Infrastrukturprobleme in SH durch Nachlässigkeit der regierenden Politiker CDU/CSU FDP in Berlin

infrastrukturprobleme_in_sh_durch_nachl__ssigkeit_der_regierenden_politiker Fehlender NOK-Ausbau gefährdet Wirtschaft Kiel/Lübeck Die Industrie- und Handelskammern (IHK) im Norden machen Druck bei Instandsetzung des Nord-Ostsee-Kanals (NOK). „Viele Betriebe sind mit dem Zustand und der betrieblichen Zuverlässigkeit des Kanals unzufrieden“, so Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel. Laut einer Umfrage seiner IHK mit der IHK zu Flensburg bewerteten die Betriebe den derzeitigen Zustand des NOK auf einer Skala von 1 bis 6 mit der Note 4,6. Für weitere Verzögerungen beim Kanalausbau erwarten 60 Prozent aller befragten Betriebe einen Stellenabbau. „10 Prozent aller Arbeitsplätze im kanalbezogenen Dienstleistungsgewerbe“ seien gefährdet, so die IHK. sh:z Norddeutsche Rundschau Nachhall aus der Wirtschaft zu SOS rettet den Kanal SPD Rendsburg 3.11. Kiel 28.10. Der Verkehrs-Infarkt droht Die Rader Hochbrücke muss möglicherweise gesperrt werden Gero Trittmaack Norddeutsche Rundschau Vor wenigen Wochen noch musste über eine mögliche Sperrung des Nord- Ostsee-Kanals diskutiert werden. Es war viel Überzeugungskraft erforderlich, um das Bundesverkehrsministerium davon zu überzeugen, Geld für die Sanierung der maroden Schleuse in Brunsbüttel zur Verfügung zu stellen. Jetzt droht der A7 der Infarkt: Die Rader Brücke über den Kanal muss möglicherweise gesperrt werden, wenn die Schäden an den Lagern sich verschlimmern. Zwei Wochen soll es dauern, bis die für die Reparatur benötigten Bolzen angefertigt und geliefert sind. Jeder Autofahrer steuert schnurstracks die nächste Werkstatt an, wenn er im Getriebe ein verdächtiges Geräusch wahrnimmt oder der Zahnriemen in ein kritisches Alter kommt. Wer aufmerksam ist und rechtzeitig aktiv wird, spart langfristig Kosten und bleibt mobil. Das nennt sich dann verantwortungsvolles Handeln. Auch im Fall der Schleusen in Brunsbüttel und an der Rader Brücke wäre eine ähnliche Sorgfalt nicht nur wünschenswert, sondern dringend erforderlich gewesen. Die beiden wichtigstens Verkehrsadern des Landes aber sind ganz offenbar nicht mit der notwendigen Sorgfalt behandelt worden. Dieser Vorwurf lässt sich auch mit Hinweis auf fehlende Finanzmittel nicht aus der Welt schaffen. In beiden Fällen wurde durch die Versuchung der kurzfristigen Ersparnis die Gefahr in Kauf genommen, dass das Land schweren wirtschaftlichen Schaden erleidet. Sollte sich diese kurzsichtige Art der Politik fortsetzen, ist es eine Frage der Zeit, wann es in Schleswig-Holstein wirklich zum Verkehrs-Chaos kommt. Und das müssen dann natürlich nicht die Verantwortlichen in Berlin, sondern die Menschen in Schleswig-Holstein ausbaden. A 7 – Jetzt droht der Kollaps Wird die Rader Hochbrücke voll gesperrt? Rendsburg Sie ist die wichtigste Autobrücke des Landes – bis zu 66 000 Fahrzeuge rollen täglich über die Rader Hochbrücke im Zuge der A 7. Doch nun droht eine Vollsperrung und damit das Chaos. Grund sind Schäden an den Brückenlagern und Ersatzteile, die erst Mitte November lieferbar sind. Bis dahin fließt der Verkehr über ein nur eingeschränkt belastbares Provisorium. Folge: Auf der Überführung sind derzeit höchstens 60 Stundenkilometer erlaubt. Da sich viele daran aber nicht halten, schließt die zuständige Behörde eine Stilllegung einzelner Fahrbahnen und notfalls der ganzen Brücke nicht mehr aus. Die beschädigten Teile befinden sich dort, wo die Rampe endet und die eigentliche Brücke beginnt. An den so genannten Fahrbahnübergängen stellten Arbeiter vor Wochen ausgeschlagene Bolzen fest. Sie sind für den seitlichen Halt der Brücke wichtig. Beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr hat man Ersatz bestellt. Die Bolzen werden bei einer Spezialfirma in Niedersachsen angefertigt und erst ab dem 14. November ausgeliefert, so Behördenleiter Matthias Paraknewitz. „Die zulässige Höchstgeschwindigkeit mussten wir reduzieren, damit die Schäden nicht noch stärker werden.“ Eine Vollsperrung hätte fatale Folgen. Der als Ausweichstrecke dienende Kanaltunnel wird saniert, statt vier stehen nur zwei Spuren zur Verfügung. In Kiel sorgt die Nachricht für Unruhe. „Die Vollsperrung wäre eine Katastrophe“, erklärte der Verkehrsexperte der CDU-Fraktion, Hans Jörn Arp. Er will nicht ausschließen, dass die Schäden „zu spät erkannt wurden“. Im Wirtschaftsministerium wäscht man sich die Hände in Unschuld. Auftraggeber für Kontrolle und Sanierung der Kanalbrücke sei der Bund, erklärte Sprecher Harald Haase. Der Grünen-Verkehrsexperte Andreas Tietze spricht von einem „Super-Gau“. Das Desaster um die Hochbrücke sei ein erneuter Beweis dafür , dass die Investitionen in die Instandhaltung von Brücken und Straßen nicht mehr mit dem zunehmenden Güterverkehr Schritt halten könnten. höf/kim Norddeutsche Rundschau 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne