Horch hält an Zeitplan fest Elbvertiefung wird teurer

horch_h__lt_an_zeitplan_fest Horch hält an Zeitplan fest Elbvertiefung wird teurer Donnerstag, 20. Oktober 2011 Die Elbe soll tideunabhängig auch für Großcontainerschiffe befahrbar werden. Foto: Andreas Die Elbvertiefung wird laut einem NDR-Hörfunkbericht möglicherweise teurer als geplant. Das räumte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) in der Sendung „Treffpunkt Hamburg“ ein. Nach bisherigen Berechnungen sollte das Projekt rund 380 Millionen Euro kosten. „Die Kosten sind gestiegen. Aber wir haben hier auch seitens des Hamburger Senats eine klare Position, dass wir hier nicht ein zweites Problem Elbphilharmonie haben“, sagte Horch. Die GAL rechnet inzwischen mit bis zu 600 Millionen Euro. Diesen Betrag wollte Horch allerdings nicht bestätigen. Zu einem Zeitungsbericht, wonach sich die Elbvertiefung um mindestens ein weiteres Jahr verzögern wird, wollte sich Horch nicht äußern. Er kenne die Hintergründe nicht – und halte an seinem Zeitplan fest. „Ich gebe da auch keinen Zentimeter nach. Ich hoffe in Kürze auf die Einvernehmlichkeit der EU. Wir werden mit den Nachbarländern in die Gespräche gehen. In dem von uns, von mir zu beeinflussenden Bereich gehe ich fest davon aus, dass wir die Voraussetzungen schaffen, Anfang 2012 die erforderlichen Voraussetzungen für ein Baurecht erzielt zu haben.“ Horch räumte aber ein, dass mögliche Klagen von Umweltschutzverbänden das Projekt verzögern könnten. Der neue Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg und frühere Staatsrat Gunther Bonz erwartet schon bald eine Genehmigung der EU für die Elbvertiefung. „Soweit wir wissen, sind die angeblichen Probleme mit der Verschiebung der Salzwassergrenze in der Elbe ausgeräumt“, sagte Bonz in einem Zeitungsinterview. Dennoch rechnet er wegen des aufwendigen Planfeststellungsverfahrens mit Verzögerungen beim Baggerstart. Die WSD Nord beantwortet derzeit noch Nachfragen der EU-Kommission zu den Planungen. Die Behörde geht jedoch davon aus, dass Anfang 2012 mit der Vertiefung begonnen werden kann. Niedersachsen sträubt sich dagegen. Das Land sieht die Sicherheit der Deiche in Gefahr. Landwirte und Obstbauern fürchten zudem eine Versalzung ihrer Flächen. Hamburg bemüht sich seit Jahren um eine weitere Vertiefung der Elbe um einen Meter.   
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Elbvertiefung von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne