Schünemann fordert Bund-Länder-Kooperation Gipfeltreffen soll zu neuem Anti-Piraterie-Konzept führen

sch__nemann_fordert_bund Schünemann fordert Bund-Länder-Kooperation Gipfeltreffen soll zu neuem Anti-Piraterie-Konzept führen Dienstag, 12. Juli 2011 Schünemann plädiert für die Stationierung bewaffneter Sicherheitskräfte an Bord deutscher Schiffe. Foto: US NavyNiedersachsens Innenminister Uwe Schünemann fordert ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes Konzept zur Piratenbekämpfung vor Ostafrika. Bei einem Spitzentreffen im Herbst soll die Sachlage intensiv erörtert werden, auch der Einsatz von Waffen. „Das Problem verschärft sich zunehmend“, sagte der CDU-Politiker am Wochenende der „Nordwest-Zeitung“. Schünemann kündigte für Mitte September einen ressortübergreifenden „Anti-Piraten-Gipfel“ mit Bundeswehr, Bundesinnenminister, Reedern und ihm als Vorsitzenden der Innenministerkonferenz an. „Der Einsatz von bewaffneten Schutzteams auf deutschen Handelsschiffen ist sowohl vom Völkerrecht als auch vom deutschen Verfassungsrecht gedeckt“, sagte der Landesinnenminister. Derzeit seien jedoch nur 350 Soldaten der Deutschen Marine statt der erlaubten 1400 an der Operation Atalanta vor der somalischen Küste beteiligt. „Wenn sich der deutsche Staat mit dem Einsatz bewaffneter Schutzteams weiterhin zurückhält, steht zu befürchten, dass immer mehr deutsche Reedereien ausflaggen und auf private Sicherheitskräfte an Bord zurückgreifen“, betonte Schünemann. Piraten seien bestens bewaffnet mit Maschinengewehren, Panzerfäusten und Raketenwerfern. Die Seepiraterie sei mittlerweile ein Milliardengeschäft. Für entführte Schiffe werden seinen Angaben zufolge rund fünf Millionen Dollar verlangt und gezahlt. „Im ersten Quartal 2011 gab es bereits 18 Schiffsentführungen, sieben Seeleute wurden getötet, und 700 Seeleute sind in der Gewalt von Piraten.“

nnenminister Schünemann fordert Bundeswehr-Einsatz gegen Piraten

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Im ersten Quartal 2011 gab es bereits 18 Schiffsentführungen. Ein Anti-Piratengipfel ist geplant. Von Gunars Reichenbachs Berlin - Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert einen stärkeren Einsatz der Bundeswehr gegen Piraten am Horn von Afrika zum Schutz deutscher Reeder und Schiffe. „Das Piratenproblem verschärft sich zunehmend. Der Einsatz von bewaffneten Schutzteams auf deutschen Handelsschiffen ist sowohl vom Völkerrecht als auch vom deutschen Verfassungsrecht gedeckt“, sagte Schünemann der NWZ. Doch derzeit seien nur 350 Soldaten der Deutschen Marine statt der erlaubten 1400 an der Operation Atalanta vor der somalischen Küste beteiligt, kritisierte der Innenminister. „Wenn sich der deutsche Staat mit dem Einsatz bewaffneter Schutzteams weiterhin zurückhält, steht zu befürchten, dass immer mehr deutsche Reedereien „ausflaggen“ und auf private Sicherheitskräfte an Bord zurückgreifen“, warnt Schünemann. Piraten seien bestens bewaffnet mit Maschinengewehren, Panzerfäusten und Raketenwerfern. Die Seepiraterie sei mittlerweile ein Milliardengeschäft. Der Innenminister verlangt ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes ressortübergreifendes Konzept der Piratenbekämpfung. Schünemann kündigt dazu einen „Anti-Piraten-Gipfel“ Mitte September mit Bundeswehr, Bundesinnenminister, Reedern und ihm als Vorsitzenden der Innenminister-Konferenz an. Deutschland verfüge über die drittgrößte Handelsflotte der Welt, allein in Niedersachsen seien 160 Reeder mit 1250 Schiffen ansässig. Für jedes entführte Schiff werden rund fünf Millionen Dollar verlangt. Und gezahlt. Schünemann: „Im ersten Quartal 2011 gab es bereits 18 Schiffsentführungen, sieben Seeleute wurden getötet, und 700 Seeleute sind in der Gewalt der Piraten.“ Immer wieder komme es nach Kaperungen zu Folterungen.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne