• Warum brauchen wir für den Bereich des BMVBS einen Tarifvertrag?

warum_brauchen_wir_f__r_den_bereich_des_bmvbs_einen_tarifvertrag • Warum brauchen wir für den Bereich des BMVBS einen Tarifvertrag? Die Reformvorstellungen des Ministers liegen ja noch nicht auf dem Tisch! · Stellenabbau und die Folgen sind bereits heute sichtbar o Ungesteuerter Stellenabbau (Kompensation von Personal- durch Sachmittel)o Arbeitsverdichtung o Qualität der Arbeitssicherheit leidet o massive Überstunden in einigen Bereichen · Keine transparenten Entscheidungsstrukturen · Druck durch Wiederbesetzungssperren Welche Forderungen sollte Verdi für einen Tarifvertrag erheben?· Lohn- und Gehaltssicherung bei der Zuweisung niedriger zu bewertender Tätigkeiten ( · Lohn- und Gehaltssicherung bei Leistungsminderung o Beweislastumkehr zugunsten des Beschäftigten o bei fehlenden Gefährdungsbeurteilungen wird Gesundheitsschaden durch Arbeit unterstellt bzw. muss von der Dienststelle das Gegenteil bewiesen werden ·Zusätzlicher finanzieller Ausgleich bei Abordnungen und Versetzungen ·Ausgleichstage bzw. zusätzlich Freizeit bei Abordnungen und Versetzungen ·Anspruch auf Heimarbeitsplätze·Finanzielle Aufstockung bei Teilzeitbeschäftigung ·Vorruhestandsregelung analog TV UmBw § 11 ·Rechtsanspruch individuelle Gefährdungsbeurteilung ·Rechtsanspruch auf Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ·Absicherung personeller Ressourcen für den Bereich Gesundheitsförderung ·Berichtspflichten der Dienststellen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ·Schutz vor willkürlichen Umsetzungen o Arbeiten in anderen Organisationseinheiten müssen 3 Tage vorher dem Beschäftigten mit Begründung angezeigt werden ·Qualifikation o konkreten Anspruch auf Fortbildung z.B. pro Beschäftigter 5 Tage im Jahr o jährlich fortzuschreibenden Qualifizierungsplan in den Dienststellen (Mitbestimmung)Formularbeginn • "Was gibt es Neues ?". Dieses Frage wird mir in diesen Tagen sehr häufig im Betrieb gestellt. Häufig bleibe ich dann stehen und hole zu einer 5 minütige Stehgreif-Rede aus. Viele Kolleginnen und Kollegen haben Angst um Ihre Arbeitsplätze. Gibt es eine Zukunft für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ?Leider hat der Staatsekretär des Ministerium sein Versprechen nicht eingelöst. Im Juni vergangenen Jahres schrieb er an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass er uns regelmäßig informieren werden. Der Bezirkspersonalrat hat dieses in einem offenen Brief unseren Bundesminister bemängelt.In der vergangenen Woche fand eine Gespräch mit dem Staatssekretär, Prof. Scheuerle und Vertreter(innen) des Bundesvorstandes von verdi statt. Leider offenbarte der Staatssekretär und seine Mitarbeiter keine konkreten Vorstellungen oder Kriterien für die weiteren Reformmaßnahmen. Somit wurde das Gespräch nach einer Stunde abgebrochen.Es ist also, außer den bekannten Informationen (Berichte an den Haushaltsausschuss und den Verkehrsausschuss), nicht mehr bekannt.In der Presse (siehe auch anliegenden Bericht aus den Lübecker Nachrichten) spricht die Sprecherin des Ministerium entweder davon, dass "Reformen einen sehr komplexes Thema" sei oder dass "frühere Reformversuche nicht wirklich etwas gebracht hätten". In den Brunsbüttler Nachrichten wird aber für die Beschäftigten die Hoffnung auf sozialverträgliche Lösungen in Aussicht gestellt. Die vorgeschlagene Netzstruktur (Stichwort: Wasserstraßen mit viel Tonnage - viel Geld -- anderen weniger Geld ) ist bei Landesregierungen und Wirtschaftverbänden in der ganzen Republik hoch umstritten. Nach den informellen Äußerungen aus den politischen Parteien wird es schwierig sein, dieses durchzusetzen. Im Juni 2011 gibt es dazu eine Anhörung von Verbänden vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages.Vor dem Hintergrund, dass neben fehlenden Personal auch noch rund 500 Mio für den Verkehrsträger Wasserstraße fehlen, kann aber zumindestens mit einem verschärftem , schlecht gesteuerten Personalabbau und immer weniger Investitionen gerechnet werden. Eine weitere "Baustelle" ist , dass die Verwaltung sich gerade in den entscheidenden Bereichen nicht als effizient und schlagkräftig erwiesen hat. Der Bundesrechnungshof bemängelt eine mangelnde Steuerung der Verwaltung. Die "gnadenlose" Vergabe in einigen Bereichen ist teuer und aufwändiger zu steuern und kostet häufig mehr."Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum - besinnt Euch auf Eure Kraft ...." (Willy Brandt 1992). An den Protesten gegen Atomkraft haben gesehen, dass öffentliche Empörung etwas bewirken kann.Ihr könnte Euch vielfältig engagieren. Seien es Leserbriefe, Schreiben an das Ministerium, an Abgeordnete alles kann etwas bewirken.Verdi als Mitmach-Gewerkschaft hat aber auch zwei konkrete Aktionen für Euch.Als Erstes plant verdi, zu einer Demonstration am Rande der maritimen Konferenz der Bundesregierung am 28.05.2011 aufzurufen. Den Aufruf findet Ihr in der Anlage. Es werden Mitfahrgelegenheiten organisiert. Merkt Euch den Termin vor.Zur Absicherung der Umgestaltung unserer Verwaltung hat die Bundestarifkommission den Bund zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Anliegend übersende ich Euch eine Datei mit ersten Vorstellungen. Hier brauchen wir Eure Kritik und weitere Vorschläge.Die Verhandlungskommission von verdi tagt erstmals am 11.04.2011.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne