Diskussion zum Schleusenneubau nimmt Fahrt auf

schleusen   Schleusen: Gespräch mit Rösler Delegation aus der Stadt zum Wirtschaftsminister Brunsbüttel Die Diskussion über den Schleusenneubau nimmt weiter Fahrt auf. Um die Bedeutung der Mittelfreigabe für den Schleusenneubau auch auf höchster Bundesebene noch einmal zu unterstreichen, fährt am Donnerstag – wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags – eine Delegation aus Brunsbüttel nach Berlin zu Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP).(Hatte kein Interesse , hat Sie nicht empfangen.) Auf Initiative des Brunsbütteler FDP-Landtagsabgeordneten Oliver Kumbartzky und der FDP-Fraktionsvorsitzenden im Dithmarscher Kreistag, Veronika Kolb, wurde das Gespräch im Bundeswirtschaftsministerium organisiert. Frank Schnabel (Geschäftsführer Brunsbüttel Ports GmbH), Joachim Giersberg (Geschäftsführer TOTAL Bitumen Deutschland GmbH) und Kapitän Bernd Appel vom Nautischen Verein Brunsbüttel werden neben Kumbartzky und Kolb an dem Gespräch teilnehmen. „Es geht uns darum, auch die wirtschaftliche Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals zu verdeutlichen“, erklärt Kumbartzky. Er setze darauf, dass Philipp Rösler sich nicht nur in der FDP-Bundestagsfraktion, sondern auch gegenüber seinem bayerischen Kabinettskollegen Peter Ramsauer (CSU) für die Brunsbütteler Schleusen und den wichtigen Wirtschaftsfaktor Nord-Ostsee-Kanal einsetzt, so Kumbartzky weiter. Immerhin dürfe Ramsauer als Verkehrsminister mit einer Milliarde Mehreinnahmen rechnen, so Kumbartzky gegenüber unserer Zeitung, „die kann er nicht nur in Bayern ausgeben“. Der Brunsbütteler Liberale sieht dem Gespräch optmistisch entgegen und betont: „Ich bin sehr guter Dinge“. Wie heikel die Situation an der großen Schleusen ist, wird besonders an der Nordkammer deutlich, die seit einem Defekt noch immer nicht einwandfrei funktioniert. Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamts sind damit befasst, unter Wasser und ohne jede Sicht, die Befestigung der Schienen des kanalseitigen Tores zu überprüfen, auf denen der Torunterwagen rollt. Das, so der zuständige Fachbereichsleiter Jürgen Schneider, sei nicht bei jeder Wetterlage möglich. Es gebe beinahe täglich eine neue Ausgangslage. rp/sh:z
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne