Containerschifffahrt HHLA weckt höhere Erwartungen

containerschifffahrt Containerschifffahrt HHLA weckt höhere Erwartungen Samstag, 13. August 2011 thb Mit den Großschiff-Abfertigungen verbesserte die HHLA ihrem Marktanteil in der Nordrange. Foto: HHLA Der Hamburger Hafenkonzern HHLA weckt nach dem Frachtboom der vergangenen Monate höhere Erwartungen für das laufende Jahr. Umsatz und Gewinn sollen 2011 nun um etwa 15 Prozent zulegen. Der Containerumschlag könne sogar um ein Fünftel wachsen, teilte das Unternehmen am Freitag bei der Vorlage des Zwischenberichts mit. «Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat unsere bisherige Erwartung übertroffen», sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Die Fortsetzung des starken Wachstums setze jedoch voraus, dass die jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten die wirtschaftliche Erholung nicht dauerhaft beeinträchtigten. Bisher hatte die HHLA-Führung lediglich eine Umsatz- und Gewinnsteigerung von zehn bis 15 Prozent und beim Containerumschlag ein Wachstum von mehr als zehn Prozent in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal profitierte die HHLA weiter vom florierenden Welthandel - vor allem mit den Ländern in Fernost. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Frachtumschlag um 27 Prozent auf rund 1,8 Millionen Standardcontainer (TEU) zu. Die Erlöse im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik wuchsen dabei um rund 16 Prozent auf knapp 300 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte hingegen nur um rund acht Prozent auf 46 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente die HHLA 17 Millionen Euro, ebenfalls rund acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Trotz des Frachtbooms haben die Reedereien mit sinkenden Preisen für den Containertransport zu kämpfen. Ein Überangebot an Containerschiffen und stark gestiegene Treibstoffkosten zehren die Gewinne auf. Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd war daher im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gefahren. Die Häfen sind von dieser Entwicklung nur teilweise betroffen. Allerdings muss sich die HHLA gegen die Wettbewerber in Rotterdam, Antwerpen und Bremen behaupten.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne