Verzögerungen beim NOK-Ausbau Aus Politik und Wirtschaft in Schleswig-Holstein hagelt es Kritik an den Plänen der Bundesregierung, den bereits geplanten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals als nachrangig gegenüber der Fahrrinnenanpassung von Elbe und Weser einzustufen.

verz__gerungen_beim_nok Verzögerungen beim NOK-Ausbau Aus Politik und Wirtschaft in Schleswig-Holstein hagelt es Kritik an den Plänen der Bundesregierung, den bereits geplanten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals als nachrangig gegenüber der Fahrrinnenanpassung von Elbe und Weser einzustufen. Auch die Präsidentender IHKs zu Kiel und Flensburg kritisieren drohende Verzögerungen beim Ausbau. Eigentlich war der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals bereits beschlossene Sache - nun allerdings bringt die Haushaltsplanung des Bundes den Zeitplan des Projekts ins Wanken: Die Ertüchtigung des Kanals soll gegenüber dem Ausbau von Elbe und Weser als nachrangig eingestuft werden, dies würde eine Verzögerung um mehrere Jahre bedeuten. Entsprechende Überlegungen stoßen in Schleswig-Holstein auf breites Unverständnis und haben im Landtag über die Parteigrenzen hinweg für Verärgerung gesorgt. In einer Aktuellen Stunde Mitte November unterstützten alle Landtagsfraktionen dasGroßprojekt, in dessen Mittelpunkt die Begradigung und Verbreiterung der so genannten „Oststrecke" vor Kiel sowie der Bau einer neuen Schleusenkammer in Brunsbüttel stehen Irritiert zeigen sich auch die IHKs zu Kiel und Flensburg: „Bei allem Verständnis für die hohe Dringlichkeit der Fahrrinnenanpassung der Unterelbe und der großen Bedeutung des Hamburger Hafens auch für die schleswig-holsteinische Wirtschaft stellt sich doch die Frage, warum eine Maßnahme, für die Baurecht besteht, zugunsten einer anderenzurückgestellt wird, für die dies noch nicht gilt, die also noch gar nicht begonnen werden kann", wundert sich Klaus-Hinrich Vater, Präsident der Kieler Industrie- und Handelskammer. Sein Flensburger Amtskollege Uwe Möser fragt sich, warum es nicht möglich ist, mit ersten Arbeiten zum Schleusenausbau bereits jetzt zu beginnen und wesentliche Abschnitte fertig zu stellen, bis auch für den Elbausbau Planrecht besteht: „Dies könnte, selbst wenn man die Fahrrinnenanpassung auf der Elbe dann zwischenschiebt, erheblich Zeit sparen und dazu beitragen, den Zeitpunkt der Fertigstellung weiter nach vorne zu verlagern", so Möser. Angesichts der anspringenden Konjunktur und der daraus resultierenden wachsenden Verkehre sei eine Ertüchtigung des Nord-Ostsee-Kanals unabdingbar. „Man gewinnt den Eindruck, dass es dem Bund vor allem darum geht, dringend notwendige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur aus Haushaltsgründen auf die lange Bank zu schieben", vermuten die IHK-Präsidenten aus Kiel und Flensburg.  
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne