Bund will den Norden beim nächsten Verkehrswegeplan bevorzugen

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Bund will den Norden beim nächsten Verkehrswegeplan bevorzugen
Kiel/Berlin
Die Bundesregierung will in den neuen Bundesverkehrswegeplan ab 2015 verstärkt Projekte in Norddeutschland aufnehmen. Wie Verkehrsminister Peter Ramsauers Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) gestern in Berlin sagte, bereite sein Ressort gerade die Neuauflage des zuletzt vor acht Jahren überarbeiteten Plans vor. „Die Hinterlandanbindung der Seehäfen wird dabei ein Schwerpunkt sein – auch bei der Ausstattung mit Finanzmitteln“, erklärte Ferlemann. Auf die Frage, ob es mehr Geld für den Norden geben werde, antwortete er: „Klares Ja!“ Sehe man sich „das Verhältnis Nord-Süd“ an, müsse „zwingend ein Schwerpunkt im Norden gesetzt werden“.
Als Beispiele für wichtige Projekte nannte er den Bau der Küstenautobahn A 20 und der Heideautobahn A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg, den Ausbau von A 1 und A 7, sowie die Gleisanbindung zum geplanten Fehmarnbelttunnel. Ferlemann ermahnte die norddeutschen Länder aber auch, sich angesichts knapper Mittel auf eine begrenzte Zahl wichtiger Maßnahmen zu einigen. „Wenn man die Ministerpräsidenten nach den dringlichsten Projekten fragt, kriegen Sie bisher keine gemeinsame Antwort“, kritisierte Ferlemann. Jeder wolle auch noch die letzte Ortsumgehung in den Katalog aufnehmen lassen.
Die Stärkung der Häfen und der maritimen Wirtschaft ist ein Ziel der neuen „integrierten Meerespolitik“, die das Kabinett gestern beschlossen hat. Ein zweites Ziel sei es, Nord- und Ostsee „zu den saubersten und sichersten Meeren zu machen“, sagte Ferlemann. Vor allem die Ostsee sei „eines der verschmutztesten und leblosesten Meere Europas“. Drittes Ziel ist es, den Klimawandel und Anstieg des Meeresspiegels zu bremsen.
Bg Hennig Baethge SHZ

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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne