Resolution nein zu Regierungsplänen Privatisierung WSV

resolution_nein_zu_regierungspl__nen_f__r_wsv_30._juni_2011_2_ Mit demRadikalumbau derWasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes gefährdet die Bundesregierung die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Die Beschäftigten der Ämter und Direktionen der WSV und die Mitglieder der SPDBundestagsfraktion sind in großer Sorge um die Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Die Debatte um eine Neuordnung der Wasserstraßen und der WSV, verbunden mit einer grundsätzlichen Kritik an der Arbeit der Verwaltung, verunsichern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist mit seinen Plänen, eine Kategorisierung und Priorisierung der Wasserstraßen in Deutschland vorzunehmen, bei Gewerkschaften, Wirtschafts-unternehmen, Verbänden und aus den Ländern auf massive Kritik gestoßen. Auch innerhalb der Regierungskoalition ist das Vorhaben nicht unumstritten. Das Ziel einer grundlegenden Reorganisation der Behörde, einhergehend mit einer drastischen Reduzierung der Beschäftigtenzahl im FacharbeiterInnenbereich und einer massiven Vergabe/Privatisierung von Aufgaben, bleibt. Das bedeutet nichts anderes als einen systematischen Rückbau der WSV durch die Hintertür. Dabei ignoriert das Konzept des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die große Bedeutung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes für die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes Deutschland. Nur mit einer gut ausgestatteten WSV sind die wirtschaftlichen und touristischen Potenziale der Binnen- und Seewasserstraßen in Deutschland zu entwickeln. Standortsichernde Maßnahmen sind ohne die Präsenz der Ämter und Direktionen vor Ort nicht zu leisten. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den wesentlichen Anteil, den die Binnenschifffahrt bereits heute am Transportaufkommen aus den deutschen Seehäfen hat. Dies gilt aber auch für die weitere Entwicklung des Wassersports und des Wassertourismus, die sich in den vergangenen Jahren als ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in unserem Land etabliert haben und auf eine durchgehende Befahrbarkeit der Wasserwege und den zuverlässigen Ausbau und Unterhaltung von Schleusen, Häfen, Anlegestellen und Uferbefestigungen angewiesen sind. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist damit auch ein wichtiger Garant von Arbeitsplätzen in den Regionen, und dies nicht allein als Arbeitgeber für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Außenbezirken, Bauhöfen, Ämtern und Direktionen, sondern auch durch die Sicherung von Beschäftigung in den hafenbezogenen Branchen und der regionalen Wirtschaft entlang der Wasserstraßen.  Um den Anforderungen der See- und Binnenschifffahrt angesichts ökologischer Ziele und eines verstärkten Ausbaus der Tourismuswirtschaft gerecht zu werden, ist das Aufgabenprofil der WSV in den vergangenen Jahren konsequent angepasst worden.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne