Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen ihre maritime Wirtschaft enger verzahnen und ihre Kräfte bündeln.

hamburg Hamburg. Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen ihre maritime Wirtschaft enger verzahnen und ihre Kräfte bündeln. Multimedia • Bei der Auftaktveranstaltung für ein maritimes Netzwerk sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP), auch Bremen und Mecklenburg-Vorpommern könnten in Zukunft noch dazustoßen. Ziel des Projektes ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit von Werften, Zulieferern, Reedern, Logistikunternehmen, Forschungseinrichtungen und Seehäfen. Damit soll Innovation gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Standortes Norddeutschland gestärkt werden. Die Zentrale wird bei der Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein in Kiel angesiedelt sein, mit Geschäftsstellen in Hamburg und Elsfleth. Die drei Nord-Länder hatten das sogenannte maritime Cluster Norddeutschland vor einem halben Jahr auf die Schiene gesetzt. Mittlerweile sind viele mittelständische und größere Betriebe dem Projekt als Mitglieder beigetreten. Rund 200 Unternehmer waren am Montag in Hamburg im Internationalen Maritimen Museum zusammengekommen, um die Leinen loszuwerfen. „Die maritime Wirtschaft denkt global. Deshalb müssen die Interessen der maritimen Wirtschaft in einem starken Verbund vertreten werden“, sagte Bode. Das gelte besonders vor dem Hintergrund der Aktivitäten der Europäischen Kommission für eine integrierte Meerespolitik. Cluster (engl.: Bündel/Haufen) sind eine regionale Zusammenballung von produzierenden Unternehmen, Zulieferern, Dienstleistern und Universitäten entlang einer Wertschöpfungskette. Sie entwickeln in der Regel durch Austausch von Wissen eine höhere Innovation und erreichen damit technologische Vorsprünge. Das Phänomen ist seit langem bekannt, wird aber erst in den vergangenen Jahren in der Wirtschaftspolitik gezielt eingesetzt, indem Cluster gefördert werden. In Schleswig-Holstein gibt es schon ein maritimes Cluster, in Hamburg zum Beispiel ein Luftfahrt- oder ein Biotechnologie-Cluster. (dpa/lni)  
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Elbvertiefung von g.goettling. Permanenter Link des Eintrags.

Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne