Nautischer Verein begrüßt Initiative zum Schleusenbau Brunsbüttel

nautischer_verein_begr____t_initiative_zum_schleusenbau Nautischer Verein begrüßt Initiative zum Schleusenbau Brunsbüttel Die gemeinsame Resolution zum Ausbau des Nord-Ostsee- Kanals (NOK) durch den schleswig-holsteinischen Landtag sowie Kiel, Rendsburg und Brunsbüttel zum Bau einer 5. Schleusenkammer und Ausbau des NOK wird vom Nautischen Verein Brunsbüttel unterstützt. Vorsitzender Bernd Appel: „Die norddeutschen Seehäfen – insbesondere Hamburg und auch der demnächst in Betrieb gehende Jade-Weser Port in Wilhelmshaven – benötigen einen verlässlichen Nord-Ostsee-Kanal ohne unkalkulierbare Einschränkungen durch Ausfall der Schleusen in Brunsbüttel.“ Der Ausbau der Bundeswasserstraße NOK müsse die gleiche Priorität genießen, wie der Bau einer Autobahn. „Deshalb fordern wir das Bundesverkehrsministerium auf, die überfälligen Baumaßnahmen am NOK und insbesondere den Bau einer neuen großen Schleusenkammer in Brunsbüttel ebenso vorrangig zu unterstützen, wie den Bau der A 20 und der Elbquerung bei Glückstadt.“ Die bereits begonnenen Maßnahmen für den Bau der Schleusenkammer müssen mit Nachdruck weitergeführt werden. Der Nautische Verein Brunsbüttel erwartet, dass der Bundesverkehrsmi-nister Ramsauer zu der Entscheidung seines Vorgängers aus dem Jahr 2007 steht und den Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel zügig umsetzt. Die vom schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Jost de Jager öffentlich vertretene Ansicht, die Sanierung der Großen Schleusen in Brunsbüttel sei vielleicht möglich, wenn dann ein fester Zeitplan für den Neubau einer neuen Schleusenkammer vorläge, „ist fatal und wäre der letzte Sargnagel für die Funktionsfähigkeit und Akzeptanz durch die Nutzer des NOK“. Keinesfalls dürfe die Sanierung vorgezogen werden, denn es stünde dann nur eine marode große Schleuse ohne Alternative zur Verfügung. Allein für die jährlich fälligen Wartungsarbeiten müsste die Schleuse für mehrere Wochen außer Betrieb genommen werden. Appel warnt: „Ein Ausfall wegen Verschleiß, Altersschwäche oder gar einer Beschädigung durch Kollisionen, könnte zur monatelangen Sperrung des Kanals für größere Schiffe führen.“ sh:z Norddeutsche Rundschau Rolf Pöschel
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne