Transportkette Hamburg Luebeck enge Kooperation

hamburg-luebeck v.l.: Björn Engholm, Christoph Andreas Leicht, Dr. Bernd Pahnke, Claudia Roller, Andreas Rieckhof, Paul-Jörg Wildförster, Ulfbenno Krüger und Hanns Heinrich Conzen auf dem Informationsabend in der IHK zu Lübeck LHG© Hamburg und Schleswig-Holstein pflegen schon lange enge Kooperationen und treten national sowie international auf Messen und Informationsveranstaltungen als eine starke Allianz auf. Die gemeinsame Transportkette über den Hamburger Hafen ist ein klarer Standortvorteil für die Region und sorgt für eine gemeinsame Interessenlage zwischen Häfen, Bahnoperateuren und Transportunternehmen bei verkehrspolitischen Projekten. Um die überregionale nordeuropäische Metropolregion weiter zu kräftigen, luden Hafen Hamburg Marketing, die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck am 3. November zu einem Informationsabend in der IHK zu Lübeck ein. Rund 130 Interessenten aus der Hafen- und Logistikwirtschaft, der Politik sowie aus Behörden und Institutionen folgten der Einladung, um sich auszutauschen und die guten Beziehungen zu vertieften. Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende Hafen Hamburg Marketing e.V., betonte in Ihrem Grußwort das starke Interesse an einer engen Zusammenarbeit des Hamburger Hafens mit den Häfen in Schleswig-Holstein: „Große Verkehrsprojekte wie die Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe, der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals und die Fehmarnbelt-Querung bewegen uns, noch näher zusammenzurücken und gemeinsam im Markt und vor der Politik als eine starke Allianz aufzutreten.“ „Dass die beiden Häfen nahezu identische Forderungen und Prioritäten für die Herstellung einer optimalen Hinterlandanbindung haben, ist ein klares Signal an die Bundespolitik. Die Lösung der Verkehrsengpässe in der Metropolregion Hamburg gehören deshalb ganz nach oben im neuen Bundesverkehrswegeplan“, sagte IHK-Präses Christoph Andreas Leicht. Staatsrat Andreas Rieckhof, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, lobte die beispielhafte Kooperation des Hamburger Hafens mit den Schleswig-Holsteinischen Häfen. Auch Paul-Jörg Wildförster, Vorsitzender des Vereins Lübecker Spediteure, Hanns Heinrich Conzen, Geschäftsführer TT-Line GmbH & Co. KG, sowie Björn Engholm, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Lübecker Hafen Gesellschaft, betonten in Ihren Präsentationen das Interesse an einer weiteren Belebung der Allianz. Als größter deutscher Ostseehafen ist der Lübecker Hafen ein zentraler Umschlagpunkt zwischen den traditionellen Wirtschaftsmetropolen West- und Zentraleuropas und dem sich rasch entwickelnden Ostseeraum. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, haben Ausbaumaßnahmen bei der Hinterlandanbindung für den Lübecker Hafen eine hohe Priorität: „Wir brauchen die Entschärfung des Bottlenecks Hamburg durch eine zusätzliche Elbquerung für Bahn und Straße (A21) sowie für den den Bau der Y-Trasse. Ebenfalls wichtig sind die Fertigstellung der A20 mit einer westlichen Elbquerung sowie die schnelle Ertüchtigung der staugeplagten A1. Auch der Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals ist für uns noch immer aktuell“, betonte Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, auf der Veranstaltung. Die Umschlagterminals des Lübecker Hafens sind an das europaweite Kombi-Netz der DB angeschlossen und können daher Verbindungen quer durch Europa sicher stellen. Der Rangierbahnhof Maschen, südlich von Hamburg, ist dabei ein relevanter Logistikknoten für den Hafen Lübeck zur Gestaltung optimaler Schienenhinterlandverkehre. „Eine Versorgung der Hafenbahnhöfe und der Umschlagbetriebe in Lübeck via Maschen ist sichergestellt und bietet dem Hafen Lübeck die erforderliche Flexibilität. 27 Züge werden pro Woche in Maschen für Lübeck gebildet. 17 Züge kommen mit Einzelwagen aus Lübeck nach Maschen“, so Dr. Bernd-R. Pahnke, Hafenbeauftragter Nord bei DB Schenker Rail GmbH
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne