Zwischen Elbe und Kanal: Brunsbüttel Der Leuchtturm ist einer von vielen touristischen Attraktionen in der Industrie- und Hafenstadt Brunsbüttel

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Brunsbüttel will Schleusen touristisch aufwerten
Die Brunsbütteler Schleusen zum Nord-Ostsee-Kanal sollen touristisch aufgewertet werden. Für sieben Millionen Euro soll direkt am Übergang zur Elbmündung ein überdachtes Aussichts- und Infozentrum entstehen. „Das Gebäude soll sich 15 Meter hoch über der Kaikante auf einer Länge von 250 Meter Länge unmittelbar an einem der Schleusenbecken entlang schlängeln“, bestätigte Stadtmanager Torsten Lange am Montag einen Bericht des „Hamburger Abendblatts“. Mit der zuständigen Schifffahrtsverwaltung sei das Projekt bereits abgestimmt worden. Ende März wolle die Stadt Brunsbüttel mit der Kieler Landesregierung Gespräche über eine Förderung aufnehmen, sagte Lange.   Zwischen Elbe und Kanal: Brunsbüttel Der Leuchtturm ist einer von vielen touristischen Attraktionen in der Industrie- und Hafenstadt Brunsbüttel. Die zweitgrößte Stadt Dithmarschens liegt an der Elbe - kurz vor deren Mündung in die Nordsee - und am südlichen Ende des fast 100 Kilometer langen Nord-Ostsee-Kanals. Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist für die Industrie- und Hafenstadt von wirtschaftlicher und touristischer Bedeutung. Dem Kanal hat Brunsbüttel den wirtschaftlichen Aufschwung zu verdanken. Er hat viele Großbetriebe in die Region gelockt und dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Ein weiterer wirtschaftlich positiver Faktor sind die in den vergangenen Jahren entstandenen Windparks. Technische Attraktion: Die Schleusen Besucher können von zwei Aussichtsplattformen den Schiffen beim Ein- und Ausschleusen zusehen. Die gewaltigen Schleusen zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Elbe sind sicherlich die interessanteste Sehenswürdigkeit in Brunsbüttel. Rund 130 Schiffe - Kreuzfahrtschiffe, Frachter oder Containerschiffe - passieren sie täglich. Ein Rundweg bietet die Möglichkeit, alles über die Funktionsweise der Schleusen zu erfahren. Auf Wunsch können auch Führungen, beispielsweise für Gruppen, gebucht werden. Auf dem Schleusengelände befindet sich auch das Informationszentrum "Atrium". Schautafeln, Videofilme und historische Exponate geben einen Überblick über den Bau und die historische Bedeutung der Schleusen. Von zwei Aussichtsplattformen und einem gesicherten Rundweg aus, können Besucher den Schiffen beim Ein- und Ausschleusen zuschauen. Schleusenanlagen Brunsbüttel und Museum "Atrium" Gustav-Meyer-Platz 25541 Brunsbüttel Tel. (04852) 885 - 213 Öffnungszeiten: Schleusenanlage: tgl. von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Museum: tgl. vom 15. März bis zum 15. November von 10.30 bis 17 Uhr Eintritt: Schleusenanlage: frei Museum: Erwachsene: 2,00 Euro, Kinder: 0,50 Euro Ein toller Platz, um gemütlich den vorbeifahrenden Schiffen aus der ganzen Welt nachzuschauen und in Fernweh zu schwelgen, ist das "Copacanala" auf der Südseite von Brunsbüttel. Der Beachclub ist ganzjährig geöffnet und bietet freie Sicht auf den Kanal. Dazu gibt es je nach Wetterlage kalte oder heiße Cocktails. Von Architektur bis Technik: fünf "Themenpfade" Wer die Stadt und ihre Geschichte näher kennenlernen möchte, kann sich darüber auf fünf verschiedenen "Kulturpfaden" informieren. Hinweisschilder und Faltblätter zeigen die genauen Routen auf, auf denen Besucher Interessantes zur Technik, Industrie, Geschichte, Architektur und modernen Kunst erfahren. Die Faltblätter sind bei den Tourismus-Informationszentren in Brunsbüttel und dem Umland sowie anderen öffentlichen Einrichtungen erhältlich oder können direkt über das Internet heruntergeladen werden. Die Strecken sind mit dem Fahrrad oder Auto gut zu befahren. Zentrum des Kulturlebens ist das Tagungszentrum Elbeforum, in dem nationale und internationale Künstler auftreten und wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Treffpunkt für Segler aus aller Welt Brunsbüttel ist ein idealer Ausgangspunkt für Segeltörns. Dank der vielfältigen Wassersportmöglichkeiten auf Elbe, Nordsee, Ostsee und Nord-Ostsee-Kanal hat sich die Stadt zum Treffpunkt für Segler aus aller Welt entwickelt. Eine Besonderheit ist dabei der Alte Hafen, ein naturbelassener, tidenabhängiger Jachthafen für Segel- und Motorjachten - ein idealer Ausgangspunkt für Segeltörns.
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne