Offshore Stromnetze

offshore_stromnetze Länderübergreifendes Offshore-Stromnetz kann Ausbaukosten deutlich senken Um die nationalen und europäischen Ausbauziele für erneuerbare Energien effizient zu erreichen, wird der Aufbau eines nordeuropäischen Offshore- Stromnetzes benötigt. Dabei sollten Offshore-Windparks bevorzugt über Sammelanbindungen mit dem Festland verbunden werden, anstatt jeden Windpark einzeln anzuschließen. So ließen sich beim Ausbau der Windenergie in Nord- und Ostsee rund 14 Milliarden Euro einsparen. Weitere volkswirtschaftliche Vorteile könnten über den Anschluss von Windparks an Verbindungskabel zwischen zwei Ländern, sogenannte Interkonnektoren, erzielt werden. Um das Offshore-Netz effizient zu realisieren, gilt es zunächst vor allem einen neuen und einheitlichen regulatorischen Rahmen zu schaffen. Dies sind beispielhafte Ergebnisse einer gestern in Brüssel vorgestellten Studie des EU-Projekts OffshoreGrid, die im Auftrag der Europäischen Union unter Leitung von 3E und mit Beteiligung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und des Europäischer Windenergieverbands (EWEA) erstellt wurde. Die Analyse liefert Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung Empfehlungen für den Aufbau eines europäischen Offshore-Netzes. “Um die Entwicklung eines Offshore-Stromnetzes zu erleichtern, müssen die Nord- und Ostseeanrainerstaaten die rechtlichen Rahmenbedingungen gemeinsam anpassen”, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena- Geschäftsführung. “Zum Beispiel muss die Harmonisierung von Netzanschlussrichtlinien und Fördermechanismen mit hoher Priorität vorangetrieben werden. Für die Aufteilung von Kosten und Nutzen beim Bau neuer länderübergreifender Stromnetze brauchen wir innovative Konzepte.” Im Rahmen des europäischen OffshoreGrid-Projekts wurde auf Basis umfassender technisch-wirtschaftlicher Analysen die Ausgestaltung eines europäischen Offshore-Netzes untersucht. Dabei wurden sowohl politischen und wirtschaftlichen als auch technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ein Schwerpunkt lag auf der Analyse von 321 Offshore- Windparks. Sie zeigt, dass 114 dieser Windparks in Sammelanbindungen angeschlossen werden können. So lassen sich die Kosten der Netzanbindung reduzieren und logistische Aufgaben vereinfachen. Zugleich kann die Zahl der Umwelteingriffe, die im Zuge der Verlegung von Seekabeln in geschützten Küstenregionen getätigt werden müssen, verringert werden. (dena) Traffic Quelle: dena, Oktober 07, 2011; Foto: i Stock   
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Offshore Windkraftanlagenbau auf See von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne