„Es ist erstaunlich, dass die Bedeutung der am stärksten frequentierten künstlichen Wasserstraße der Welt erst in Berlin erklärt werden muss“, so Ritscher. Zumal es sich bei der Instandsetzung der vorhandenen Schleusen nicht um eine Erweiterung der Infrastruktur, sondern lediglich um eine Reparatur vorhandener Anlagen aus der Kaiserzeit handele

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Unternehmensverband Unterelbe-Westküste fordert weiterhin zügige
Fertigstellung der A 20
Brunsbüttel/
Glückstadt
Als schweren Rückschlag bezeichnet die Geschäftsführung des
Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste die Pläne des
Bundesverkehrsministers, sowohl den Schleusenausbau in Brunsbüttel als auch
die Fertigstellung der A 20 weiter zu verzögern. Dem verantwortlichen
Verkehrsminister müsse bewusst sein, dass damit wichtige Impulse für die
norddeutsche Wirtschaft verloren gingen.
Der Verzicht auf den Weiterbau und die Fertigstellung der A 20 verhindere nicht
nur die notwendige bessere logistische Anbindung der bereits vorhandenen
Wirtschaftsstandorte, sondern auch deren Entwicklung.
Die Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Sebastian Koch und Heinrich
Ritscher kritisierten außerdem die aktuelle Landesregierung, die nicht vehement
genug die Notwendigkeit der wichtigen Infrastrukturprojekte in Berlin vertrete.
„Es ist erstaunlich, dass die Bedeutung der am stärksten frequentierten
künstlichen Wasserstraße der Welt erst in Berlin erklärt werden muss“, so
Ritscher. Zumal es sich bei der Instandsetzung der vorhandenen Schleusen nicht
um eine Erweiterung der Infrastruktur, sondern lediglich um eine Reparatur
vorhandener Anlagen aus der Kaiserzeit handele. Die Funktionsfähigkeit der
Schleusen und damit des gesamten Nord-Ostsee-Kanals (NOK) sei nicht nur für
die Durchfahrt der Schiffe notwendig, sondern auch für die weitere Belieferung
der im Bereich des Kanals ansässigen Industrie- und Wirtschaftsunternehmen.
Würde der NOK als logistische Anbindung für diese Unternehmen wegfallen,
würde dies nicht nur zu einer deutlich stärkeren Belastung des heute schon
unzureichenden Straßennetzes in den betroffenen Bereichen führen, sondern
auch zu deutlichen Mindereinnahmen an den Schleusen selbst. Die Finanzierung
künftiger notwendiger Projekte würde so noch schwieriger werden. Auch im
Hinblick auf die noch nicht fertiggestellte A 20 würde eine Verlagerung auf die
Straße zu weiteren Verkehrsproblemen in der gesamten Nordregion,
insbesondere an der Westküste führen.
Zur Vermeidung des erkennbaren Verkehrsinfarktes fordert der
Unternehmensverband Unterelbe-Westküste auch weiterhin die zügige
Fertigstellung der A 20 mit den Verbindungen zur A 7 und zur A 23 sowie den
Bau der fünften Schleusenkammer und die Instandsetzung der vorhandenen
Schleusen.
Nur dies sichere auch in Zukunft den Standort sowie die weitere Ansiedlung von
wichtigen Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die
Generierung von Steueraufkommen.
sh:z


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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Nürnberg Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) bis 1992 Steuermann 1.Offizier und Kapitän 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne 2012 Fähren NOK bis 2017 jetzt Öffentlichkeitsarbeit und VdsM