Mukundan. Der Großteil der Schiffsentführungen habe sich östlich und nordöstlich des Golfs von Aden ereignet. Die Positionen einiger Piratenmutterschiffe seien bekannt. Um weiteren Entführungen vorzubeugen, seien umfangreiche Maßnahmen gegen diese Schiffe notwendig, so Mukundan. Einige Länder setzen inzwischen ihre Seestreitkräfte ein, um hart gegen die Piraten vorzugehen. Vor kurzem hatte die indische Marine im Arabischen Meer 61 somalische Piraten auf einem entführten Schiff festgenommen. Auch in anderen Seegebieten gab es im ersten Quartal 2011 Piratenangriffe. So wurden vor Malaysia neun Vorfälle gemeldet. Dazu zählen auch die Entführung eines Schubschleppers und die einer Barge vor der Tioman-Insel. In sieben Fällen wurden Schiffe von Angreifern mit Gewehren und Messern geentert.  Fünf Fälle wurden für Nigeria dokumentiert; dabei erfolgten drei Angriffe auf Schiffe in Lagos. Besatzungen in diesem Gebiet sprechen von zunehmender Gewalt: Bei einem Angriff wurden alle 27 Besatzungsmitglieder verletzt. Die Sorge des IMB über die Ausbreitung dieser sehr gewalttätigen Angriffe wurde verstärkt durch die Entführung eines Chemikalientankers vor dem Nachbarstaat Benin. Die Entführer brachten das Schiff dann nach Lagos Versicherungen gegen Kriegsrisiken Spezial-Police für Piraterie Dienstag, 12. April 2011 thb Erstmals bieten deutsche Versicherungen einen Schutz vor Kriegsrisiken an. Ein neues Konsortium unter der Führung der Bremer Firma Lampe & Schwartze vermittelt Policen, die Frachter gegen die Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen und Piratenüberfällen absichern. Mit der Spezialpolice setzen wir gerade auf Beratung der Reeder und Prävention vor Piraterie", sagte Hans-Christoph Enge, Chef von Lampe & Schwartze, gestern. Bei normalen Schiffspolicen seien diese Risiken ausgeschlossen. Die Policen werden in deutscher Sprache und nach deutschem Recht abgeschlossen. Die hohe Zahl von Piratenüberfällen habe dafür gesorgt, dass die Nachfrage stark zunimmt. Pro Schiff deckt das neue Konsortium Schäden bis maximal 55 Millionen Euro ab. Die Risikobewertung stützt sich auf Analysen einer Spezialfirma über die Piratengefahr. In der Frage, wann eine Region als Kriegsgebiet einzustufen ist, will sich die Gruppe laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland" von gestern an die Beschlüsse des Joint War Committees im Londoner Versicherungsmarkt Lloyd's halten. Ein anderer Spezialist übernimmt den Angaben zufolge im Ernstfall Verhandlungen mit Piraten. Neuste Nachrichten direkt vor der Küste Somalias 2 Piraten erschossen Entführung Arrilah-I Die aktuellen Ereignisse in Lybia direkt von Zeitungen vor Ort Die aktuellsten Ereignisse Piraten Somalie dokumentiert mit Bildern Nach dem Abzug aus dem Mittelmeer "Mehr Soldaten für Piraterie-Bekämpfung" Samstag, 26. März 2011 Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert ein stärkeres deutsches Engagement gegen die Piratenplage am Horn von Afrika. «Wir sollten Marineeinheiten, die jetzt infolge der Seeblockade der Nato gegen Libyen aus den integrierten Verbänden abgezogen wurden, zur Pirateriebekämpfung einsetzen», sagte Schünemann der Tageszeitung «Die Welt».Dort würden die Soldaten im Rahmen der EU-Mission Atalanta dringend gebraucht. Damit könne man den Bündnispartnern zeigen, «dass wir keine Sicherheitspolitischen Duckmäuser sind», sagte Schünemann. Immer mehr Schiffe norddeutscher Reedereien seien Opfer von Seeräuberattacken. Dies könne eine Exportnation wie Deutschland nicht einfach hinnehmen, betonte der Minister. Das Atalanta-Mandat des Bundestages erlaube eine Entsendung von bis zu 1400 Soldaten, tatsächlich würden zurzeit aber nur rund 300 Mann der Marine eingesetzt, sagte Schünemann. «Es gibt also Spielraum nach oben, den müssen wir ausnutzen.» Da die Seeräuber schwer bewaffnet seien und aggressiv vorgingen, könne man diesem Problem nicht mit Mitteln der polizeilichen Gefahrenabwehr begegnen. «Die Deutsche Marine muss ihre operativen Möglichkeiten zur Pirateriebekämpfung voll ausschöpfen, dazu ist sie durch das Völkerrecht und das Grundgesetz legitimiert», sagte der Minister.rss thb Somali pirates 'seize Danish children' in Indian Ocean Somali pirates usually target cargo vessels for the ransoms often paid out by shipping firms Continue reading the main story PIRACY CRISIS •Losing battle •Q&A: Prosecuting pirates •Somali piracy: Global map •Q&A: Somali piracy •Immer mehr Probleme mit Piraten Frachter zu neuem Angriff genutzt / Millionen-Lösegeld für "Hannibal II" Neueste Nachrichten aus Somalia und angrenzenden Gewässern "Sinar Kudus" entführt Freitag, 18. März 2011 Im Arabischen Meer ist am Mittwoch der Frachter „Sinar Kudus" von Piraten entführt und bereits kurze Zeit später als Basisschiff für einen Angriff auf einen Bulker eingesetzt worden. Eine Gruppe von 50 Seeräubern kaperte die 113 Meter lange „Sinar Kudus" der indonesischen Reederei Samudera rund 320 Seemeilen nordöstlich der Insel Sokotra, teilte die EU/Nav- For-Mission „Atalanta" gestern mit. Mittlerweile seien 30 bis 50 Piraten an Bord. Der Gesundheitszustand der 20-köpfigen indonesischen Crew ist noch unklar. Keine 24 Stunden später setzte sich von dem Schiff ein Skiff mit fünf Piraten ab, um den indischen Bulker „Emperor"  zu attackieren. Sie wurden aber von bewaffnetem Sicherheitspersonal an Bord des 180 Meter langen Schiffes in die Flucht geschlagen. Unterdessen wurde gestern der am 11. November entführte tunesische Chemikalientanker „Hannibal II" nach einer millionenschweren Lösegeldzahlung wieder freigegeben. Wie hoch diese war, konnte bislang nicht ganz aufgeklärt werden. Die Nachrichtenagentur reuters meldet, dass sieben Millionen Dollar für das Schiff und die 31-köpfige Crew, bestehend aus 23 Tunesiern, je einem Russen, Georgier, Marokkaner und Kroaten sowie vier von den Philippinen stammenden Seeleuten, gezahlt wurde. Sie beruft sich auf die Aussage eines der Piraten. Nach Angaben der tunesischen Nachrichtenagentur TAP betrug das Lösegeld allerdings nur zwei Millionen Dollar. navy captures 61 pirates in Arabian Sea NEW DELHI Neueste Nachrichen orginal aus dem Kriegsgebiet Lybia Nach Gaddaffis Ende hat Lybien einen neuen Regierungschef ( hoffentlich keinen Islamisten) Dover" entführt / "Izumi" wieder frei Wieder Kaperung vor Ostafrika thb eunavfor Dienstag, 01. März 2011 Nach einer knappen Woche ohne neue Entführungen ist gestern wieder ein Schiff im Indischen Ozean gekapert worden. Das jüngste Opfer der ostafrikanischen Piraten ist der Bulker „Dover" der griechischen Reederei Worldwide Shipmanagement SA. Etwa 260 Seemeilen nordöstlich vom omanischen Hafen Salalah im Norden der Arabischen See wurde das 194 Meter lange Schiff entführt, teilte die EU/NavFor-Mission Atalanta gestern mit. Mit drei Rumänen, einem Russen und 19 von den Philippinen stammenden Seeleuten war es - angemeldet bei der internationalen Sicherheitsleitstelle - auf dem Weg von Saleef im Jemen nach Port Qasim in Pakistan. Über die näheren Umstände der Attacke war zunächst nichts bekannt. Ein Marinhubschrauber sichtete allerdings die Piraten an Bord - ebenso wie die Besatzung, die sich demzufolge nicht in einen Sicherheitsraum flüchten konnte. Zuvor konnte am Freitag der 14.000-TEU-Frachter „MSC Kalina" einen Piratenangriff im Indischen Ozean abwehren. Nordöstlich der Insel Sokotra wurde er aus einem Skiff von sechs Piraten mit Granatwerfern beschossen, konnte ihnen aber durch Ausweichmanöver entkommen. Kaperungsversuche auf Schiffe dieser Größe sind eher selten. Aufgrund ihrer hohen Bordwand sind sie schwerer zu entern als andere Schiffe. Der am 10. Oktober entführte Frachter „Izumi" ist hingegen wieder frei. Über den Zustand der Crew oder eine Lösegeldforderung wurde gestern zunächst nichts bekannt. Ab hier Archiv 2010 Pirateninformationsseite Frieden sforschung Reederei heuert Söldner an Weltgrößte Containerlinie A.P. Møller-Maersk rüstet gegen professionelle Seeräuber auf Von Hermannus Pfeiffer * Um die eigenen Schiffe gegen Piratenüberfälle vor der afrikanischen Küste zu verteidigen, heuert der Reederei-Riese Maersk ehemalige Soldaten und ein Kampfschiff an. Die weltgrößte Reedereigruppe A.P.Møller-Maersk hat Söldner angeheuert, um ihre Flotte am Horn von Afrika vor Seeräubern zu schützen. Damit setzt erstmals ein führendes internationales Schifffahrtsunternehmen private Militärs ein. Außerdem mietete der dänische Konzern ein Kriegsschiff im ostafrikanischen Tansania. Maersk geht es vorrangig um den Schutz seiner Tankerflotte. Schiffe mit Erdöl und Flüssiggas sind stark gefährdet, da ihre Ladung besonders wertvoll ist. Entsprechend hoch fallen bei einer Entführung die Lösegeldforderungen der professionellen Piraten aus. Maersk reagiert nun auf die Gefahr mit eigener militärischer Besatzung, die von der dänischen Militärfirma Guardian Global Business Security angemietet wird. Bei den Söldnern soll es sich um ehemalige Soldaten von Spezialkräften handeln, berichteten dänische Medien. »Das Meer östlich von Afrika ist eine Grauzone, weil die Entwicklungsländer keine Ressourcen haben, um Piraten zu bekämpfen«, sagte Jan Fritz Hansen vom Dänischen Reedereiverband der »Copenhagen Post«. »Es ist eine zeitweilige Lösung, ein Kriegsschiff von einem anderen Land anzuheuern, aber es gibt keine Alternative.« Für den Technischen Direktor von Maersk, Steffen Jacobsen, ist die militärische Aufrüstung nicht nur notwendig, sondern auch leg Ems River wieder frei Name Flag Pirated Crew 1 MV Iceberg 1 Panama 29 March 2010 24 2 FV Jih Chun Tsai No 68 Taiwan 30 March 2010 14 3 MV RAK Afrikana St Vincent and Grenadines 11 April 2010 26 4 FV Prantalay 11 Thailand 18 April 2010 26 5 FV Prantalay 12 Thailand 18 April 2010 24 6 FV Prantalay 14 Thailand 18 April 2010 26 9 MV Suez Panama 02 August 2010 24 10 MV Olib G Malta 08 September 2010 18 11 MV Asphalt Venture Panama 28 September 2010 15 12 MV Izumi Panama 10 October 2010 20 13 FV Golden Wave Sth Korean 09 October 2010 43 14 MV York Singapore 23 October 2010 17 15 MV Polar Panama 30 October 2010 23 16 MV Aly Zoulfecar Comoros 03 November 2010 29 17 MV Hannibal II Panama 11 November 2010 30 18 MV Yuan Xiang Panama 12 November 2010 29 19 MV Albedo Malaysia 25 November 2010 23 20 BC JahanMoni Bangladesh 05 December 2010 26 21 MV MSC Panama Liberia 10 December 2010 23 22 MV Renuar Panama 11 December 2010 24 23 MV Orna Panama 20 December 2010 19 24 MV Thor Nexus Thailand 25 December 2010 27 25 FV Shiuh Fu No 1 Taiwan 25 December 2010 26 26 MV EMS RIVER Antigua & Barbuda 27 December 2010 8 27 FV VEGA 5 Mozambique 31 December 2010 24 28 MV BLIDA Algerian 01 January 2011 27 30 MV EAGLE Cyprus 7 January 2011 24 31 HOANG SON SUN Mongolia 19 January 2011 (reported) 24 32 MV KHALED MUHIEDDINE K Togo 20 January 2011 25 33 MVBELUGA NOMINATION Germany 25 January 2011 12 Pirates could face trial in US over American deaths Jean and Scott Adam were described as adventurers who also distributed bibles at ports of call Continue reading the main story Related Stories •Americans killed on hijack yacht •Pirate hijacking violence grows •Friends pay tribute to hijacked couple A group of 15 suspected pirates captured after the killing of four Americans on a hijacked yacht off Somalia could be sent to the US to face trial, the US military says. The group is being held aboard the aircraft carrier USS Enterprise. In the past year, at least six accused Somali pirates have been convicted in US courts. US agencies are investigating the killings on Tuesday of Phyllis Macay, Bob Riggle, Jean and Scott Adam. The US military, FBI and Justice Department are working on the next steps for their suspected killers, said Bob Prucha, a spokesman for US Central Command in Florida. The four Americans were aboard the S/V Quest, the Adams' 58-foot ship, when they were hijacked on Friday in the waters off Oman. Gunshot wounds A convoy of Navy ships, including the Enterprise, sped to their rescue. According to the US military, two pirates came aboard a US Navy ship to negotiate the release of the hostages. A rocket-propelled grenade later launched toward the US Navy ships, missing, and the Navy sailors heard gunfire from the Quest. A team of Navy Seal special forces sailors then boarded the Quest and found the four Americans dying from gunshot wounds. They regained control of the yacht, killing two pirates in the process and capturing an additional 13 pirates, and found the bodies of two pirates who were already dead, the US Navy said.But the BBC's Will Ross in Nairobi says the pirates' telling of the encounter differs from the US Navy's. The pirates report the US warship attacked first, killing two pirates, and the hostages were killed in retaliation.In November, five young Somali men were convicted of piracy in an April attack on a US Navy ship they mistook for a merchant vessel. One has been sentenced to 30 years in prison and the others face a possible life sentence.And last week, a Somali man who pleaded guilty to the April 2009 pirate attack on a US-flagged merchant ship was sentenced to more than 33 years in prison. Blog mit neuesten Infos Somalia Area Piraten erschießen wieder Geiseln Donnerstag, 24. Februar 2011 Missglückter Versuch einer Geiselrettung: Piraten haben nach Angaben von US-Militärs auf der am Freitag im Indischen Ozean gekaperten Segelyacht „Quest" vor der somalischen Küste vier Amerikaner getötet. Die Geiseln sollen am Dienstag durch Schüsse der Seeräuber tödlich verletzt worden sein, kurz bevor Marinesoldaten sie gewaltsam befreien wollten. Bei der Aktion seien zwei Piraten getötet und 13 weitere festgenommen worden, teilte das US-Zentralkommando in Tampa mit. Zuvor seien Verhandlungen zur Freigabe der Geiseln geführt worden. Bei den Opfern handelt es sich um das Ehepaar Jean und Scott Adam sowie ein befreundetes Paar, die seit Jahren auf einer Weltreise waren. Die Marine hatte die gekaperte Yacht bereits seit ihrer Entführung verfolgt. Als man Schüsse an Bord des Segelboots gehört habe, sah man sich gezwungen einzugreifen. Das Zentralkommando betonte, dass die Soldaten erst nach Abgabe der Schüsse tätig geworden seien. Für die schwer verletzten Geiseln sei aber jede Hilfe zu spät gekommen. thb Kampf gegen Piraterie im Indischen Ozean "Kap-Umrundung ist Kapitulation" Samstag, 26. Februar 2011 thb Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ihre Forderungen nach einer effektiveren Bekämpfung der Piraterie erneut unterstrichen. „Wir fordern die Regierung auf, alle Möglichkeiten zu prüfen, das Problem trotz der schwierigen rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten zu lösen", sagten Eckhardt Rehberg, maritimer Beauftragter der Fraktion, und Ingbert Liebing, Vorsitzender des Arbeitskreises Küste, am Freitag. Die Fraktion bemühe sich darum, dass der Diskussionsprozess um die somalischen Piratenangriffe im Indischen Ozean fortgesetzt wird, „denn sichere Handelswege sind unabdingbare Voraussetzung für den Status Deutschlands als Exportvizeweltmeister", so die Politiker. Kritik übten sie am Vorschlag des Koordinators der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Hans-Joachim Otto (FDP), der deutschen Reedern empfiehlt, die Passage durch den Suezkanal zu meiden und die Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung zu steuern. Dieser Rat komme einer Kapitulation der Welthandelsnation Deutschland gegenüber den Piraten gleich. UN Mandat deckt Bewaffnung Neues aus der deutschen Seeschifffahrt Gipfeltreffen zur Piraterie Piraten weiten ihren Aktionsradius immer mehr aus und gehen inzwischen brutaler vor. "Es geht hier um erpresserischen Menschenraub, nicht mehr um die Schiffe oder ihre Ladung", sagte Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), am 3. Dezember 2010 in Hamburg. Solange die Schiffe nicht im Konvoi mit Geleitzug fahren, lässt sich das nicht verhindern. Das wäre aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen nicht machbar. Die deutschen Reeder wollen daher in Zukunft Soldaten an Bord ihrer Frachter am Horn von Afrika. Von privaten Sicherheitsunternehmen hält der VDR nicht viel. "Es ist uns wichtig, dass Piraterie von hoheitlichen Kräften bekämpft wird. Sicherheit auf hoher See darf nicht privatisiert werden. Sonst fallen wir in mittelalterliche Verhältnisse zurück",  sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Nagel gegenüber der Frankfurter Rundschau. Die deutschen Reeder wollen erreichen, dass Polizei und Marine die am Horn von Afrika eingesetzten Frachter schützen. "Wir wären die Letzten, die für eine solche Dienstleistung nicht bezahlen würden", sagte Behrendt. Seit 24. Januar befasst sich nun die Regierung mit dem Problem. Die erst am 24.01. entführte "Beluga Nomination" fährt unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda. DPA sprach in der Meldung von einem deutschen Frachtschiff. Ein Großteil der Flotte wurde allerdings in der Vergangenheit aus finanziellen Gründen ausgeflaggt und hat mit Deutschland außer dem Firmensitz des Eigners nichts mehr zu tun. Seitens der deutschen Reeder existiert inzwischen eine Selbstverpflichtung die eine festgelegte Quote von 20 Prozent pro Unternehmen von Schiffen unter deutscher Flagge beinhaltet. In einem ersten Schritt sollen fünf Frachter wieder unter die deutsche Flagge gebracht werden. Nun ist nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und dem deutschen Flaggenrecht nur ein Schiff, das unter deutscher Flagge fährt, ein deutsches Schiff. Mit der Ausflaggung entfällt dann auch das Mandat deutscher Soldaten bewaffnete Schutzdienste an Bord zu übernehmen. Flaggenrecht Das Flaggenrecht befristet die Ausflaggung auf maximal zwei Jahre, wenn das Schiff an einen ausländischen Betreiber verliehen wird. Das Schiff sollte nach diesem Recht dann auch vom Hoheitsgebiet des neuen Flaggenstaates aus betrieben wird. In der Realität wird das Schiff an ein deutsches Unternehmen zurückverchartert. Damit werden die Satzungen des deutschen Rechts elegant umgangen. Tödliches Gefecht um gekapertes deutsches Schiff Blog mit neuesten Nachrichten Piraten Somalia 1 Hamburg. Nach dem Scheitern des Piratengipfels im Berliner Wirtschaftsministerium holen jetzt immer mehr deutsche Reeder private Sicherheitsdienste auf ihre Schiffe. "Wir werden am Horn von Afrika unsere Tanker nur noch mit bewaffneten Bewachern einsetzen", sagte ein Sprecher der Hamburger Reederei Offen, einer der größten deutschen Charterreedereien, dem Abendblatt. +++ Abendblatt-Interview mit Beluga-Chef Stolberg: "Die Piraten rüsten auf" +++ Die Reederei, für die insgesamt 16 Tanker fahren, zieht damit die Konsequenzen aus einem Überfall Anfang des Jahres, als die "CPO China" trotz an Bord ausgelegter Stacheldrahtsperren von Piraten geentert worden war. Nach der Befreiung der Besatzung durch eine australische Fregatte hatte das Schiff in Oman frühere Soldaten, die jetzt für eine britische Sicherheitsfirma arbeiten, an Bord genommen. Auch die Hamburger Reederei Ernst Komrowski verpflichtete für ihren Containerfrachter "Taipan" bewaffnete Sicherheitskräfte. "Wir werden sie jetzt grundsätzlich an Bord haben, wenn eines unserer 20 Schiffe durch den Indischen Ozean fährt", sagte die Sicherheitsoffizierin der Reederei, Inet Klip. "Solche Bewacher sind das Einzige, was gegen Piraten hilft." Die Somalis, die die "Taipan" geentert hatten, stehen derzeit in Hamburg vor Gericht. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) bestätigt den Trend zum Selbstschutz. "Die Mannschaften verlangen dies", sagte VDR-Sprecher Max Johns dem Abendblatt. "Zudem gibt es eine Fürsorgepflicht für die Seeleute." Der Bremer Reeder Niels Stolberg, dessen Frachter "Beluga Nomination" am vergangenen Wochenende entführt worden war, schlägt nun ein neues Konzept für den Kampf gegen die Piraten vor. Danach sollten drei Schiffe in dem besonders gefährlichen Gebiet am Horn von Afrika vor der Küste Somalias eingesetzt werden, auf denen Sicherheitskräfte ständig stationiert werden. "Von dort aus könnten die Spezialisten auf die jeweils vorbeifahrenden Schiffe umsteigen und sie an Bord begleiten, bis sie das gefährdete Seegebiet wieder verlassen haben", sagte Stolberg gestern dem Abendblatt. Die Reedereien würden sich an den Kosten eines solchen Projekts beteiligen. Stolberg würde es begrüßen, wenn Bundespolizei und Deutsche Marine daran teilnähmen. "Ein solcher Einsatz wäre ein gutes Argument für deutsche Reeder, mehr Schiffe unter die deutsche Flagge zu stellen." Derzeit bestehen jedoch juristische Bedenken gegen den Einsatz solcher hoheitlichen Kräfte an Bord. Deshalb steigt das Interesse an den privaten Wachdiensten, die ihren Sitz vor allem in Großbritannien und Israel haben. Die Kosten für einen sieben- bis neuntägigen Einsatz von drei bis vier Wachleuten lägen zwischen 60 000 und 100 000 Dollar, sagte Stolberg. Allerdings ist auch die rechtliche Grundlage für den Einsatz von privaten Wachleuten unklar. Während der Reeder-Verband davon ausgeht, dass der Schutz auf See eine Aufgabe der jeweiligen Staaten ist, sprach sich der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto, für eine Selbsthilfe der Reeder aus. "Jeder Wirtschaftsbereich hat selbst die Verantwortung für die Sicherheit der Mitarbeiter", sagte er. Bei der Reederei Komrowski hatte das Bundesinnenministerium es jedoch untersagt, auf dem Schiff unter deutscher Flagge Wachpersonal einzusetzen. Deshalb musste die Reederei die "Taipan" erst nach Liberia ausflaggen. Auch die Reederei Offen fährt mit ihren Tankern nicht unter deutscher Flagge. Sie hissen den britischen Union Jack. Neueste INFOS Somalipiraten MV BELUGA thb 29.01.2011 Unterdessen wurde bekannt, warum kein Kriegsschiff der EU/NavFor-Mission „Atalanta" der „Beluga Nomination" zu Hilfe kam, als es von Piraten im Indischen Ozean gekapert wurde: Die Fregatte „Hamburg" war zu weit vom Angriffsort entfernt. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos von gestern war das Schiff zur Nachversorgung im Hafen von Dschibuti, als der Frachter attackiert wurde. Das Einsatzgebiet sei riesengroß, und die Fregatte hätte mehrere Tage gebraucht, sagte Marinesprecher Korvettenkapitän Christoph Kohlmorgen. Die Bremer Reederei Beluga Shipping hatte sich über ausbleibende militärische Hilfe der vor Ort stationierten Marineeinheiten beklagt. Zum aktuellen Stand der Kaperung ihres Schiffes wollte sie sich gestern nicht äußern. Die „Beluga Nomination" wurde etwa 800 Seemeilen nördlich der Seychellen angegriffen - fernab der international definierten „Hochrisikozone" am Horn von Afrika. Nach Angaben der „Atalanta"-Mission war das nächste Kriegsschiff zu diesem Zeitpunkt rund 1000 Seemeilen entfernt und wartete darauf, einen Frachter mit Hilfsgütern nach Somalia zu eskortieren. Der Schutz der Hilfsgüter sei die wichtigste Aufgabe der Mission, hieß es. Andere Schiffe seien noch weiter entfernt gewesen und hätten im Golf von Aden am Horn von Afrika patrouilliert BELUGA NOMINATION boarded 22 Jan 1236UTC Position of Attack: 01:49N 056:35E(NSC Alert number 065 / 2011) Indian Ocean, 390 nm north of the Seychelles. She was attacked and pirated by a pirate skiff, with an unknown number of suspected pirates on board. Small arms were used against the vessel during the attack. The crew members locked themselves in the citadel and requested for assistance. The pirates managed to gain command of the vessel and took the 12 crew as hostage. The attack took place in the Indian Ocean, 390 nautical miles north of the Seychelles. Vessel was on passage to Port Victoria in the Seychelles at the time of the attack. Crew: 12 (including Master - one Pole, two Russians, two Ukrainians and seven Filipinos ) News: EUNAVFOR, IMB, Reuters, Fairplay, safety4sea, © Tony Vrailas IMO number :9356402 Name of ship :BELUGA NOMINATION Call Sign :V2BS1 MMSI :304908000 Gross tonnage :6296 DWT :9775 Type of ship :General Cargo Ship Year of build :2006 Flag :Antigua and Barbuda Registered owner :DUTCH NEELE SHIPPING GMBH,Care of Beluga Shipping GmbH, Germany. Ship manager :BELUGA SHIPPING GMBH, Germany News Somalia Piraten coole Internetseite in englisch. Piraten sprengen Panikräume Dienstag, 25. Januar 2011 THB Im Kampf gegen die Piraterie hat der Verband Deutscher Reeder (VDR) die Stationierung von Plattformschiffen im Indischen Ozean vorgeschlagen. Besonders gefährdete zivile Schiffe könnten dort bewaffnete Teams aufnehmen, die sie durch Piratengebiete begleiten, sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel in Hamburg. Angesichts weltweit steigender Piratenangriffe wollen Bund und maritime Wirtschaft den Schutz der Schifffahrt verbessern. Dazu kamen gestern in Berlin Vertreter der Bundesregierung, des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), der Deutschen Seemannsmission und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem Anti-Piraten-Gipfel zusammen. Auch Fachleute aus dem Auswärtigen Amt, dem Verteidigungsministerium und den Ressorts Innen und Justiz nahmen an dem Gespräch teil. Die Experten waren von Wirtschaftsstaatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung, eingeladen worden. Marine-Inspekteur Axel Schimpf hat die Hilflosigkeit der Bundeswehr im Kampf gegen Seeräuber beklagt. Die deutsche Rechtslage lasse keine wirksame Kampfansage an die Piraten zu, kritisierte der Vizeadmiral. Piraterie-Bekämpfung sei in Deutschland Polizeiaufgabe. „Als man diese Zuständigkeit geschaffen hat, ging man davon aus, dass es sich um Gefährdungen und Risiken vor der eigenen Küste handele - und nicht Tausende Seemeilen entfernt vor Afrika." Der Verband Deutscher Reeder fordert seit langem, deutsche Schiffe besser von Soldaten oder Polizisten schützen zu lassen. Die Bundeswehr ist im Rahmen der EU-Operation „Atalanta" am Horn von Afrika im Einsatz. Schimpf versicherte, das „Atalanta"-Mandat sei robust. Laut Grundgesetz habe die deutsche Handelsflotte Verfassungsrang und damit Anspruch auf staatliche Sicherheitsvorsorge. „Die Frage, wie der Staat dem nachkommt, muss er für sich selbst festlegen. Die Marine hat die Mittel dafür. Rechtlich gibt es allerdings noch Klärungsbedarf." Dem Ruf deutscher Reeder nach Bewaffnung ihrer Schiffe erteilte Schimpf eine Absage. „Bewaffnung allein hilft niemandem, bewaffnete Kräfte müssen auch Expertise mitbringen", sagte er. „Die Piraten haben meist nichts zu verlieren, sind hoch bewaffnet und zu jedem Risiko bereit. Das macht es schwer, vernünftig zu reagieren." Nach Angaben des VDR hat sich die Lage am Horn von Afrika zuletzt dramatisch verschlimmert. „Nicht nur gibt es wieder mehr Geiseln. Die Piraten stellen sich schnell und intelligent auf unsere neuesten Sicherheitsmaßnahmen ein", sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Nagel. So hätten sich die schwer zu knackenden „Panikräume", in die sich die Besatzungen bei einem Angriff flüchten sollen, als wirkungslos erwiesen: „Die Piraten sind dazu übergegangen, die Räume zu sprengen", erklärte Nagel. Der Verband Deutscher Reeder bat deshalb bei dem Berliner Treffen erneut um „hoheitliche Schutzkräfte auf besonders gefährdeten Routen für die zivile Schifffahrt". Die Angreifer wagen sich immer weiter auf den Indischen Ozean hinaus, sind mit Speed-Booten und schweren Waffen ausgerüstet. Aktuell sind nach Angaben der Regierung 31 Handelsschiffe mit insgesamt mehr als 700 Besatzungsmitgliedern in der Gewalt von Piraten, darunter die deutsche „Ems River". 2010 gab es fast 450 Angriffe, 53 Schiffe mit 1181 Geiseln wurden entführt, acht Matrosen starben, berichtete die Internationale Seefahrtsbehörde (IMB). Die Zahl der Geiseln und der überfallenen Schiffe ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1991, hieß es. „Bei diesen Gewaltverbrechen auf hoher See geht es allein um Menschenraub", empört sich der VDR. Die Angreifer wollten schlicht Lösegeld erpressen. Die Reeder selbst haben teilweise den Schutz verstärkt, unter anderem mit Sicherheitsteams. Die europäische Anti-Piraten-Mission „Atalanta", an der die Bundeswehr mit Schiffen und bis zu 1400 Soldaten beteiligt ist, ist nicht schlagkräftig genug, sagen Kritiker. „Die Mission ist nicht so ausgelegt, dass man auf jedes Schiff am Horn von Afrika Soldaten setzt", sagt dazu der Maritime Koordinator Otto. Auch verfassungsrechtlich sei das heikles Terrain. Otto rät den Reedern, wieder auf mehr Schiffen die deutsche Flagge zu hissen. „Jeder Reeder muss wissen, dass wir ihm sehr viel besser helfen können, wenn sein Schiff unter deutscher Flagge fährt." Aus Kostengründen wird der Großteil der 3500 Schiffe starken Handelsflotte unter ausländischen Flaggen betrieben - bei nur rund 440 weht derzeit das schwarz-rot-goldene Banner auf See. Armut, Anarchie und Ausweglosigkeit in Ländern wie Somalia machen die Piraterie zu einem lukrativen Geschäft. Den Schaden für die Weltwirtschaft beziffern Studien auf jährlich sieben bis zwölf Milliarden US-Dollar. Die deutschen Reeder sind bereit, für einen Schutz vor Piraten an Bord ihrer Schiffe auch zu bezahlen. Das betonte der Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und Vorstandschef der Containerreederei Hapag-Lloyd, Michael Behrendt. Der VDR fordert den Einsatz von bewaffneten hoheitlichen Kräften auf deutschen Handelsschiffen, besonders in den Gewässern am Horn von Afrika. «Es muss hier etwas passieren», mahnte er. Die Piraten würden immer professioneller. «Es ist ein mieses, kriminelles Geschäft von Banden, die nur ein Ziel haben: Menschen als Geiseln zu nehmen und dafür Geld zu erpressen.» Bremen. Schon wieder ist ein deutsches Schiff vor Somalia von Piraten gekapert worden. Diesmal schlugen die Seeräuber fernab der Risikozone am Horn von Afrika zu. Die Besatzung der „Beluga Nomination" wartete vergeblich auf militärische Hilfe. Die Piraten steuerten die somalische Küste an, teilte die Reederei am Dienstag mit. Zwölf Besatzungsmitglieder aus Polen, der Ukraine, Russland und den Philippinen seien in der Gewalt der Piraten. Aus Bremen werde alles getan, um ein schnelles Ende der Kaperung herbeizuführen. Das Schiff wurde nach Angaben der Reederei bereits am vergangenen Samstag im Indischen Ozean etwa 800 Seemeilen nördlich der Seychellen angegriffen - fernab der international definierten Hochrisikozone am Horn von Afrika. Trotz eines von der Besatzung abgesetzten Notrufs auch an die europäische Anti-Piraten-Mission „Atalanta" habe es keine Hilfestellung gegeben. „Wir sind zugegebenermaßen etwas irritiert. Wir können uns nicht erklären, warum innerhalb von zweieinhalb Tagen, in denen sich die Mannschaft im Sicherheitsraum versteckt hatte, keine Hilfe von außen angeboten werden konnte", sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Beluga-Reederei Niels Stolberg. Inzwischen sei es den Piraten gelungen, mit professionellem Gerät in den Sicherheitsraum einzudringen. Die Mannschaft sei in akuter Gefahr. Ein Aufklärungsflugzeug der Küstenwache des Inselstaates Seychellen war nach Reedereiangaben am Montagvormittag deutscher Zeit zum Schiff geflogen und sah an Deck mindestens vier Seeräuber. Ein Patrouillenboot der „Seychelles Coast Guard" sei dem Beluga-Schiff mit einigen Meilen Abstand gefolgt, habe wegen Schlechtwetters zwischenzeitlich die Eskorte abbrechen müssen. Am Montag hatte der Koordinator für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), in Berlin unter anderen mit Vertretern der Reedereien, Gewerkschaften sowie Fachleuten aus dem Innen- und Verteidigungsministerium über die Bedrohung insbesondere vor der Küste Somalias beraten. In erster Linie seien die Schiffseigner für mehr Schutz an Bord verantwortlich, sagte Otto am Abend. Dies sei bei dem Treffen weitestgehend unstrittig gewesen. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) verwies am Dienstag in Hamburg darauf, dass inzwischen auch „Sichere Zellen" - schwer zugängliche Schutzräume an Bord - von Piraten gewaltsam geöffnet wurden. Das zeige den akuten Handlungsbedarf. Der VDR sieht sich bestätigt in seinen Vorschlägen, bewaffnete Kräfte als präventiven Schutz besonders gefährdeter Schiffe an Bord zu holen. Gemeinsam mit dem Verteidigungs- und dem Innenministerium werde kurzfristig geprüft, ob diese Vorschläge im Rahmen des Atalanta-Mandates umgesetzt werden können, teilte der VDR mit. Ein weiteres Treffen mit dem Maritimen Koordinator soll es noch vor der Sommerpause geben. Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehreren hundert Soldaten an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz vor Afrika. Derzeit sind nach Angaben der Regierung mehr als 30 Schiffe mit insgesamt mehr als 500 Besatzungsmitgliedern in der Hand von Piraten. As Reported HERE Pirate-fighting tactics may change after raids AP - ALTERNATIVE CROP - In this photo released by the Arabian Navy via Yonhap, South Korean naval special ... By TOM ODULA, Associated Press Tom Odula, Associated Press - Sun Jan 23, 4:39 pm ET NAIROBI, Kenya - Two daring commando raids by two nations in one day against Somali pirates show that some naval forces are taking a harder line, perhaps because nothing else they've tried has stopped the rise of lawlessness off the east coast of Africa. The raids by South Korea and Malaysia on Friday could be a sign of more aggressive tactics to come - both by navies and by pirates responding to them. Experts say pirates could increasingly use hostages as human shields by pirates if raids become more common. The European Union's naval force refuses to raid hijacked ships out of concern for the safety of hostages, but frustration is rising. Despite patrols by an international flotilla of modern warships, drones patrolling the Indian Ocean off the east African coast and Arabian Gulf and diverse strategies employed including the sinking of pirate boats, Somali pirates have been relentless. They captured a record 1,016 hostages in 2010 and currently hold 32 vessels and 746 crew members of various nationalities after hijacking another six ships so far this year, according to a recent report by the International Maritime Bureau. Eight crew members died and 13 were wounded in Somali pirate incidents in 2010, up from four dead and 10 wounded in 2009. There were no pirate killings elsewhere in the world in 2010. The bureau said Somali pirates are operating more broadly than ever, from Oman on the Arabian Peninsula to Mozambique, more than 2,500 miles away in southeastern Africa. It also said navies have been more reluctant to intervene because pirates are using hijacked vessels to catch new prey. Somalia's long lawless coastline snakes around the Horn of Africa and provides the perfect base for pirate dens. The country has not had a functioning government since a socialist dictatorship collapsed in 1991, plunging the nation into clan-based civil war. South Korean commandos raided a cargo ship in the Arabian Sea before dawn Friday, killing eight Somali pirates and capturing five as they rescued all 21 crew members. The only crew member injured was the captain, who was shot in the stomach by a pirate; South Korea's military said his condition was not life-threatening. A 4 1/2-minute video released Sunday by South Korea's military shows commandos in a small boat readying to climb onto the freighter amid gunshots. Later the commandos are seen trying to enter a door and then bringing out some hostages, with a navy helicopter shining searchlights on the vessel. The video also shows several captured Somali pirates kneeling on the ship as South Korean soldiers carrying rifles stand nearby. The video, taken by a nearby South Korean destroyer, shows the 1,500-ton chemical carrier Samho Jewelry pockmarked with bullet holes. Their success came on the same day that Malaysia's navy successfully rescued a chemical tanker and its 23 crew members from Somali pirates in the Gulf of Aden. No one in the rescue team or the ship's crew was injured and seven pirates were apprehended. Alan Cole, the head of the U.N.'s anti-piracy program at the U.N. Office on Drugs and Crime, said the South Korean and Malaysian navies may have resorted to using the commando raids out of frustration that other strategies employed to tackle piracy were not working. "There is a good chance that navies will increase the numbers of patrols and step up military activity to try and deal with this problem," he said. Before Friday, some raids had been launched by other countries to save ships boarded by Somali pirates within hours of the attacks or after being assured that crew members were locked in safe rooms. The Malaysian raid followed that approach: It occurred soon after the pirates attacked and after the crew made it to a safe room. But the South Korean raid happened a week after the Samho Jewelry was captured; it was unclear whether any of that ship's crew had reached a safe room but clearly the captain had not. "The tradition has been to hang back and let the pirates take the ships back to Somalia. I think they decided to take tougher line purely because the pirates are becoming more daring," said David Johnson, a director at the U.K.-based risk management firm Eos. Pirates will likely change tactics and use hostages as human shields if navies start resorting to raids, Johnson said. But he added the pirates probably would not become brutal with captives. The EU Naval Force, which has four ships patrolling the water off the horn of Africa, said Saturday it will not raid hijacked ships because such action could further endanger hostages' lives. EU Naval Force spokesman Wing Cmdr. Paddy O'Kennedy said any time EU naval forces get too close to hijacked ships, Somali pirates have threatened to kill the hostages. The danger of navies conducting raids on hijacked ships was illustrated by the April 2009 death of French skipper Florent Lemacon, who had been held hostage off the Somali coast in a sailboat with four other hostages. A raid by French commandos led to an exchange of fire with the pirates that left Lemacon dead. An inquiry found that Lemacon had been killed by a French military bullet. The maritime bureau says there was drop in the number of attacks in the Gulf of Aden, leading to the Suez Canal, because of patrols by the international flotilla warships. Attacks in that area fell more than 50 percent, from 117 in 2009 to 53 in 2010. O'Kennedy said the real solution to ending pira Anmerk. HP Btr. : Das ist dei Kehrseite der Medaille : Somali Pirates Threaten to Kill Korean Hostages Somali pirates on Sunday threatened to kill any Korean sailors they take hostage in the future in revenge against the Korean Navy killing eight pirates on Friday when it stormed a hijacked vessel in the Indian Ocean to rescue the crew. "We never planned to kill but now we shall seek revenge," a pirate who identified himself as Mohamed told Reuters by phone. "We shall never take a ransom from Korean ships, we shall burn them and kill their crew." "We shall redouble our efforts. Korea has put itself in trouble by killing my colleagues," he added. The pirate is reportedly from Garad, one of the two pirate havens in Somalia. After the Cheonghae Unit rescued the freighter Samho Jewelry, Somali pirates took some hostages from hijacked ships to an inland camp for fear of similar operations by other foreign navies, according to a pirate who identified himself as Hussein. Observers speculate that they include the crew of the Korean fishing boat Keummi 305, which was hijacked last November and whose 43 members include two Koreans. As we posted earlier, we could see a change in pirate tactics. This article is an indication of that change, by taking crew members to shore and now the threat to kill hostages, tactics are changing. We will see if the on the water tactics will change also. It should be noted, that in the video of the original article, it appears that there were no visible defensive measures present on the vessel such as wire or fencing. This may have helped the boarding team to access the vessel, but it also did nothing to prevent the pirates from boarding in the first place.http://www.issg-seamarshals.com/ Posted by seamarshal at 2:38 AM Es geht immer weiter: Somalia Piraten coole Internetseite in englisch. Der erst vor wenigen Tagen im Arabischen Meer entführte südkoreanische Chemikalientanker „Samho Jewelry" ist wieder frei - ein syrischer Bulker wurde hingegen gekapert.Ein südkoreanisches Sonderkommando stürmte das Schiff der Reederei Samho Shipping und befreite alle 21 Besatzungsmitglieder. Elf von ihnen stammen aus Myanmar, acht aus Südkorea und zwei aus Indonesien. Nach Angaben eines Sprechers der südkoreanischen Streitkräfte vom Freitag stürmten die Spezialeinheiten den Tanker auf hoher See und brachten ihn innerhalb von fünf Stunden unter ihre Kontrolle. Acht der Piraten wurden bei der Aktion getötet, fünf konnten festgenommen werden. Der Kapitän der „Samho Jewelry" sei angeschossen worden, hieß es. Über seinen Gesundheitszustand gab es zunächst keine Informationen. Der 19 900-Tonner war erst am 15. Januar etwa 350 Seemeilen südöstlich von Muskat im Arabischen Meer überfallen worden (THB 18. Januar 2011). Ein südkoreanischer Zerstörer hatte das gekaperte Schiff in einem Sicherheitsabstand verfolgt. Von Bord des Kriegsschiffes wurde die Rettungsaktion schließlich am frühen Freitagmorgen gestartet. Die gewaltsame Befreiung ist insofern ungewöhnlich, als Marineeinheiten bisherein entführtes Schiff zumeist erst stürmten, wenn sichergestellt war, dass sich die Besatzung in einem geschützten Sicherheitsraum verbarrikadieren konnte. Auch das deutsche Containerschiff „Taipan" wurde auf diese Weise befreit. Weniger Glück hatten die 25 aus Syrien und Ägypten stammenden Seeleute des Bulkers „Khaled Muhieddine K". Sie wurden am Donnerstag rund 330 Seemeilen südöstlich von Salalah im Arabischen Meer angegriffen und entführt.Nachdem der Kapitän des für die syrische Reederei Damak unter Togo-Flagge fahrenden 24 022-Tonners einen Piratenbeschuss gefunkt hatte, brach der Kontakt ab. Nach Reedereiangaben hat das Schiff keinen Sicherheitsraum. Ab hier Archiv 2010 Hamburg. Die deutschen Reeder sind bereit, für einen Schutz vor Piraten an Bord ihrer Schiffe auch zu bezahlen. Das betonte der Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und Vorstandschef der Containerreederei Hapag-Lloyd, Michael Behrendt, am Montag in Hamburg. Vertreter der Branche wollten am selben Tag unter anderem mit Fachleuten aus dem Innen- und Verteidigungsministerium in Berlin darüber beraten, wie ein solcher Schutz aussehen kann, was technisch machbar ist. Der VDR fordert den Einsatz von bewaffneten hoheitlichen Kräften auf deutschen Handelsschiffen, besonders in den Gewässern am Horn von Afrika. Die Entsendung von Soldaten an Bord der Schiffe ist aus verfassungsrechtlichen Gründen jedoch nicht möglich. Die Bundespolizei, die zwar solche Aufgaben wahrnehmen dürfe, sei aber dafür nicht ausgerüstet, sagte Behrendt. „Es muss hier etwas passieren", mahnte er. Die Piraten würden immer professioneller. „Es ist ein mieses, kriminelles Geschäft von Banden, die nur ein Ziel haben: Menschen als Geiseln zu nehmen und dafür Geld zu erpressen." Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehreren hundert Soldaten an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz Atalanta vor Afrika. Nur in diesem Rahmen können bereits bewaffnete Kräfte als Begleitschutz auf Schiffen eingesetzt werden. (dpa/abendblatt.de) Bulker "Hoang Son Sun" entführt Freitag, 21. Januar 2011 THB Im Arabischen Meer ist gestern erneut ein Handelsschiff entführt worden. Nach Angaben der EU/NavFor-Mission „Atalanta" wurde der unter mongolischer Flagge betriebene Bulker „Hoang Son Sun" etwa 520 Seemeilen südöstlich von Muskat von Piraten gekapert. Der 157 Meter lange 22.835-Tonner habe seine Passage nicht bei den Sicherheitsagenturen angemeldet, hieß. Das Schiff fährt für die vietnamesische Reederei Hoang Sun Co. Ltd.. An Bord sind 24 Seeleute aus Vietnam. Über ihren gesundheitlichen Zustand oder eine eventuelle Lösegeldforderung ist bislang nichts bekannt. Insgesamt halten ostafrikansiche Piraten damit derzeit mindestens 34 Schiffe und über 720 Seeleute in ihrer Gewalt. Mehr Schiffsentführungen als je zuvor Mittwoch, 19. Januar 2011 Die ostafrikanischen Piraten bleiben die aktivsten der Welt. Im vergangenen Jahr entführten sie mehr Seeleute als je zuvor. In 2010 wurden nach den Berechnungen des International Maritime Bureau (IMB) insgesamt 1181 Besatzungsmitglieder und Gäste von 53 gekaperten Fracht-, Passagier- und Fischereischiffen als Geiseln genommen. Acht der entführten Menschen starben entweder bei dem Angriff der Piraten oder während der Zeit Geiselnahme. „Diese Entführungszahlen sind die höchsten, die wir je beobachtet haben", teilte Kapitän Pottengal Mukundan, Direktor des Pirateriezentrums des IMB, gestern mit. Seit 1991 zählt die Einrichtung alle weltweit gemeldeten Seeräuberattacken. In den vergangenen vier Jahren stieg die Anzahl der Angriffe kontinuierlich an. In 2010 waren es 445, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der entführten Seeleute nahm von 188 in 2006 und 1050 in 2009 auf nun 1181 zu. „Der Trend ist alarmierend und nicht hinnehmbar", so Mukundan. Die vor den ostafrikanischen Küsten agierenden Piraten waren laut dem IMB für 92 Prozent aller Geiselnahmen in 2010 verantwortlich. Jüngstes Opfer ist der Bulker „Eagle", der am Montag 490 Seemeilen südwestlich von Salalah gekapert wurde. Im Golf von Aden, im Roten Meer, im Indischen Ozean und im Arabischen Meer wurden 49 Schiffe mitsamt ihren 1016 Besatzungsmitgliedern entführt. Dies hat auch dazu geführt, dass der Anteil an Attacken auf hoher See gegenüber den Übergriffen in Küstengewässern und Häfen weiter zunahm. Dabei dehnen die Seeräuber ihren Aktionsradius vor Ostafrika immer weiter aus. Zwar werden weniger Schiffe im Golf von Aden Opfer einer Kaperung. Die Zahl der Übergriffe dort ging um über 50 Prozent auf 53 zurück. Dafür weichen die Angreifer nach Süden und Osten aus. Die am weitesten von Somalia - dem ursprünglichen Kern der Piraterie - entfernten Attacken wurden aus dem Mosambik-Kanal und aus dem Bereich des 72. östlichen Längengrads gemeldet. Die Seeräuber nutzen dafür vormals gekaperte Frachter als Basisschiffe, von denen aus sie mit kleinen „Skiffs" zu neuen Zielen aufbrechen. Derzeit halten sie 33 Schiffe und etwa 700 Seeleute in ihrer Gewalt. Mukundan lobte die internationalen Marinemissionen zur Eindämmung der Piraterie: „Sie haben großen Dank dafür verdient, dass sie viele Entführungen verhindern." Allerdings könnten die Kriegsschiffe nur begrenzten Erfolg haben. Es sei ungemein wichtig, auch im Land Somalia stabile soziale, politische und wirtschaftliche Strukturen zu schaffen. Auch in anderen Regionen der Welt nahmen Übergriffe auf Schiffe zu. In Bangladesch wurden in 2010 die Besatzungen von 22 am Ankerplatz geenterten Frachtern ausgeraubt. Betroffen war fast immer der Hafen von Chittagong. Der höchste Stand seit 2007 wurde in indonesischen Gewässern mit 31 Überfällen und einer Entführung gemeldet. In der Südchina-See verdoppelte sich die Zahl der Attacken auf 31. 17 Angriffe gab es im Gebiet um den nigerianischen Hafen Lagos Piraten verschleppen sechs Seeleute Samstag, 15. Januar 2011 thb Ostafrikanische Piraten haben sechs Seeleute entführt, den zuvor geentertern Frachter, der angeblich militärische Ladung an Bord haben soll, aber auf hoher See zurückgelassen. Der 1780-Tonner „Leopard" war vor einigen Tagen südlich des Oman von einer Gruppe Piraten beschossen und gestürmt worden. Die Crew konnte sich in einen Sicherheitsraum verbarrikadieren und die Maschine lahm legen. Danach brach der Kontakt ab. Nachdem es zunächst geheißen hatte, der Frachter sei entführt worden, stellte sich später heraus, dass die Seeräuber die „Leopard" wieder verlassen haben und die sechsköpfige Besatzung, bestehend aus zwei Dänen und vier philippinischen Seeleuten, mitnahmen. Ein türkisches Marinekommando hatte den Frachter gestürmt, aber weder Piraten noch die Crew vorgefunden. Die Reederei der „Leopard", das dänische Unternehmen Shipcraft, bestätigte am Freitag die Entführung, nannte aber keine Details zu möglichen Lösegeldforderungen. Die Situation ist insofern neu, als dass die Seeräuber vor Ostafrika bisher - mit Ausnahme des britischen Seglerpaars Chandler - stets die Crew mitsamt ihrem Frachter entführten. Hingegen ließen sie die „Leopard", die auf dem Weg nach Mumbai gewesen sein soll, auf offener See zurück. Unbestätigten Meldungen zufolge ist eine Waffenladung an Bord, die das Lösegeld in die Höhe hätte treiben können. Das Schicksal der sechs Seeleute ist noch ungewiss. Sie sollen von ihren Entführern auf das am 25. Dezember gekaperte Fischereischiff „Shiuh Fu No.1" gebracht worden sein, dass als Basisschiff für Angriffe auf hoher See genutzt wird. Aber auch dieses Detail ist im undurchsichtigen Fall der „Leopard" nicht offiziell bestätigt. Anders als der dänische Frachter konnte das ehemalige ZDF-Traumschiff „Berlin", das heute unter dem Namen „Spirit of Adventure" fährt, einem Piratenangriff im Indischen Ozean entkommen. Eine Gruppe Seeräuber hatte sich dem Kreuzfahrtschiff der britischen Saga Cruises am vergangenen Mittwoch zwischen Madagaskar und Sansibar mit einem Schnellboot genähert. Der Kapitän konnte die Verfolger aber abschütteln, indem er die Geschwindigkeit erhöhte Foto travelfan81 Donnerstag, 30. Dezember 2010 Der Besatzung des gekaperten deutschen Frachters «Ems River» geht es gut. Das sagte ein Sprecher der Reederei Grona Shipping aus Papenburg am Mittwoch. An Bord sind keine Deutschen. Sieben Seeleute stammen von den Philippinen, einer kommt aus Russland. «Wir haben noch keinen Kontakt zu den Entführern», berichtete der Sprecher. Die Piraten hätten die volle Kontrolle über das am Montag entführte Schiff. Die Familien der acht Seeleute an Bord sind informiert. Die Reederei will zu ihrem weiteren Vorgehen aus Sicherheitsgründen keine Angaben machen. Die «Ems River» war auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Griechenland. Der Vorfall ereignete sich 175 Seemeilen vor der omanischen Hafenstadt Salalah. Piraterie Reeder fordern besseren Schutz für Seeleute 29. Dezember 2010 | 13:45 Uhr | Von dpa Bewaffnete Männer an Bord von Handelsschiffen fordern deutsche Reeder. Sie wollen, dass ihre Boote und Mitarbeiter durch die Regierung besser vor Piraten geschützt werden. Vergrößern Somalische Piraten bedrohen immer wieder deutsche Handelsschiffe. Foto: dpa Die Bundesregierung und der Verband Deutscher Reeder wollen über einen besseren Schutz für Seeleute vor Piratenattacken sprechen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Mittwoch in Berlin, für Januar sei ein Treffen dazu geplant. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) forderte den Einsatz von "bewaffneten hoheitlichen Kräften" an Bord deutscher Handelsschiffe. Wiederholt waren auch deutsche Schiffe vor der Küste Somalias gekapert worden. Der Hauptgeschäftsführer des Reederverbands, Ralf Nagel, sagte: "Es ist wichtig, dass die Seeleute in Zukunft noch besser geschützt werden, denn der Welthandel wird zu über 90 Prozent auf den Weltmeeren abgewickelt." Der Ministeriumssprecher sagte, im Rahmen der EU-Einsatzgruppe Atalanta könnten bereits bewaffnete Kräfte als Begleitschutz auf Schiffen eingesetzt werden. Außerhalb des Atalanta-Einsatzgebietes sei dies aber nach jetzigem Rechtsverständnis nicht möglich. Bei dem Treffen im Januar solle es aber noch nicht um konkrete Gesetzesinitiativen für Maßnahmen gehen. Attacken auf deutsche Schiffe werden seltener Nach Angaben des EU-Antipiratenprogramms EU NAVFOR sind derzeit 25 Schiffe mit 587 Geiseln in der Hand somalischer Piraten. Erst am Montag war der deutsche Frachter "EMS River" gekapert worden. Dessen Besatzung - sieben Seeleute von den Philippinen und ein Russe - gehe es gut, sagte ein Sprecher der Reederei Grona Shipping aus Papenburg. "Wir haben noch keinen Kontakt zu den Entführern." Zum weiteren Vorgehen wollte er aus Sicherheitsgründen keine Angaben machen. Rund 550 deutsche Soldaten beteiligen sich an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz Atalanta vor Afrika. Die Selbstschutzmaßnahmen der deutschen Reeder hätten bereits dazu geführt, dass die Attacken auf deutsche Schiffe seltener erfolgreich seien, berichtete Verbandsmanager Nagel. Die somalischen Piraten hätten es nicht auf die Schiffe und deren Ladung abgesehen. "Bei diesen Gewaltverbrechen auf hoher See geht es allein um den Menschenraub", meinte Nagel. Er verwies darauf, dass Deutschland als zweitgrößte Exportnation und drittgrößte Importnation vom Welthandel abhänge. Ein Großteil der Waren im Weihnachtsgeschäft seien mit Schiffen aus Asien auch entlang der Küste Somalias und über den Indischen Ozean durch die Hochrisiko- Zone transportiert worden. Piraterie Taipan Copyright © 2008-2010 by NOK21 | Design by Marcus Dau | CMS Redaxo >> Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel << Sie sind hier: Startseite  » Küstenwache /Piraten!!!Libya Startseite Der Kanal Schifffahrt Segeln Privatisierung WSV Aktuelle News Stuttgart21 Osten Binnenschiffahrt Küstenwache /Piraten!!!LibyaKüstenwache MLZ Containerschifffahrt Entwickl. v 2-2011 Elbvertiefung Neubau Brunsbüttel WSA Entwicklung Planung Vergleich Panama Suez Kanal Über mich Privat Schiffssich.lehrg.Neustadt OS Kontakt Gästebuch Nippon Links Impressum Aktuelle Infos Eine Übersicht der Wasserstands- vorhersagen für heute und die nächsten 6 Tage für Brunsbüttel gibt es beim BSH. Profiseller Besuchen Sie meinen 1 und 1 - Profiseller Webshop. Hier finden Sie stets interessante Produkte rund ums Telefon und Internet. Piraten!!!!!!!!!!!!!!!Libya Verwechslung auf hoher See Kapitänshaftung reduzieren Neuer Beitrag 19.12.2011 english direkt aus der Region Asian piracy politcs http://maritimesecurity.asia/free-2/piracy-2/the-german-navy-off-the-horn-of-africa-people-politics-video/ De Maziere lehnt bewaffnete deutsche Kräfte an Bord ab Deutschland gibt Kommando Mission Atalanta ab Bewaffnete Kräfte an Bord von griechischen Schiffen Bundesregierung macht Feinabstimmung private Sicherheitskräfte Fregatte Lübeck zurAtalanta Mission Piraten erweitern Aktionsradius haben aber nur noch halb so viel Erfolg GsD Verlängerung der Mission Atalanta Kosten 97.1 Mio. Zertifizierung von Sicherheitskräften IMO Holländisch deutsche Zusammenarbeit Piraten Vortrag brunsbüttel über piraten Keine Piratenbekämpfung in Holland Reeder flaggen aus http://maritimesecurity.asia/free-2/piracy-2/nigeria-pirates-release-oil-tanker-seized-last-week/ Haushaltsberatungen,der innenminister referiert das er für piraterie nicht zuständig ist, das problem sollen private, söldner,lösen. frech! Hijacked tanker, MV Liquid Velvet 01.11.2011 2 other vessels attacked as well Dänische Familie 195 Tage in Piratenhand http://huntoftheseawolves.net/blog/?m=201110 http://marsec247.blogspot.com/2011/01/gulf-of-aden-arabian-sea-and-somali.html • • •◦ Guenther Goettling , das ganze Problem habe ich auf NOK21.de Küstenwache /Piraten !!!!mit sämtlichen Zeitungsartikel dazu dargelegt, von Sicht der Seeleute ist es besser organisiert private bewaffnete Bewacher mitzuschicken mit Unterstützung von Atlanta und im Bundestag diesen Weg zu beschreiten, weil wie man es an der Hansa Stavanger gesehen die Bundesrepublik CDU FDP nicht in der Lage ist dieses Problem zu lösen.- Der Bundesverteidigungsminister hat recht private ist die richtige Lösung , ich verfolge das ganze zusammen mit dem NOK seit über 1 Jahr. Das Problem basiert schlicht auf nicht vorhandenem Personal Bundespolizei Grenzschutz, die schon Probleme haben ihrer innerstaatlichen Aufgabenstellung gerecht zu werden. http://www.vdks.org/aktuell Aktuelles tippen : Ratschläge zum Umgang mit den Piraten vom VDKS sehr hilfreich Erfolg für Piratenjäger Mission Atlanta Dover und Montchristo frei schön für meine Kollegen an Bord Qualifizierte Bewacher an Bord deutscher Schiffe / Reedereien z:B Hapag Lloyd Engländer Milliarden € Schaden durch Piraten Piratenboote versenkt Mission Atlanta Piraten lassen Tanker frei Probleme Marine durch CDU/CSUFDP Regierung Piraten entern 2 Tanker Einsatz privater Kräfte an Bord deutscher Schiffe genehmigt aber keine Kriegswaffen Deutsche Schiff am stärktes von Piraterie betroffen Skepsis gegen Bundespolizei auf Schiffen. Verteidigungsministerium für private Sicherheitskräfte an Bord deutscher Schiffe Hamburg fordert Schutz vor Piraten Piraten austrocknen Es gibt keinen Rum mehr an Bord CDU streitet um Einsatz von Söldnern Bewaffnete Kräfte an Bord gegen Piraten thb 18.08.2011 Kieler leitet Piratenmission Erfolgreiche Abwehr von Piraten mit Sicherheitskräften an Bord Besatzung im Sicherheitsraum Lybische Rebellen entführen lybischen Tanker mit 40.000 to Benzin an Bord hinchliffe_regt_tribunal_unter_dem_dach_des_seegerichtshofes_an.pdf Piraten immer brutaler und effektiver Kapitäne erwarten Angriffe Lybische Rebellen kapern Lybischen Tanker vor Lybien 2. Fregatte Atlanta Mission am Sept.2011 Die Piraten werden brutaler Neuste Medungen besagen, dass in Somalia die Islamisten wieder die Piratenstädte übernommen , zB. Harare hätten, aber bei dem Chaos blickt eh keiner mehr durch, kann man nur hoffen, dass die hungernde Bevölkerung versorgt werden kann, aber da kommt viel aus der Luft. Neueste Nachrichten aus Somalia und angrenzenden Gewässern Die aktuellsten Ereignisse direkt aus Somalia Schiffe wieder befreit vor Ost-und Westafrika Überfall auf italienischen Tanker Piraten wieder vor Westafrika aktiv Dienstag, 26. Juli 2011 Vor der westafrikanischen Küste haben Piraten einen italienischen Dieseltanker in ihre Gewalt gebracht. Der Überfall auf das Schiff, dessen Name mit „Anema e Core" angegeben wird, ereignete sich nach Informationen der BBC bereits am Sonntag 43 Kilometer südlich von Cotonou, dem Regierungssitz des Staates Benin. Angeblich bestand das Kommando aus nur drei Piraten. Die 23-köpfige Besatzung setzt sich aus Italienern, Philippinern und Rumänen zusammen.Im Golf von Guinea, wo sich der Überfall ereignete, werden große Ölvorkommen vermutet. Bislang ist die afrikanische Ostküste, speziell der Indische Ozean vor Somalia, berüchtigt für Piratenangriffe. In jüngster Zeit ereignen sich aber auch wieder mehr Schiffsüberfälle vor der westafrikanischen Küste. Generell wollen die Kidnapper von den Reedereien Lösegeld erpressen, es kommt aber immer wieder auch zu Verletzten unter den gekidnappten Besatzungen.Tanker von Piraten gekapert 16.07.2011 Bundesrepublik erlaubt private Wachmannschaften an Bord von Seeschiffen an der Küste von Somalia und bei anderen Piraten gefährdeten Gebieten thb Quelle Schiffswiki Fregatte "Bayern" nimmt Kurs auf Somalia Die Fregatte "Bayern" hat am Montag vom Marinestützpunkt in Wilhelmshaven abgelegt und sich auf den Weg zu ihrem Anti-Piraten-Einsatz am Horn von Afrika gemacht. Das Kommando hat Flottillenadmiral Thomas Jugel. An Bord: 240 Besatzungsmitglieder sowie zwei Hubschrauber. Anfang August wird das Schiff in Dschibuti eintreffen und dort die Fregatte "Niedersachsen" ablösen. Am 13. August wird die "Bayern" dann ihren Dienst als Führungsschiff der EU-Mission "Atalanta" aufnehmen. http://www.sivola.com/portals/0/landing_yt.aspx?vid=64Xl-yvWOUE Der „Latschen" ist  Maersk Containerschiff Computergesteuert bis ins Detail. Ich kann mir nicht vorstellen das der Seemann sich als solcher empfindet, denn ehr als Montagearbeiter. Ich habe gerade gelesen, im Februar dieses Jahres wollte eine Horde halbnackter Schwarzer, bewaffnet mit Kalaschnikow und Panzerfäuste den „Riesen" vor der somalischen Küste überfallen/entern. Also Sachen gibt's... Ich möchte mal einen Blick in den Maschinenraum dieses Giganten werfen. Das Schiff zeugt aber auch davon, dass „Größenwahn" nicht automatisch deutschlastig sein muss. Auch afrikanische Staaten werden jetzt aktiv 30.10.2011 http://www.boston.com/bigpicture/2009/03/pirates_of_somalia.html Erster nachgewiesene  Entführung seit April 2011 Somalia http://maritimesecurity.asia/category/free-2/piracy-2/ Neueste Infos direkt aus Afrika von dem maritimen Sicherheitscenter Immer mehr Piratenüberfälle im ersten Halbjahr 2011 Überfälle durch Piraten nehmen wieder zu Juli2011 Bewaffnete Kräfte an Bord deutscher Schiffe http://neptunemaritimesecurity.posterous.com/ http://www.eunavfor.eu/ Sicherheitskonferenz befürwortet deutsche bewaffnete Kräfte an Bord Somali pirates abandon seized Turkish vessel türkisches Schiff widersetzt sich erfolgreich durch Safety room dem Angriff von Piraten somali_islamist_insurgents_seize_pirate_haven. FDP Politiker Staffeldt zu Piraterie Sorge um Piraterie trübt Aussichten der deutschen Reeder Neues Juli 2011 Piraterie Somalia Piraterie: 62 Tote in vier Jahren Angeblich zwölf Millionen Dollar Lösegeld für Neues von Piraten Juni 2011 Konferenz Piraten geben syrischen Bulker frei 2,5 Mio Lösegeld Haverie eines Mutterschiffes thb 17.05.11 Prozesse in Madrid und Hamburg 439 Jahre Haft für Piraten Einstimmige Abhandlung UN Piraten Susan K Rosalia D´Amato Die aktuellsten Ereignisse direkt aus Somalia Rosalia D´Amato" entführt Piraten schlagen wieder zu Freitag, 22. April 2011 thb Die "Rosalia D´Amato" wurde 350 Seemeilen vor Salalah entführt. Foto:Nachdem zuletzt der indische Frachter „Asphalt Venture" freigegeben wurde, haben ostafrikanische Piraten erneut ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt. Am vergangenen Donnerstag enterte und entführte eine Seeräubergruppe den italienischen Bulker „Rosalia D´Amato". Der 74 700-Tonner fährt für die neapolitanische Reederei Perseveranza und war mit einer Sojaladung auf dem Weg von Brasilien in den Iran, als er 350 Seemeilen vor der Küste des Omans attackiert wurde. Nach Angaben der Reederei sind sechs italienische und 15 von den Philippinen stammende Seeleute an Bord, denen es den Umständen entsprechend gut gehen soll. Über eine Lösegeldforderung wurde zunächst nichts bekannt.  Darüber hinaus befand sich  auch das südkoreanische Containerschiff „HanjinTianjin" kurzzeitig in der Gewalt ostafrikanischer Piraten. Der 6500-TEU-Frachter war am frühen Donnerstagmorgen laut der Reederei Hanjin etwa 250 Seemeilen östlich der Insel Socotra im Golf von Aden attackiert worden. Mit 20 Seeleuten an Bord war es auf dem Weg von Europa nach Singapur. Nach einem Notrufsignal gab es zunächst bis Donnerstagnachmittag keinen Kontakt zur „Hanjin Tianjin", hieß es. Nach der Attacke nahm ein südkoreanisches Kriegsschiff Kurs auf die Region, in der das Containerschiff angegriffen wurde. Kurz darauf meldete die Reederei, dass die Soldaten an Bord des Frachters gegangen sind, dort aber keine Piraten vorgefunden haben. Der Crew ging es gut. Sie hatte bei der Attacke die Maschine gestoppt und sich in einer Zitadelle an Bord verbarrikadiert. Als die Seeräuber dies bemerkten, verließen sie das Schiff. Quartalsbericht des IMB Weltweite Piraterie auf Rekordhoch Freitag, 15. April 2011 thb Mit weltweit 142 Überfällen steigt die Seepiraterie in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf ein historisches Rekordhoch. Ausschlaggebend für den starken Anstieg war nach Angaben des International Maritime Bureaus eine Welle von Piraten-Attacken vor der Küste Somalias. Dort wurden im ersten Quartal des Jahres 97 Überfälle verzeichnet, in der Vorjahresperiode waren es dagegen "nur" 35  Von Januar bis März 2011 wurden 18 Schiffe gekapert, 344 Besatzungs-mitglieder als Geiseln genommen und sechs entführt,stellte das IMB in seinem aktuellen Quartalsbericht fest. Weitere 45 Schiffe wurden aufgebracht und zusätzliche 45 berichteten von Beschuss durch Piraten.  „Die aktuellen Zahlen zu Piraterie und bewaffnetem Raub auf See sind die höchsten, die je in einem ersten Quartal registriert wurden", sagte Pottengal Mukundan, Direktor des IMB. Die Piraten töteten in den vergangenen drei Monaten sieben Seeleute. Verletzt wurden bislang 34. In 2006 gab es im gleichen Zeitraum „nur" zwei Verletzte.Von den in diesem Jahr weltweit entführten 18 Schiffen waren 15 vor der Küste Somalias und in anderen Teilen des Arabischen Meeres sowie eines im Golf von Aden aufgebracht worden. Allein dort wurden 299 Geiseln genommen und weitere sechs Personen von ihrem Schiff verschleppt. Die letzte Zählung des IMB am 31. März zeigte, dass somalische Piraten derzeit 596 Seeleute auf 28 Schiffen gefangen halten.„Die Gewalt und die Techniken, die die Piraten vor der somalischen Küste einsetzen, nehmen dramatisch zu", berichtet Kapitän Mukundan. Der Großteil der Schiffsentführungen habe sich östlich und nordöstlich des Golfs von Aden ereignet. Die Positionen einiger Piratenmutterschiffe seien bekannt. Um weiteren Entführungen vorzubeugen, seien umfangreiche Maßnahmen gegen diese Schiffe notwendig, so Mukundan. Einige Länder setzen inzwischen ihre Seestreitkräfte ein, um hart gegen die Piraten vorzugehen. Vor kurzem hatte die indische Marine im Arabischen Meer 61 somalische Piraten auf einem entführten Schiff festgenommen. Auch in anderen Seegebieten gab es im ersten Quartal 2011 Piratenangriffe. So wurden vor Malaysia neun Vorfälle gemeldet. Dazu zählen auch die Entführung eines Schubschleppers und die einer Barge vor der Tioman-Insel. In sieben Fällen wurden Schiffe von Angreifern mit Gewehren und Messern geentert.  Fünf Fälle wurden für Nigeria dokumentiert; dabei erfolgten drei Angriffe auf Schiffe in Lagos. Besatzungen in diesem Gebiet sprechen von zunehmender Gewalt: Bei einem Angriff wurden alle 27 Besatzungsmitglieder verletzt. Die Sorge des IMB über die Ausbreitung dieser sehr gewalttätigen Angriffe wurde verstärkt durch die Entführung eines Chemikalientankers vor dem Nachbarstaat Benin. Die Entführer brachten das Schiff dann nach Lagos Versicherungen gegen Kriegsrisiken Spezial-Police für Piraterie Dienstag, 12. April 2011 thb Erstmals bieten deutsche Versicherungen einen Schutz vor Kriegsrisiken an. Ein neues Konsortium unter der Führung der Bremer Firma Lampe & Schwartze vermittelt Policen, die Frachter gegen die Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen und Piratenüberfällen absichern. Mit der Spezialpolice setzen wir gerade auf Beratung der Reeder und Prävention vor Piraterie", sagte Hans-Christoph Enge, Chef von Lampe & Schwartze, gestern. Bei normalen Schiffspolicen seien diese Risiken ausgeschlossen. Die Policen werden in deutscher Sprache und nach deutschem Recht abgeschlossen. Die hohe Zahl von Piratenüberfällen habe dafür gesorgt, dass die Nachfrage stark zunimmt. Pro Schiff deckt das neue Konsortium Schäden bis maximal 55 Millionen Euro ab. Die Risikobewertung stützt sich auf Analysen einer Spezialfirma über die Piratengefahr. In der Frage, wann eine Region als Kriegsgebiet einzustufen ist, will sich die Gruppe laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland" von gestern an die Beschlüsse des Joint War Committees im Londoner Versicherungsmarkt Lloyd's halten. Ein anderer Spezialist übernimmt den Angaben zufolge im Ernstfall Verhandlungen mit Piraten. Neuste Nachrichten direkt vor der Küste Somalias 2 Piraten erschossen Entführung Arrilah-I Die aktuellen Ereignisse in Lybia direkt von Zeitungen vor Ort Die aktuellsten Ereignisse Piraten Somalie dokumentiert mit Bildern Nach dem Abzug aus dem Mittelmeer "Mehr Soldaten für Piraterie-Bekämpfung" Samstag, 26. März 2011 Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert ein stärkeres deutsches Engagement gegen die Piratenplage am Horn von Afrika. «Wir sollten Marineeinheiten, die jetzt infolge der Seeblockade der Nato gegen Libyen aus den integrierten Verbänden abgezogen wurden, zur Pirateriebekämpfung einsetzen», sagte Schünemann der Tageszeitung «Die Welt».Dort würden die Soldaten im Rahmen der EU-Mission Atalanta dringend gebraucht. Damit könne man den Bündnispartnern zeigen, «dass wir keine Sicherheitspolitischen Duckmäuser sind», sagte Schünemann. Immer mehr Schiffe norddeutscher Reedereien seien Opfer von Seeräuberattacken. Dies könne eine Exportnation wie Deutschland nicht einfach hinnehmen, betonte der Minister. Das Atalanta-Mandat des Bundestages erlaube eine Entsendung von bis zu 1400 Soldaten, tatsächlich würden zurzeit aber nur rund 300 Mann der Marine eingesetzt, sagte Schünemann. «Es gibt also Spielraum nach oben, den müssen wir ausnutzen.» Da die Seeräuber schwer bewaffnet seien und aggressiv vorgingen, könne man diesem Problem nicht mit Mitteln der polizeilichen Gefahrenabwehr begegnen. «Die Deutsche Marine muss ihre operativen Möglichkeiten zur Pirateriebekämpfung voll ausschöpfen, dazu ist sie durch das Völkerrecht und das Grundgesetz legitimiert», sagte der Minister.rss thb Somali pirates 'seize Danish children' in Indian Ocean Somali pirates usually target cargo vessels for the ransoms often paid out by shipping firms Continue reading the main story PIRACY CRISIS •Losing battle •Q&A: Prosecuting pirates •Somali piracy: Global map •Q&A: Somali piracy •Immer mehr Probleme mit Piraten Frachter zu neuem Angriff genutzt / Millionen-Lösegeld für "Hannibal II" Neueste Nachrichten aus Somalia und angrenzenden Gewässern "Sinar Kudus" entführt Freitag, 18. März 2011 Im Arabischen Meer ist am Mittwoch der Frachter „Sinar Kudus" von Piraten entführt und bereits kurze Zeit später als Basisschiff für einen Angriff auf einen Bulker eingesetzt worden. Eine Gruppe von 50 Seeräubern kaperte die 113 Meter lange „Sinar Kudus" der indonesischen Reederei Samudera rund 320 Seemeilen nordöstlich der Insel Sokotra, teilte die EU/Nav- For-Mission „Atalanta" gestern mit. Mittlerweile seien 30 bis 50 Piraten an Bord. Der Gesundheitszustand der 20-köpfigen indonesischen Crew ist noch unklar. Keine 24 Stunden später setzte sich von dem Schiff ein Skiff mit fünf Piraten ab, um den indischen Bulker „Emperor"  zu attackieren. Sie wurden aber von bewaffnetem Sicherheitspersonal an Bord des 180 Meter langen Schiffes in die Flucht geschlagen. Unterdessen wurde gestern der am 11. November entführte tunesische Chemikalientanker „Hannibal II" nach einer millionenschweren Lösegeldzahlung wieder freigegeben. Wie hoch diese war, konnte bislang nicht ganz aufgeklärt werden. Die Nachrichtenagentur reuters meldet, dass sieben Millionen Dollar für das Schiff und die 31-köpfige Crew, bestehend aus 23 Tunesiern, je einem Russen, Georgier, Marokkaner und Kroaten sowie vier von den Philippinen stammenden Seeleuten, gezahlt wurde. Sie beruft sich auf die Aussage eines der Piraten. Nach Angaben der tunesischen Nachrichtenagentur TAP betrug das Lösegeld allerdings nur zwei Millionen Dollar. navy captures 61 pirates in Arabian Sea NEW DELHI Neueste Nachrichen orginal aus dem Kriegsgebiet Lybia Nach Gaddaffis Ende hat Lybien einen neuen Regierungschef ( hoffentlich keinen Islamisten) Dover" entführt / "Izumi" wieder frei Wieder Kaperung vor Ostafrika thb eunavfor Dienstag, 01. März 2011 Nach einer knappen Woche ohne neue Entführungen ist gestern wieder ein Schiff im Indischen Ozean gekapert worden. Das jüngste Opfer der ostafrikanischen Piraten ist der Bulker „Dover" der griechischen Reederei Worldwide Shipmanagement SA. Etwa 260 Seemeilen nordöstlich vom omanischen Hafen Salalah im Norden der Arabischen See wurde das 194 Meter lange Schiff entführt, teilte die EU/NavFor-Mission Atalanta gestern mit. Mit drei Rumänen, einem Russen und 19 von den Philippinen stammenden Seeleuten war es - angemeldet bei der internationalen Sicherheitsleitstelle - auf dem Weg von Saleef im Jemen nach Port Qasim in Pakistan. Über die näheren Umstände der Attacke war zunächst nichts bekannt. Ein Marinhubschrauber sichtete allerdings die Piraten an Bord - ebenso wie die Besatzung, die sich demzufolge nicht in einen Sicherheitsraum flüchten konnte. Zuvor konnte am Freitag der 14.000-TEU-Frachter „MSC Kalina" einen Piratenangriff im Indischen Ozean abwehren. Nordöstlich der Insel Sokotra wurde er aus einem Skiff von sechs Piraten mit Granatwerfern beschossen, konnte ihnen aber durch Ausweichmanöver entkommen. Kaperungsversuche auf Schiffe dieser Größe sind eher selten. Aufgrund ihrer hohen Bordwand sind sie schwerer zu entern als andere Schiffe. Der am 10. Oktober entführte Frachter „Izumi" ist hingegen wieder frei. Über den Zustand der Crew oder eine Lösegeldforderung wurde gestern zunächst nichts bekannt. Ab hier Archiv 2010 Pirateninformationsseite Frieden sforschung Reederei heuert Söldner an Weltgrößte Containerlinie A.P. Møller-Maersk rüstet gegen professionelle Seeräuber auf Von Hermannus Pfeiffer * Um die eigenen Schiffe gegen Piratenüberfälle vor der afrikanischen Küste zu verteidigen, heuert der Reederei-Riese Maersk ehemalige Soldaten und ein Kampfschiff an. Die weltgrößte Reedereigruppe A.P.Møller-Maersk hat Söldner angeheuert, um ihre Flotte am Horn von Afrika vor Seeräubern zu schützen. Damit setzt erstmals ein führendes internationales Schifffahrtsunternehmen private Militärs ein. Außerdem mietete der dänische Konzern ein Kriegsschiff im ostafrikanischen Tansania. Maersk geht es vorrangig um den Schutz seiner Tankerflotte. Schiffe mit Erdöl und Flüssiggas sind stark gefährdet, da ihre Ladung besonders wertvoll ist. Entsprechend hoch fallen bei einer Entführung die Lösegeldforderungen der professionellen Piraten aus. Maersk reagiert nun auf die Gefahr mit eigener militärischer Besatzung, die von der dänischen Militärfirma Guardian Global Business Security angemietet wird. Bei den Söldnern soll es sich um ehemalige Soldaten von Spezialkräften handeln, berichteten dänische Medien. »Das Meer östlich von Afrika ist eine Grauzone, weil die Entwicklungsländer keine Ressourcen haben, um Piraten zu bekämpfen«, sagte Jan Fritz Hansen vom Dänischen Reedereiverband der »Copenhagen Post«. »Es ist eine zeitweilige Lösung, ein Kriegsschiff von einem anderen Land anzuheuern, aber es gibt keine Alternative.« Für den Technischen Direktor von Maersk, Steffen Jacobsen, ist die militärische Aufrüstung nicht nur notwendig, sondern auch leg Ems River wieder frei Name Flag Pirated Crew 1 MV Iceberg 1 Panama 29 March 2010 24 2 FV Jih Chun Tsai No 68 Taiwan 30 March 2010 14 3 MV RAK Afrikana St Vincent and Grenadines 11 April 2010 26 4 FV Prantalay 11 Thailand 18 April 2010 26 5 FV Prantalay 12 Thailand 18 April 2010 24 6 FV Prantalay 14 Thailand 18 April 2010 26 9 MV Suez Panama 02 August 2010 24 10 MV Olib G Malta 08 September 2010 18 11 MV Asphalt Venture Panama 28 September 2010 15 12 MV Izumi Panama 10 October 2010 20 13 FV Golden Wave Sth Korean 09 October 2010 43 14 MV York Singapore 23 October 2010 17 15 MV Polar Panama 30 October 2010 23 16 MV Aly Zoulfecar Comoros 03 November 2010 29 17 MV Hannibal II Panama 11 November 2010 30 18 MV Yuan Xiang Panama 12 November 2010 29 19 MV Albedo Malaysia 25 November 2010 23 20 BC JahanMoni Bangladesh 05 December 2010 26 21 MV MSC Panama Liberia 10 December 2010 23 22 MV Renuar Panama 11 December 2010 24 23 MV Orna Panama 20 December 2010 19 24 MV Thor Nexus Thailand 25 December 2010 27 25 FV Shiuh Fu No 1 Taiwan 25 December 2010 26 26 MV EMS RIVER Antigua & Barbuda 27 December 2010 8 27 FV VEGA 5 Mozambique 31 December 2010 24 28 MV BLIDA Algerian 01 January 2011 27 30 MV EAGLE Cyprus 7 January 2011 24 31 HOANG SON SUN Mongolia 19 January 2011 (reported) 24 32 MV KHALED MUHIEDDINE K Togo 20 January 2011 25 33 MVBELUGA NOMINATION Germany 25 January 2011 12 Pirates could face trial in US over American deaths Jean and Scott Adam were described as adventurers who also distributed bibles at ports of call Continue reading the main story Related Stories •Americans killed on hijack yacht •Pirate hijacking violence grows •Friends pay tribute to hijacked couple A group of 15 suspected pirates captured after the killing of four Americans on a hijacked yacht off Somalia could be sent to the US to face trial, the US military says. The group is being held aboard the aircraft carrier USS Enterprise. In the past year, at least six accused Somali pirates have been convicted in US courts. US agencies are investigating the killings on Tuesday of Phyllis Macay, Bob Riggle, Jean and Scott Adam. The US military, FBI and Justice Department are working on the next steps for their suspected killers, said Bob Prucha, a spokesman for US Central Command in Florida. The four Americans were aboard the S/V Quest, the Adams' 58-foot ship, when they were hijacked on Friday in the waters off Oman. Gunshot wounds A convoy of Navy ships, including the Enterprise, sped to their rescue. According to the US military, two pirates came aboard a US Navy ship to negotiate the release of the hostages. A rocket-propelled grenade later launched toward the US Navy ships, missing, and the Navy sailors heard gunfire from the Quest. A team of Navy Seal special forces sailors then boarded the Quest and found the four Americans dying from gunshot wounds. They regained control of the yacht, killing two pirates in the process and capturing an additional 13 pirates, and found the bodies of two pirates who were already dead, the US Navy said.But the BBC's Will Ross in Nairobi says the pirates' telling of the encounter differs from the US Navy's. The pirates report the US warship attacked first, killing two pirates, and the hostages were killed in retaliation.In November, five young Somali men were convicted of piracy in an April attack on a US Navy ship they mistook for a merchant vessel. One has been sentenced to 30 years in prison and the others face a possible life sentence.And last week, a Somali man who pleaded guilty to the April 2009 pirate attack on a US-flagged merchant ship was sentenced to more than 33 years in prison. Blog mit neuesten Infos Somalia Area Piraten erschießen wieder Geiseln Donnerstag, 24. Februar 2011 Missglückter Versuch einer Geiselrettung: Piraten haben nach Angaben von US-Militärs auf der am Freitag im Indischen Ozean gekaperten Segelyacht „Quest" vor der somalischen Küste vier Amerikaner getötet. Die Geiseln sollen am Dienstag durch Schüsse der Seeräuber tödlich verletzt worden sein, kurz bevor Marinesoldaten sie gewaltsam befreien wollten. Bei der Aktion seien zwei Piraten getötet und 13 weitere festgenommen worden, teilte das US-Zentralkommando in Tampa mit. Zuvor seien Verhandlungen zur Freigabe der Geiseln geführt worden. Bei den Opfern handelt es sich um das Ehepaar Jean und Scott Adam sowie ein befreundetes Paar, die seit Jahren auf einer Weltreise waren. Die Marine hatte die gekaperte Yacht bereits seit ihrer Entführung verfolgt. Als man Schüsse an Bord des Segelboots gehört habe, sah man sich gezwungen einzugreifen. Das Zentralkommando betonte, dass die Soldaten erst nach Abgabe der Schüsse tätig geworden seien. Für die schwer verletzten Geiseln sei aber jede Hilfe zu spät gekommen. thb Kampf gegen Piraterie im Indischen Ozean "Kap-Umrundung ist Kapitulation" Samstag, 26. Februar 2011 thb Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ihre Forderungen nach einer effektiveren Bekämpfung der Piraterie erneut unterstrichen. „Wir fordern die Regierung auf, alle Möglichkeiten zu prüfen, das Problem trotz der schwierigen rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten zu lösen", sagten Eckhardt Rehberg, maritimer Beauftragter der Fraktion, und Ingbert Liebing, Vorsitzender des Arbeitskreises Küste, am Freitag. Die Fraktion bemühe sich darum, dass der Diskussionsprozess um die somalischen Piratenangriffe im Indischen Ozean fortgesetzt wird, „denn sichere Handelswege sind unabdingbare Voraussetzung für den Status Deutschlands als Exportvizeweltmeister", so die Politiker. Kritik übten sie am Vorschlag des Koordinators der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Hans-Joachim Otto (FDP), der deutschen Reedern empfiehlt, die Passage durch den Suezkanal zu meiden und die Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung zu steuern. Dieser Rat komme einer Kapitulation der Welthandelsnation Deutschland gegenüber den Piraten gleich. UN Mandat deckt Bewaffnung Neues aus der deutschen Seeschifffahrt Gipfeltreffen zur Piraterie Piraten weiten ihren Aktionsradius immer mehr aus und gehen inzwischen brutaler vor. "Es geht hier um erpresserischen Menschenraub, nicht mehr um die Schiffe oder ihre Ladung", sagte Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), am 3. Dezember 2010 in Hamburg. Solange die Schiffe nicht im Konvoi mit Geleitzug fahren, lässt sich das nicht verhindern. Das wäre aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen nicht machbar. Die deutschen Reeder wollen daher in Zukunft Soldaten an Bord ihrer Frachter am Horn von Afrika. Von privaten Sicherheitsunternehmen hält der VDR nicht viel. "Es ist uns wichtig, dass Piraterie von hoheitlichen Kräften bekämpft wird. Sicherheit auf hoher See darf nicht privatisiert werden. Sonst fallen wir in mittelalterliche Verhältnisse zurück",  sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Nagel gegenüber der Frankfurter Rundschau. Die deutschen Reeder wollen erreichen, dass Polizei und Marine die am Horn von Afrika eingesetzten Frachter schützen. "Wir wären die Letzten, die für eine solche Dienstleistung nicht bezahlen würden", sagte Behrendt. Seit 24. Januar befasst sich nun die Regierung mit dem Problem. Die erst am 24.01. entführte "Beluga Nomination" fährt unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda. DPA sprach in der Meldung von einem deutschen Frachtschiff. Ein Großteil der Flotte wurde allerdings in der Vergangenheit aus finanziellen Gründen ausgeflaggt und hat mit Deutschland außer dem Firmensitz des Eigners nichts mehr zu tun. Seitens der deutschen Reeder existiert inzwischen eine Selbstverpflichtung die eine festgelegte Quote von 20 Prozent pro Unternehmen von Schiffen unter deutscher Flagge beinhaltet. In einem ersten Schritt sollen fünf Frachter wieder unter die deutsche Flagge gebracht werden. Nun ist nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und dem deutschen Flaggenrecht nur ein Schiff, das unter deutscher Flagge fährt, ein deutsches Schiff. Mit der Ausflaggung entfällt dann auch das Mandat deutscher Soldaten bewaffnete Schutzdienste an Bord zu übernehmen. Flaggenrecht Das Flaggenrecht befristet die Ausflaggung auf maximal zwei Jahre, wenn das Schiff an einen ausländischen Betreiber verliehen wird. Das Schiff sollte nach diesem Recht dann auch vom Hoheitsgebiet des neuen Flaggenstaates aus betrieben wird. In der Realität wird das Schiff an ein deutsches Unternehmen zurückverchartert. Damit werden die Satzungen des deutschen Rechts elegant umgangen. Tödliches Gefecht um gekapertes deutsches Schiff Blog mit neuesten Nachrichten Piraten Somalia 1 Hamburg. Nach dem Scheitern des Piratengipfels im Berliner Wirtschaftsministerium holen jetzt immer mehr deutsche Reeder private Sicherheitsdienste auf ihre Schiffe. "Wir werden am Horn von Afrika unsere Tanker nur noch mit bewaffneten Bewachern einsetzen", sagte ein Sprecher der Hamburger Reederei Offen, einer der größten deutschen Charterreedereien, dem Abendblatt. +++ Abendblatt-Interview mit Beluga-Chef Stolberg: "Die Piraten rüsten auf" +++ Die Reederei, für die insgesamt 16 Tanker fahren, zieht damit die Konsequenzen aus einem Überfall Anfang des Jahres, als die "CPO China" trotz an Bord ausgelegter Stacheldrahtsperren von Piraten geentert worden war. Nach der Befreiung der Besatzung durch eine australische Fregatte hatte das Schiff in Oman frühere Soldaten, die jetzt für eine britische Sicherheitsfirma arbeiten, an Bord genommen. Auch die Hamburger Reederei Ernst Komrowski verpflichtete für ihren Containerfrachter "Taipan" bewaffnete Sicherheitskräfte. "Wir werden sie jetzt grundsätzlich an Bord haben, wenn eines unserer 20 Schiffe durch den Indischen Ozean fährt", sagte die Sicherheitsoffizierin der Reederei, Inet Klip. "Solche Bewacher sind das Einzige, was gegen Piraten hilft." Die Somalis, die die "Taipan" geentert hatten, stehen derzeit in Hamburg vor Gericht. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) bestätigt den Trend zum Selbstschutz. "Die Mannschaften verlangen dies", sagte VDR-Sprecher Max Johns dem Abendblatt. "Zudem gibt es eine Fürsorgepflicht für die Seeleute." Der Bremer Reeder Niels Stolberg, dessen Frachter "Beluga Nomination" am vergangenen Wochenende entführt worden war, schlägt nun ein neues Konzept für den Kampf gegen die Piraten vor. Danach sollten drei Schiffe in dem besonders gefährlichen Gebiet am Horn von Afrika vor der Küste Somalias eingesetzt werden, auf denen Sicherheitskräfte ständig stationiert werden. "Von dort aus könnten die Spezialisten auf die jeweils vorbeifahrenden Schiffe umsteigen und sie an Bord begleiten, bis sie das gefährdete Seegebiet wieder verlassen haben", sagte Stolberg gestern dem Abendblatt. Die Reedereien würden sich an den Kosten eines solchen Projekts beteiligen. Stolberg würde es begrüßen, wenn Bundespolizei und Deutsche Marine daran teilnähmen. "Ein solcher Einsatz wäre ein gutes Argument für deutsche Reeder, mehr Schiffe unter die deutsche Flagge zu stellen." Derzeit bestehen jedoch juristische Bedenken gegen den Einsatz solcher hoheitlichen Kräfte an Bord. Deshalb steigt das Interesse an den privaten Wachdiensten, die ihren Sitz vor allem in Großbritannien und Israel haben. Die Kosten für einen sieben- bis neuntägigen Einsatz von drei bis vier Wachleuten lägen zwischen 60 000 und 100 000 Dollar, sagte Stolberg. Allerdings ist auch die rechtliche Grundlage für den Einsatz von privaten Wachleuten unklar. Während der Reeder-Verband davon ausgeht, dass der Schutz auf See eine Aufgabe der jeweiligen Staaten ist, sprach sich der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto, für eine Selbsthilfe der Reeder aus. "Jeder Wirtschaftsbereich hat selbst die Verantwortung für die Sicherheit der Mitarbeiter", sagte er. Bei der Reederei Komrowski hatte das Bundesinnenministerium es jedoch untersagt, auf dem Schiff unter deutscher Flagge Wachpersonal einzusetzen. Deshalb musste die Reederei die "Taipan" erst nach Liberia ausflaggen. Auch die Reederei Offen fährt mit ihren Tankern nicht unter deutscher Flagge. Sie hissen den britischen Union Jack. Neueste INFOS Somalipiraten MV BELUGA thb 29.01.2011 Unterdessen wurde bekannt, warum kein Kriegsschiff der EU/NavFor-Mission „Atalanta" der „Beluga Nomination" zu Hilfe kam, als es von Piraten im Indischen Ozean gekapert wurde: Die Fregatte „Hamburg" war zu weit vom Angriffsort entfernt. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos von gestern war das Schiff zur Nachversorgung im Hafen von Dschibuti, als der Frachter attackiert wurde. Das Einsatzgebiet sei riesengroß, und die Fregatte hätte mehrere Tage gebraucht, sagte Marinesprecher Korvettenkapitän Christoph Kohlmorgen. Die Bremer Reederei Beluga Shipping hatte sich über ausbleibende militärische Hilfe der vor Ort stationierten Marineeinheiten beklagt. Zum aktuellen Stand der Kaperung ihres Schiffes wollte sie sich gestern nicht äußern. Die „Beluga Nomination" wurde etwa 800 Seemeilen nördlich der Seychellen angegriffen - fernab der international definierten „Hochrisikozone" am Horn von Afrika. Nach Angaben der „Atalanta"-Mission war das nächste Kriegsschiff zu diesem Zeitpunkt rund 1000 Seemeilen entfernt und wartete darauf, einen Frachter mit Hilfsgütern nach Somalia zu eskortieren. Der Schutz der Hilfsgüter sei die wichtigste Aufgabe der Mission, hieß es. Andere Schiffe seien noch weiter entfernt gewesen und hätten im Golf von Aden am Horn von Afrika patrouilliert BELUGA NOMINATION boarded 22 Jan 1236UTC Position of Attack: 01:49N 056:35E(NSC Alert number 065 / 2011) Indian Ocean, 390 nm north of the Seychelles. She was attacked and pirated by a pirate skiff, with an unknown number of suspected pirates on board. Small arms were used against the vessel during the attack. The crew members locked themselves in the citadel and requested for assistance. The pirates managed to gain command of the vessel and took the 12 crew as hostage. The attack took place in the Indian Ocean, 390 nautical miles north of the Seychelles. Vessel was on passage to Port Victoria in the Seychelles at the time of the attack. Crew: 12 (including Master - one Pole, two Russians, two Ukrainians and seven Filipinos ) News: EUNAVFOR, IMB, Reuters, Fairplay, safety4sea, © Tony Vrailas IMO number :9356402 Name of ship :BELUGA NOMINATION Call Sign :V2BS1 MMSI :304908000 Gross tonnage :6296 DWT :9775 Type of ship :General Cargo Ship Year of build :2006 Flag :Antigua and Barbuda Registered owner :DUTCH NEELE SHIPPING GMBH,Care of Beluga Shipping GmbH, Germany. Ship manager :BELUGA SHIPPING GMBH, Germany News Somalia Piraten coole Internetseite in englisch. Piraten sprengen Panikräume Dienstag, 25. Januar 2011 THB Im Kampf gegen die Piraterie hat der Verband Deutscher Reeder (VDR) die Stationierung von Plattformschiffen im Indischen Ozean vorgeschlagen. Besonders gefährdete zivile Schiffe könnten dort bewaffnete Teams aufnehmen, die sie durch Piratengebiete begleiten, sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Ralf Nagel in Hamburg. Angesichts weltweit steigender Piratenangriffe wollen Bund und maritime Wirtschaft den Schutz der Schifffahrt verbessern. Dazu kamen gestern in Berlin Vertreter der Bundesregierung, des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), der Deutschen Seemannsmission und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem Anti-Piraten-Gipfel zusammen. Auch Fachleute aus dem Auswärtigen Amt, dem Verteidigungsministerium und den Ressorts Innen und Justiz nahmen an dem Gespräch teil. Die Experten waren von Wirtschaftsstaatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung, eingeladen worden. Marine-Inspekteur Axel Schimpf hat die Hilflosigkeit der Bundeswehr im Kampf gegen Seeräuber beklagt. Die deutsche Rechtslage lasse keine wirksame Kampfansage an die Piraten zu, kritisierte der Vizeadmiral. Piraterie-Bekämpfung sei in Deutschland Polizeiaufgabe. „Als man diese Zuständigkeit geschaffen hat, ging man davon aus, dass es sich um Gefährdungen und Risiken vor der eigenen Küste handele - und nicht Tausende Seemeilen entfernt vor Afrika." Der Verband Deutscher Reeder fordert seit langem, deutsche Schiffe besser von Soldaten oder Polizisten schützen zu lassen. Die Bundeswehr ist im Rahmen der EU-Operation „Atalanta" am Horn von Afrika im Einsatz. Schimpf versicherte, das „Atalanta"-Mandat sei robust. Laut Grundgesetz habe die deutsche Handelsflotte Verfassungsrang und damit Anspruch auf staatliche Sicherheitsvorsorge. „Die Frage, wie der Staat dem nachkommt, muss er für sich selbst festlegen. Die Marine hat die Mittel dafür. Rechtlich gibt es allerdings noch Klärungsbedarf." Dem Ruf deutscher Reeder nach Bewaffnung ihrer Schiffe erteilte Schimpf eine Absage. „Bewaffnung allein hilft niemandem, bewaffnete Kräfte müssen auch Expertise mitbringen", sagte er. „Die Piraten haben meist nichts zu verlieren, sind hoch bewaffnet und zu jedem Risiko bereit. Das macht es schwer, vernünftig zu reagieren." Nach Angaben des VDR hat sich die Lage am Horn von Afrika zuletzt dramatisch verschlimmert. „Nicht nur gibt es wieder mehr Geiseln. Die Piraten stellen sich schnell und intelligent auf unsere neuesten Sicherheitsmaßnahmen ein", sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Nagel. So hätten sich die schwer zu knackenden „Panikräume", in die sich die Besatzungen bei einem Angriff flüchten sollen, als wirkungslos erwiesen: „Die Piraten sind dazu übergegangen, die Räume zu sprengen", erklärte Nagel. Der Verband Deutscher Reeder bat deshalb bei dem Berliner Treffen erneut um „hoheitliche Schutzkräfte auf besonders gefährdeten Routen für die zivile Schifffahrt". Die Angreifer wagen sich immer weiter auf den Indischen Ozean hinaus, sind mit Speed-Booten und schweren Waffen ausgerüstet. Aktuell sind nach Angaben der Regierung 31 Handelsschiffe mit insgesamt mehr als 700 Besatzungsmitgliedern in der Gewalt von Piraten, darunter die deutsche „Ems River". 2010 gab es fast 450 Angriffe, 53 Schiffe mit 1181 Geiseln wurden entführt, acht Matrosen starben, berichtete die Internationale Seefahrtsbehörde (IMB). Die Zahl der Geiseln und der überfallenen Schiffe ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1991, hieß es. „Bei diesen Gewaltverbrechen auf hoher See geht es allein um Menschenraub", empört sich der VDR. Die Angreifer wollten schlicht Lösegeld erpressen. Die Reeder selbst haben teilweise den Schutz verstärkt, unter anderem mit Sicherheitsteams. Die europäische Anti-Piraten-Mission „Atalanta", an der die Bundeswehr mit Schiffen und bis zu 1400 Soldaten beteiligt ist, ist nicht schlagkräftig genug, sagen Kritiker. „Die Mission ist nicht so ausgelegt, dass man auf jedes Schiff am Horn von Afrika Soldaten setzt", sagt dazu der Maritime Koordinator Otto. Auch verfassungsrechtlich sei das heikles Terrain. Otto rät den Reedern, wieder auf mehr Schiffen die deutsche Flagge zu hissen. „Jeder Reeder muss wissen, dass wir ihm sehr viel besser helfen können, wenn sein Schiff unter deutscher Flagge fährt." Aus Kostengründen wird der Großteil der 3500 Schiffe starken Handelsflotte unter ausländischen Flaggen betrieben - bei nur rund 440 weht derzeit das schwarz-rot-goldene Banner auf See. Armut, Anarchie und Ausweglosigkeit in Ländern wie Somalia machen die Piraterie zu einem lukrativen Geschäft. Den Schaden für die Weltwirtschaft beziffern Studien auf jährlich sieben bis zwölf Milliarden US-Dollar. Die deutschen Reeder sind bereit, für einen Schutz vor Piraten an Bord ihrer Schiffe auch zu bezahlen. Das betonte der Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und Vorstandschef der Containerreederei Hapag-Lloyd, Michael Behrendt. Der VDR fordert den Einsatz von bewaffneten hoheitlichen Kräften auf deutschen Handelsschiffen, besonders in den Gewässern am Horn von Afrika. «Es muss hier etwas passieren», mahnte er. Die Piraten würden immer professioneller. «Es ist ein mieses, kriminelles Geschäft von Banden, die nur ein Ziel haben: Menschen als Geiseln zu nehmen und dafür Geld zu erpressen.» Bremen. Schon wieder ist ein deutsches Schiff vor Somalia von Piraten gekapert worden. Diesmal schlugen die Seeräuber fernab der Risikozone am Horn von Afrika zu. Die Besatzung der „Beluga Nomination" wartete vergeblich auf militärische Hilfe. Die Piraten steuerten die somalische Küste an, teilte die Reederei am Dienstag mit. Zwölf Besatzungsmitglieder aus Polen, der Ukraine, Russland und den Philippinen seien in der Gewalt der Piraten. Aus Bremen werde alles getan, um ein schnelles Ende der Kaperung herbeizuführen. Das Schiff wurde nach Angaben der Reederei bereits am vergangenen Samstag im Indischen Ozean etwa 800 Seemeilen nördlich der Seychellen angegriffen - fernab der international definierten Hochrisikozone am Horn von Afrika. Trotz eines von der Besatzung abgesetzten Notrufs auch an die europäische Anti-Piraten-Mission „Atalanta" habe es keine Hilfestellung gegeben. „Wir sind zugegebenermaßen etwas irritiert. Wir können uns nicht erklären, warum innerhalb von zweieinhalb Tagen, in denen sich die Mannschaft im Sicherheitsraum versteckt hatte, keine Hilfe von außen angeboten werden konnte", sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Beluga-Reederei Niels Stolberg. Inzwischen sei es den Piraten gelungen, mit professionellem Gerät in den Sicherheitsraum einzudringen. Die Mannschaft sei in akuter Gefahr. Ein Aufklärungsflugzeug der Küstenwache des Inselstaates Seychellen war nach Reedereiangaben am Montagvormittag deutscher Zeit zum Schiff geflogen und sah an Deck mindestens vier Seeräuber. Ein Patrouillenboot der „Seychelles Coast Guard" sei dem Beluga-Schiff mit einigen Meilen Abstand gefolgt, habe wegen Schlechtwetters zwischenzeitlich die Eskorte abbrechen müssen. Am Montag hatte der Koordinator für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), in Berlin unter anderen mit Vertretern der Reedereien, Gewerkschaften sowie Fachleuten aus dem Innen- und Verteidigungsministerium über die Bedrohung insbesondere vor der Küste Somalias beraten. In erster Linie seien die Schiffseigner für mehr Schutz an Bord verantwortlich, sagte Otto am Abend. Dies sei bei dem Treffen weitestgehend unstrittig gewesen. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) verwies am Dienstag in Hamburg darauf, dass inzwischen auch „Sichere Zellen" - schwer zugängliche Schutzräume an Bord - von Piraten gewaltsam geöffnet wurden. Das zeige den akuten Handlungsbedarf. Der VDR sieht sich bestätigt in seinen Vorschlägen, bewaffnete Kräfte als präventiven Schutz besonders gefährdeter Schiffe an Bord zu holen. Gemeinsam mit dem Verteidigungs- und dem Innenministerium werde kurzfristig geprüft, ob diese Vorschläge im Rahmen des Atalanta-Mandates umgesetzt werden können, teilte der VDR mit. Ein weiteres Treffen mit dem Maritimen Koordinator soll es noch vor der Sommerpause geben. Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehreren hundert Soldaten an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz vor Afrika. Derzeit sind nach Angaben der Regierung mehr als 30 Schiffe mit insgesamt mehr als 500 Besatzungsmitgliedern in der Hand von Piraten. As Reported HERE Pirate-fighting tactics may change after raids AP - ALTERNATIVE CROP - In this photo released by the Arabian Navy via Yonhap, South Korean naval special ... By TOM ODULA, Associated Press Tom Odula, Associated Press - Sun Jan 23, 4:39 pm ET NAIROBI, Kenya - Two daring commando raids by two nations in one day against Somali pirates show that some naval forces are taking a harder line, perhaps because nothing else they've tried has stopped the rise of lawlessness off the east coast of Africa. The raids by South Korea and Malaysia on Friday could be a sign of more aggressive tactics to come - both by navies and by pirates responding to them. Experts say pirates could increasingly use hostages as human shields by pirates if raids become more common. The European Union's naval force refuses to raid hijacked ships out of concern for the safety of hostages, but frustration is rising. Despite patrols by an international flotilla of modern warships, drones patrolling the Indian Ocean off the east African coast and Arabian Gulf and diverse strategies employed including the sinking of pirate boats, Somali pirates have been relentless. They captured a record 1,016 hostages in 2010 and currently hold 32 vessels and 746 crew members of various nationalities after hijacking another six ships so far this year, according to a recent report by the International Maritime Bureau. Eight crew members died and 13 were wounded in Somali pirate incidents in 2010, up from four dead and 10 wounded in 2009. There were no pirate killings elsewhere in the world in 2010. The bureau said Somali pirates are operating more broadly than ever, from Oman on the Arabian Peninsula to Mozambique, more than 2,500 miles away in southeastern Africa. It also said navies have been more reluctant to intervene because pirates are using hijacked vessels to catch new prey. Somalia's long lawless coastline snakes around the Horn of Africa and provides the perfect base for pirate dens. The country has not had a functioning government since a socialist dictatorship collapsed in 1991, plunging the nation into clan-based civil war. South Korean commandos raided a cargo ship in the Arabian Sea before dawn Friday, killing eight Somali pirates and capturing five as they rescued all 21 crew members. The only crew member injured was the captain, who was shot in the stomach by a pirate; South Korea's military said his condition was not life-threatening. A 4 1/2-minute video released Sunday by South Korea's military shows commandos in a small boat readying to climb onto the freighter amid gunshots. Later the commandos are seen trying to enter a door and then bringing out some hostages, with a navy helicopter shining searchlights on the vessel. The video also shows several captured Somali pirates kneeling on the ship as South Korean soldiers carrying rifles stand nearby. The video, taken by a nearby South Korean destroyer, shows the 1,500-ton chemical carrier Samho Jewelry pockmarked with bullet holes. Their success came on the same day that Malaysia's navy successfully rescued a chemical tanker and its 23 crew members from Somali pirates in the Gulf of Aden. No one in the rescue team or the ship's crew was injured and seven pirates were apprehended. Alan Cole, the head of the U.N.'s anti-piracy program at the U.N. Office on Drugs and Crime, said the South Korean and Malaysian navies may have resorted to using the commando raids out of frustration that other strategies employed to tackle piracy were not working. "There is a good chance that navies will increase the numbers of patrols and step up military activity to try and deal with this problem," he said. Before Friday, some raids had been launched by other countries to save ships boarded by Somali pirates within hours of the attacks or after being assured that crew members were locked in safe rooms. The Malaysian raid followed that approach: It occurred soon after the pirates attacked and after the crew made it to a safe room. But the South Korean raid happened a week after the Samho Jewelry was captured; it was unclear whether any of that ship's crew had reached a safe room but clearly the captain had not. "The tradition has been to hang back and let the pirates take the ships back to Somalia. I think they decided to take tougher line purely because the pirates are becoming more daring," said David Johnson, a director at the U.K.-based risk management firm Eos. Pirates will likely change tactics and use hostages as human shields if navies start resorting to raids, Johnson said. But he added the pirates probably would not become brutal with captives. The EU Naval Force, which has four ships patrolling the water off the horn of Africa, said Saturday it will not raid hijacked ships because such action could further endanger hostages' lives. EU Naval Force spokesman Wing Cmdr. Paddy O'Kennedy said any time EU naval forces get too close to hijacked ships, Somali pirates have threatened to kill the hostages. The danger of navies conducting raids on hijacked ships was illustrated by the April 2009 death of French skipper Florent Lemacon, who had been held hostage off the Somali coast in a sailboat with four other hostages. A raid by French commandos led to an exchange of fire with the pirates that left Lemacon dead. An inquiry found that Lemacon had been killed by a French military bullet. The maritime bureau says there was drop in the number of attacks in the Gulf of Aden, leading to the Suez Canal, because of patrols by the international flotilla warships. Attacks in that area fell more than 50 percent, from 117 in 2009 to 53 in 2010. O'Kennedy said the real solution to ending pira Anmerk. HP Btr. : Das ist dei Kehrseite der Medaille : Somali Pirates Threaten to Kill Korean Hostages Somali pirates on Sunday threatened to kill any Korean sailors they take hostage in the future in revenge against the Korean Navy killing eight pirates on Friday when it stormed a hijacked vessel in the Indian Ocean to rescue the crew. "We never planned to kill but now we shall seek revenge," a pirate who identified himself as Mohamed told Reuters by phone. "We shall never take a ransom from Korean ships, we shall burn them and kill their crew." "We shall redouble our efforts. Korea has put itself in trouble by killing my colleagues," he added. The pirate is reportedly from Garad, one of the two pirate havens in Somalia. After the Cheonghae Unit rescued the freighter Samho Jewelry, Somali pirates took some hostages from hijacked ships to an inland camp for fear of similar operations by other foreign navies, according to a pirate who identified himself as Hussein. Observers speculate that they include the crew of the Korean fishing boat Keummi 305, which was hijacked last November and whose 43 members include two Koreans. As we posted earlier, we could see a change in pirate tactics. This article is an indication of that change, by taking crew members to shore and now the threat to kill hostages, tactics are changing. We will see if the on the water tactics will change also. It should be noted, that in the video of the original article, it appears that there were no visible defensive measures present on the vessel such as wire or fencing. This may have helped the boarding team to access the vessel, but it also did nothing to prevent the pirates from boarding in the first place.http://www.issg-seamarshals.com/ Posted by seamarshal at 2:38 AM Es geht immer weiter: Somalia Piraten coole Internetseite in englisch. Der erst vor wenigen Tagen im Arabischen Meer entführte südkoreanische Chemikalientanker „Samho Jewelry" ist wieder frei - ein syrischer Bulker wurde hingegen gekapert.Ein südkoreanisches Sonderkommando stürmte das Schiff der Reederei Samho Shipping und befreite alle 21 Besatzungsmitglieder. Elf von ihnen stammen aus Myanmar, acht aus Südkorea und zwei aus Indonesien. Nach Angaben eines Sprechers der südkoreanischen Streitkräfte vom Freitag stürmten die Spezialeinheiten den Tanker auf hoher See und brachten ihn innerhalb von fünf Stunden unter ihre Kontrolle. Acht der Piraten wurden bei der Aktion getötet, fünf konnten festgenommen werden. Der Kapitän der „Samho Jewelry" sei angeschossen worden, hieß es. Über seinen Gesundheitszustand gab es zunächst keine Informationen. Der 19 900-Tonner war erst am 15. Januar etwa 350 Seemeilen südöstlich von Muskat im Arabischen Meer überfallen worden (THB 18. Januar 2011). Ein südkoreanischer Zerstörer hatte das gekaperte Schiff in einem Sicherheitsabstand verfolgt. Von Bord des Kriegsschiffes wurde die Rettungsaktion schließlich am frühen Freitagmorgen gestartet. Die gewaltsame Befreiung ist insofern ungewöhnlich, als Marineeinheiten bisherein entführtes Schiff zumeist erst stürmten, wenn sichergestellt war, dass sich die Besatzung in einem geschützten Sicherheitsraum verbarrikadieren konnte. Auch das deutsche Containerschiff „Taipan" wurde auf diese Weise befreit. Weniger Glück hatten die 25 aus Syrien und Ägypten stammenden Seeleute des Bulkers „Khaled Muhieddine K". Sie wurden am Donnerstag rund 330 Seemeilen südöstlich von Salalah im Arabischen Meer angegriffen und entführt.Nachdem der Kapitän des für die syrische Reederei Damak unter Togo-Flagge fahrenden 24 022-Tonners einen Piratenbeschuss gefunkt hatte, brach der Kontakt ab. Nach Reedereiangaben hat das Schiff keinen Sicherheitsraum. Ab hier Archiv 2010 Hamburg. Die deutschen Reeder sind bereit, für einen Schutz vor Piraten an Bord ihrer Schiffe auch zu bezahlen. Das betonte der Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) und Vorstandschef der Containerreederei Hapag-Lloyd, Michael Behrendt, am Montag in Hamburg. Vertreter der Branche wollten am selben Tag unter anderem mit Fachleuten aus dem Innen- und Verteidigungsministerium in Berlin darüber beraten, wie ein solcher Schutz aussehen kann, was technisch machbar ist. Der VDR fordert den Einsatz von bewaffneten hoheitlichen Kräften auf deutschen Handelsschiffen, besonders in den Gewässern am Horn von Afrika. Die Entsendung von Soldaten an Bord der Schiffe ist aus verfassungsrechtlichen Gründen jedoch nicht möglich. Die Bundespolizei, die zwar solche Aufgaben wahrnehmen dürfe, sei aber dafür nicht ausgerüstet, sagte Behrendt. „Es muss hier etwas passieren", mahnte er. Die Piraten würden immer professioneller. „Es ist ein mieses, kriminelles Geschäft von Banden, die nur ein Ziel haben: Menschen als Geiseln zu nehmen und dafür Geld zu erpressen." Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehreren hundert Soldaten an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz Atalanta vor Afrika. Nur in diesem Rahmen können bereits bewaffnete Kräfte als Begleitschutz auf Schiffen eingesetzt werden. (dpa/abendblatt.de) Bulker "Hoang Son Sun" entführt Freitag, 21. Januar 2011 THB Im Arabischen Meer ist gestern erneut ein Handelsschiff entführt worden. Nach Angaben der EU/NavFor-Mission „Atalanta" wurde der unter mongolischer Flagge betriebene Bulker „Hoang Son Sun" etwa 520 Seemeilen südöstlich von Muskat von Piraten gekapert. Der 157 Meter lange 22.835-Tonner habe seine Passage nicht bei den Sicherheitsagenturen angemeldet, hieß. Das Schiff fährt für die vietnamesische Reederei Hoang Sun Co. Ltd.. An Bord sind 24 Seeleute aus Vietnam. Über ihren gesundheitlichen Zustand oder eine eventuelle Lösegeldforderung ist bislang nichts bekannt. Insgesamt halten ostafrikansiche Piraten damit derzeit mindestens 34 Schiffe und über 720 Seeleute in ihrer Gewalt. Mehr Schiffsentführungen als je zuvor Mittwoch, 19. Januar 2011 Die ostafrikanischen Piraten bleiben die aktivsten der Welt. Im vergangenen Jahr entführten sie mehr Seeleute als je zuvor. In 2010 wurden nach den Berechnungen des International Maritime Bureau (IMB) insgesamt 1181 Besatzungsmitglieder und Gäste von 53 gekaperten Fracht-, Passagier- und Fischereischiffen als Geiseln genommen. Acht der entführten Menschen starben entweder bei dem Angriff der Piraten oder während der Zeit Geiselnahme. „Diese Entführungszahlen sind die höchsten, die wir je beobachtet haben", teilte Kapitän Pottengal Mukundan, Direktor des Pirateriezentrums des IMB, gestern mit. Seit 1991 zählt die Einrichtung alle weltweit gemeldeten Seeräuberattacken. In den vergangenen vier Jahren stieg die Anzahl der Angriffe kontinuierlich an. In 2010 waren es 445, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der entführten Seeleute nahm von 188 in 2006 und 1050 in 2009 auf nun 1181 zu. „Der Trend ist alarmierend und nicht hinnehmbar", so Mukundan. Die vor den ostafrikanischen Küsten agierenden Piraten waren laut dem IMB für 92 Prozent aller Geiselnahmen in 2010 verantwortlich. Jüngstes Opfer ist der Bulker „Eagle", der am Montag 490 Seemeilen südwestlich von Salalah gekapert wurde. Im Golf von Aden, im Roten Meer, im Indischen Ozean und im Arabischen Meer wurden 49 Schiffe mitsamt ihren 1016 Besatzungsmitgliedern entführt. Dies hat auch dazu geführt, dass der Anteil an Attacken auf hoher See gegenüber den Übergriffen in Küstengewässern und Häfen weiter zunahm. Dabei dehnen die Seeräuber ihren Aktionsradius vor Ostafrika immer weiter aus. Zwar werden weniger Schiffe im Golf von Aden Opfer einer Kaperung. Die Zahl der Übergriffe dort ging um über 50 Prozent auf 53 zurück. Dafür weichen die Angreifer nach Süden und Osten aus. Die am weitesten von Somalia - dem ursprünglichen Kern der Piraterie - entfernten Attacken wurden aus dem Mosambik-Kanal und aus dem Bereich des 72. östlichen Längengrads gemeldet. Die Seeräuber nutzen dafür vormals gekaperte Frachter als Basisschiffe, von denen aus sie mit kleinen „Skiffs" zu neuen Zielen aufbrechen. Derzeit halten sie 33 Schiffe und etwa 700 Seeleute in ihrer Gewalt. Mukundan lobte die internationalen Marinemissionen zur Eindämmung der Piraterie: „Sie haben großen Dank dafür verdient, dass sie viele Entführungen verhindern." Allerdings könnten die Kriegsschiffe nur begrenzten Erfolg haben. Es sei ungemein wichtig, auch im Land Somalia stabile soziale, politische und wirtschaftliche Strukturen zu schaffen. Auch in anderen Regionen der Welt nahmen Übergriffe auf Schiffe zu. In Bangladesch wurden in 2010 die Besatzungen von 22 am Ankerplatz geenterten Frachtern ausgeraubt. Betroffen war fast immer der Hafen von Chittagong. Der höchste Stand seit 2007 wurde in indonesischen Gewässern mit 31 Überfällen und einer Entführung gemeldet. In der Südchina-See verdoppelte sich die Zahl der Attacken auf 31. 17 Angriffe gab es im Gebiet um den nigerianischen Hafen Lagos Piraten verschleppen sechs Seeleute Samstag, 15. Januar 2011 thb Ostafrikanische Piraten haben sechs Seeleute entführt, den zuvor geentertern Frachter, der angeblich militärische Ladung an Bord haben soll, aber auf hoher See zurückgelassen. Der 1780-Tonner „Leopard" war vor einigen Tagen südlich des Oman von einer Gruppe Piraten beschossen und gestürmt worden. Die Crew konnte sich in einen Sicherheitsraum verbarrikadieren und die Maschine lahm legen. Danach brach der Kontakt ab. Nachdem es zunächst geheißen hatte, der Frachter sei entführt worden, stellte sich später heraus, dass die Seeräuber die „Leopard" wieder verlassen haben und die sechsköpfige Besatzung, bestehend aus zwei Dänen und vier philippinischen Seeleuten, mitnahmen. Ein türkisches Marinekommando hatte den Frachter gestürmt, aber weder Piraten noch die Crew vorgefunden. Die Reederei der „Leopard", das dänische Unternehmen Shipcraft, bestätigte am Freitag die Entführung, nannte aber keine Details zu möglichen Lösegeldforderungen. Die Situation ist insofern neu, als dass die Seeräuber vor Ostafrika bisher - mit Ausnahme des britischen Seglerpaars Chandler - stets die Crew mitsamt ihrem Frachter entführten. Hingegen ließen sie die „Leopard", die auf dem Weg nach Mumbai gewesen sein soll, auf offener See zurück. Unbestätigten Meldungen zufolge ist eine Waffenladung an Bord, die das Lösegeld in die Höhe hätte treiben können. Das Schicksal der sechs Seeleute ist noch ungewiss. Sie sollen von ihren Entführern auf das am 25. Dezember gekaperte Fischereischiff „Shiuh Fu No.1" gebracht worden sein, dass als Basisschiff für Angriffe auf hoher See genutzt wird. Aber auch dieses Detail ist im undurchsichtigen Fall der „Leopard" nicht offiziell bestätigt. Anders als der dänische Frachter konnte das ehemalige ZDF-Traumschiff „Berlin", das heute unter dem Namen „Spirit of Adventure" fährt, einem Piratenangriff im Indischen Ozean entkommen. Eine Gruppe Seeräuber hatte sich dem Kreuzfahrtschiff der britischen Saga Cruises am vergangenen Mittwoch zwischen Madagaskar und Sansibar mit einem Schnellboot genähert. Der Kapitän konnte die Verfolger aber abschütteln, indem er die Geschwindigkeit erhöhte Foto travelfan81 Donnerstag, 30. Dezember 2010 Der Besatzung des gekaperten deutschen Frachters «Ems River» geht es gut. Das sagte ein Sprecher der Reederei Grona Shipping aus Papenburg am Mittwoch. An Bord sind keine Deutschen. Sieben Seeleute stammen von den Philippinen, einer kommt aus Russland. «Wir haben noch keinen Kontakt zu den Entführern», berichtete der Sprecher. Die Piraten hätten die volle Kontrolle über das am Montag entführte Schiff. Die Familien der acht Seeleute an Bord sind informiert. Die Reederei will zu ihrem weiteren Vorgehen aus Sicherheitsgründen keine Angaben machen. Die «Ems River» war auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Griechenland. Der Vorfall ereignete sich 175 Seemeilen vor der omanischen Hafenstadt Salalah. Piraterie Reeder fordern besseren Schutz für Seeleute 29. Dezember 2010 | 13:45 Uhr | Von dpa Bewaffnete Männer an Bord von Handelsschiffen fordern deutsche Reeder. Sie wollen, dass ihre Boote und Mitarbeiter durch die Regierung besser vor Piraten geschützt werden. Vergrößern Somalische Piraten bedrohen immer wieder deutsche Handelsschiffe. Foto: dpa Die Bundesregierung und der Verband Deutscher Reeder wollen über einen besseren Schutz für Seeleute vor Piratenattacken sprechen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Mittwoch in Berlin, für Januar sei ein Treffen dazu geplant. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) forderte den Einsatz von "bewaffneten hoheitlichen Kräften" an Bord deutscher Handelsschiffe. Wiederholt waren auch deutsche Schiffe vor der Küste Somalias gekapert worden. Der Hauptgeschäftsführer des Reederverbands, Ralf Nagel, sagte: "Es ist wichtig, dass die Seeleute in Zukunft noch besser geschützt werden, denn der Welthandel wird zu über 90 Prozent auf den Weltmeeren abgewickelt." Der Ministeriumssprecher sagte, im Rahmen der EU-Einsatzgruppe Atalanta könnten bereits bewaffnete Kräfte als Begleitschutz auf Schiffen eingesetzt werden. Außerhalb des Atalanta-Einsatzgebietes sei dies aber nach jetzigem Rechtsverständnis nicht möglich. Bei dem Treffen im Januar solle es aber noch nicht um konkrete Gesetzesinitiativen für Maßnahmen gehen. Attacken auf deutsche Schiffe werden seltener Nach Angaben des EU-Antipiratenprogramms EU NAVFOR sind derzeit 25 Schiffe mit 587 Geiseln in der Hand somalischer Piraten. Erst am Montag war der deutsche Frachter "EMS River" gekapert worden. Dessen Besatzung - sieben Seeleute von den Philippinen und ein Russe - gehe es gut, sagte ein Sprecher der Reederei Grona Shipping aus Papenburg. "Wir haben noch keinen Kontakt zu den Entführern." Zum weiteren Vorgehen wollte er aus Sicherheitsgründen keine Angaben machen. Rund 550 deutsche Soldaten beteiligen sich an dem internationalen Anti-Piraten-Einsatz Atalanta vor Afrika. Die Selbstschutzmaßnahmen der deutschen Reeder hätten bereits dazu geführt, dass die Attacken auf deutsche Schiffe seltener erfolgreich seien, berichtete Verbandsmanager Nagel. Die somalischen Piraten hätten es nicht auf die Schiffe und deren Ladung abgesehen. "Bei diesen Gewaltverbrechen auf hoher See geht es allein um den Menschenraub", meinte Nagel. Er verwies darauf, dass Deutschland als zweitgrößte Exportnation und drittgrößte Importnation vom Welthandel abhänge. Ein Großteil der Waren im Weihnachtsgeschäft seien mit Schiffen aus Asien auch entlang der Küste Somalias und über den Indischen Ozean durch die Hochrisiko- Zone transportiert worden. Piraterie Taipan Copyright © 2008-2010 by NOK21 | Design by Marcus Dau | CMS Redaxo
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne