Erste offizielle Auslandsreise nach Dänemark Scholz spricht über Elbvertiefung

elbe_weservertiefung Erste offizielle Auslandsreise nach Dänemark Scholz spricht über Elbvertiefung Mittwoch, 29. Juni 2011 Olaf Scholz spricht in Dänemark mit Politikern und Unternehmensvertretern. Foto. SPD Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) startet heute zu seiner ersten offiziellen Auslandsreise nach Dänemark. Bei seinem zweitägigen Besuch in Kopenhagen sind unter anderem Gespräche mit Oberbürgermeister Frank Jensen und der Bürgermeisterin für Umwelt und Technik, Ayfer Baykal, geplant. Neben der Unterzeichnung eines Abkommens zur weiteren Zusammenarbeit der beiden Hafenstädte wollen sich Scholz und seine 15-köpfige Delegation auch über die geplante Fehmarnbeltquerung informieren. Außerdem ist ein Gespräch mit Vertretern der Maersk-Reederei über die Elbvertiefung vereinbart, hieß es im Vorfeld der Reise. iedersachsen Regierung stimmt zu "Weservertiefung hilft Häfen und Industrie" Mittwoch, 29. Juni 2011 Niedersachsen und Bremen haben grünes Licht für die umstrittene Vertiefung der Außen- und Unterweser gegeben. Nutznießer des 50-Millionen-Euro-Vorhabens seien unter anderem Stahlwerke und die Agrarbranche, die über die Häfen Bremen, Bremerhaven und Brake Erze und Futtermittel beziehen, sagte gestern Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU). Außerdem verbessern die Häfen ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten wie Rotterdam oder Antwerpen. Den Ausbau finanziert der Bund. Die niedersächsische Landesregierung stimmte der Vertiefung um knapp einen Meter gestern zu. Der positive Entscheid Bremens sei ebenfalls bereits sicher, so McAllister. Falls nicht Klagen von Umweltverbänden für eine Verzögerung sorgen, könnten die Arbeiten im Herbst beginnen und sechs bis neun Monate dauern, sagte McAllister. Um Schäden für Umwelt und Landwirtschaft zu verhindern, ist für weitere 50 Millionen Euro ein Generalplan Wesermarsch in Arbeit. Er soll unter anderem eine Versalzung von Agrarflächen verhindern und ein neues Be- und Entwässerungssystem schaffen. Nach Abschluss einer Machbarkeitsstudie könnte der Plan ab 2014 umgesetzt werden. Den Großteil der Kosten will mit 37,5 Millionen Euro Niedersachsen tragen, den Rest sollen sich Bremen, der Bund und die Wasserverbände teilen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisierte die Vertiefung und kündigte eine Klage an. Containerschiffe mit großem Tiefgang könnten künftig den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven ansteuern; die Millionenausgaben seien überflüssig. Niedersachsens Grüne kritisierten, dass die Ausgleichsmaßnahmen größtenteils erst auf dem Papier existierten und ihre Finanzierung noch offen sei. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Oldenburg sprach indes von einem guten Tag für den Nordwesten.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne