Austausch zwischen den Hansestädten Hamburg und Bremen

austausch_bremen_hamburg Martin Günthner traf Frank Forch Häfen sollen Gemeinsamkeit betonen Dienstag, 18. Oktober 2011 Bremens Häfensenator Martin Günthner. Foto: Senator für Wirtschaft und Häfen Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und sein Hamburger Amtskollege Frank Horch (parteilos) haben jetzt in Bremen einen regelmäßigen Austausch vereinbart. Die beiden Stadtstaaten wollen in der Hafenpolitik künftig noch enger zusammenarbeiten. Beide Senatoren sind der festen Überzeugung, dass man außerhalb Deutschlands noch stärker als „German Ports“ auftreten müsse. „Ein enger Schulterschluss von Hamburg, Bremen und Niedersachsen trägt dazu bei, insgesamt Ladung auf Deutschland zu lenken. Das stärkt den Hafenstandort Deutschland besonders in Konkurrenz zu Rotterdam und Antwerpen, die sich ganz anders international aufstellen, die auch ganz anders untergehakt auftreten. Wir brauchen deswegen den Gleichklang in Deutschland“, sagte Günthner in einem Pressegespräch. Günthner hält es für wichtig, dass es zwischen den Häfen auch Konkurrenz gebe. Diese solle aber nicht überbetont werden. Mit Eurogate habe man ein bremisch-hamburgisches Gemeinschaftsunternehmen. Die HHLA kooperiere bei Binnenterminals mit Eurogate. Die Kaufleute beider Städte machten schon immer gute Geschäfte miteinander, sagte der Senator. Wenn die deutschen Häfen und die Küstenländer gemeinschaftlich auftreten würden, könnten sie auch der Phalanx der süddeutschen Länder mehr entgegensetzen. Zum Beispiel beim Thema Y-Trasse, bei der man die Bundesrepublik insgesamt brauche. Beide, Hamburg und Bremen, hätten das Gefühl, dass der Norden immer noch ein bisschen stiefmütterlich von der Politik in Berlin behandelt wird, obwohl bei der Bedeutung, die die Häfen für den Exportweltmeister Deutschland hätten, eigentlich dem Norden eine ganz andere Bedeutung zukommen müsste, sagte Günthner. WWF: Gespräche über die Elbvertiefung abgebrochen Zu denAussagen des Hamburger Senats in bezug auf die Gespräche zur geplanten Elbvertiefung mit dem WWF, die zuletzt Gegenstand einer kleinen Anfrage (20/1761) in der Hamburger Bürgerschaft waren, erklärt WWF Vorstand Eberhard Brandes: „Die Gespräche sind beendet. Die Standpunkte sind ausgetauscht. Der Dialog war konstruktiv und offen, es hat aber leider in den wesentlichen Punkten keine Annäherung gegeben. Derzeit macht es keinen Sinn weiter zu reden. Falls es zu einem späteren Zeitpunkt naturverträgliche Lösungsansätze gibt, ist der WWF gerne bereit, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Allerdings sollten dann die Umweltverbände Nabu und BUND mit am Tisch sitzen.“ (wwf) 
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne