Vortrag des Nautischen Vereins Brunsbüttel: Fahrwasseranpassung der Unterelbe

vortrag_des_nautischen_vereins_brunsb__ttel_am_montag Vortrag des Nautischen Vereins Brunsbüttel am Montag, den 04. 09. 06 um 19.30 Uhr im Hotel „ Zur Traube „ zum Thema: Fahrwasseranpassung der Unterelbe Die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens für große, abgeladene Containerschiffe ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Entwicklung des zweitgrößten Containerhafens Europas im Wettbewerb mit den anderen Häfen in Mittel- u. Nordeuropa. Gegenwärtig erlaubt nur ein kleines Zeitfenster von weniger als 1 Stunde pro Tidendurchlauf, Schiffen mit einem Tiefgang von 13,5 m den Hamburger Hafen zu verlassen. Der Anteil der großen Containerschiffe mit mehr als 8000 Containerstellplätzen an Bord (auf 20 Fuß Basis bezogen) wird immer größer und die Prognosen werden deutlich übertroffen. Deshalb fordern die Hafenwirtschaft und die großen Containerreedereien eine möglichst rasche Vertiefung der Unterelbe. Der Projektleiter des Bundes Jörg Osterwald vom Wasser- u. Schifffahrtsamt Hamburg, wird in seinem Vortrag für den Nautischen Verein Brunsbüttel die umfangreichen Planungen und die erforderlichen Maßnahmen vorstellen.Dies ca. 350 Millionen Euro teure Unternehmen ist nicht unumstritten. Umweltverbände und Politiker im betroffenen Bereich der Unterelbe bringen teilweise massive Einwände vor. Der Nautische Verein Brunsbüttel wird sich im kommenden Jahr, nach Verkündung des Planstellungsbeschlusses zur Fahrrinnenanpassung, ebenfalls mit den weitergehenden Ausgleichsmaßnahmen und den Untersuchungen zur Verminderung des Tidenhubs und der Strömung gesondert befassen. Pressemeldung WSA Hamburg Die Wasser- und Scifffahrtsverwaltung des Bundes und die Hamburg Port Authority werden in diesen Wochen eine wichtige Phase in ihren Arbeiten zur geplanten Fahrrinnenanpassung in der Unter- und Außenelbe abschließen: Die technischen Planungen liegen vor, die letzten gutachterlichen Bewertungen stehen kurz vor der Fertigstellung. Noch in diesem Jahr werden die Planfest-stellungsverfahren in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg beginnen. Der Leiter des Planungsbüros Fahrinnenanpassung, Jörg Osterwald von der Wassser- und Schifffahrtsdirektion Nord, wird den Bedarf an der Anpassungsmaßnahme und die Planungen im Detail erläutern. Einen besonderen Schwerpunkt werden die Maßnahmen im Raum Brunsbüttel/Außenelbe bilden, z.B. die Einrichtung eines Warteliegeplatzes nördlich der Fahrrinne. Auch andere nautische Belange, die sich aus der Veränderung der auf der Elbe künftig verkehrenden Schiffsgrößen ergeben, werden zur Sprache kommen. Schließlich wird Herr Osterwald die Grundlinien eines neuen strombaulichen Konzeptes zur Dämpfung der Tidedynamik darlegen,
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Über g.goettling

1953 das Licht der Welt in Stuttgart erblickt bis 1962 Stuttgart ab 1963 bis 1970 Bayerrn ( genauer Mittelfranken Lauf/Peg.) Schule ab 1970 Norden Lehrjahre sind keine Herrenjahre Matrose HAPAG 1976 AK 19 86 AM FHSR ( heute STW 95 unbeschränkt) 1992 -1997 Staukoordinator Abteilungleiter Reedereien Rheintainer Transglobe 1997 - Schleusenmeister, den es immer noch seefahrtsmässig in den Finger juckt, wenn er seine Kollegen fahren sieht, inzwischen auch wieder selbst fährt übergangsweise Fähre und ehrenamtlich Dampfschlepper Hamburger Hafen Museumshafen Övelgönne