Konferenz zur WSV der SPD-Bundestagsfraktion

treffen_berlin_wsv_reform_30.06.2011_hpr Für Montag werde ich einen etwas auführlicheren Artikel schreiben. Hier nur kurz einige Eindrücke: Im Vorfeld der Konferenz zur WSV der SPD-Bundestagsfraktion fand auf meine Anregung ein Treffen mit den schleswig-holsteinischen Abgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und  (SPD) statt. Hier konnten wir eine Stunde einen ersten Erfahrungsausstausch und eine Einschätzung zur aktuellen Lage erörtern. In der kommenden Woche stehen die Anträge aus der Anhörung zur Abstimmung im Verkehrsausschuss. Bettina Hagedorn sagt uns weiteren Kontakt zu und signalisierte die Bereitschaft, auch Veranstaltungen vor Ort durchzuführen. Es wurde insbesondere nach der Lage am NOK und dem Elbe-Lübeck-Kanal gefragt. Bei der anschließenden Konferenz wurde das Ministerium mit seinen Plänen massiv kritisiert. Sowohl die Vertreter der Binnenschifffahrt ("Pläne sind murks, da hilft kein Nachbessern"), der Wirtschaft ("Vergaben haben zu Wohlfahrtsverlusten geführt") und den Personalräten massiv kritisiert. Die anwesendenden Kolleginnen und Kollegen haben die unhaltbaren derzeitigen Zustände sehr plastisisch deutlich gemacht. Die Kollegin aus Berlin beschrieb den schlechten Zustand der Speer und anderen Berliner Wasserstraßen, die aufgrund von baulichen Zuständen kurz vor der Sperrung stehen. Es wurde die mangelnde Perspektive, die Angst und der Zorn der Kolleginnen und Kollegen geschildert. Ein Kollege aus der WSD Mitte machte deutlich, dass selbst das Schließen von Wasserstraßen nicht zu den erwünschten Einsparungen führen wird. Ich habe insbesondere auf die Situation bei der Vergabe von Schleusendecksdienst, Fähren und den Einsatz von Leiharbeit verwiesen. Die Kollegin vom Ingenieurverband schilderte, dass auch die Situation von Ingenieuren in der WSV immer schlechter werde. Dort gibt es auch Frust, Burn-out und immer weniger technisch fordernde Tätigkeiten. Stattdessen gebe es immer häufiger Rechtsstreitigkeiten. Die SPD-Bundestagsfraktion startet eine Unterschriftenaktion und betonte, dass sie an der Seite der Beschäftigten stehe -- dabei wurde auch Selbstkritik in Bezug auf die eigene Regierungsjahr laut. ----------------- nun gilt es darum mehr Aktivitäten zu zeigen .......
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne