Verdi Position WSV Reform Nov. 2011

ver_di_position_wsv_02_11   ver.di-Position zur Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Wichtigste Ressource für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der WSV ist ihr Personal. Um die Zukunft der WSV zu sichern, müssen Veränderungen sein. Wichtigste Ziele der Veränderungen sind:  Die WSV muss als leistungsfähige Durchführungsverwaltung erhalten bzw. wieder gestärkt werden  Das heißt, dass die Erledigung der umfangreichen Aufgaben der WSV für Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, für Menschen, Umwelt und Wirtschaft direkt in öffentlicher Hand sind bzw. bleiben müssen. Das garantiert eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und kostengünstige Leistung.  Zukunftsfähigkeit wird ganz besonders gesichert durch gute und attraktive Ausbildung junger Men-schen und ihre Übernahme in unbefristete Arbeitsverhältnisse.  Regionales Knowhow ist in der WSV unverzichtbar. Nur der Erhalt der regionalen Strukturen der WSV, der Außenbezirke und Bauhöfe gewährleistet den Erhalt der regionalen Fachkenntnisse.  Die Aufgaben der WSV erfordern viele spezifische Fachkenntnisse. Der Erhalt dieses fachlichen Knowhows muss gesichert sein.  Vergabe von Leistungen darf nur dann erfolgen, wenn sie nachweislich wirtschaftlicher und in ihrer Qualität vergleichbar mit der Eigenleistung ist.  Es besteht hoher Veränderungsbedarf durch: mehr Transparenz, Kommunikation und Verbindlichkeit in und zwischen allen Ebenen und Betei-ligten Professionalität in allen Leitungsebenen (Aufgabenerledigung vor Status) Bedarfs- und Bürgerorientierung. Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderungen sind:  Veränderungen mit verbindlichen Regelungen, Tarifvertrag für die Beschäftigten  Beteiligung der Experten bei allen Prozessen und Entscheidungen: der Beschäftigten, ihren gesetzli-chen und gewerkschaftlichen Interessenvertretungen  Vertragstreue  Sicherung der Arbeitsplätze und der Zukunft, Erhalt der Ausbildungsquote und Schaffung eines Ein-stellungskorridors zur Übernahme der Auszubildenden  Reduzierung der physischen und psychischen Belastungen der Beschäftigten:  Stärkung von Gesundheits- und Arbeitsschutz, Anerkennung, Planungssicherheit, Beteiligung, Transparenz, Kommunikation, Führungskompetenz  Aufgabenkritik mit Personalbedarfsermittlung und konsequente Umsetzung der Personalentwick-lungsplanung  Geschäftsprozessoptimierung  Transparente Entscheidungswege  Starke Verbesserungen hin zu professionellen und beteiligunsorientierten Leitungsebenen „Wir machen Schifffahrt möglich“ Die Wasser-und Schifffahrtsverwaltung leistet noch mehr als „die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs: sie erbringt umfangreiche und unverzichtbare Leistungen für Mensch und Umwelt, für die Wirtschaft und Landwirtschaft, von der Abwendung von Hochwasser- und Eisgefährdung, Be- und Entwässerung, Trinkwasser- und Betriebswasserversorung bis zur Stromerzeugung. Diese Leistungen müssen in ihrer hohen Qualität erhalten bleiben und dürfen nicht politischem oder ministerialem Aktionismus zum Opfer fallen. Dafür steht ver.di. Achim Meerkamp Herbert Koch ver.di Bundesvorstand Vorsitze  
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Privatisierung WSV von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne